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Ausflüge in die Pop-Kultur sind für Stephen Hawking nichts Neues: Der Kosmologe hatte schon einen Auftritt in "Star Trek: The Next Generation" - und bei "The Big Bang Theory" ist er mittlerweile fast schon ein regelmäßiger Gast. Mit Darth Vader verglichen zu werden steht dann aber doch noch einmal auf einem anderen Blatt.
Was da kürzlich im Magazin "Wired" erschien, klingt auf den ersten Blick nach einer nicht gerade geschmackssicheren "Ehrung" zu Hawkings 71. Geburtstag am 8. Jänner. Es steckt aber mehr dahinter: Die Autorin des Artikels, Hélène Mialet, ist eine an der Universität Berkeley lehrende Anthropologin mit Fokus auf Wissenschaft und Technologie. Für ihr Buch "Hawking Incorporated" hat sie den Physiker jahrelang durch seinen Alltag begleitet und sowohl mit ihm selbst als auch mit den Menschen in seinem Umfeld eine Reihe von Tiefeninterviews geführt. "Hawking war mein Stamm", wie sie schreibt.
Diese Erfahrungen haben Mialet zu dem Schluss geführt, dass Hawkings Status als Genie - entgegen traditionellen Vorstellungen von einem schöpferischen Geist - nicht allein seinem Verstand zuzuschreiben sei. Vielmehr handle es sich um das Produkt eines "extended body network" aus Maschinen und Menschen, die Informationen für Hawking aufbereiten. Dieser Netzwerk-Charakter gehe weit über eine simple Befehlshierarchie mit Hawking an der Spitze hinaus. Das "Genie" sei eigentlich ein grundlegend kollektives Phänomen. Und nicht zuletzt auch ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie Wissenschaft im Allgemeinen und "eines Tages die ganze Welt" funktioniere.
Im Zuge ihrer Überlegungen scheut sich Mialet nicht zu fragen, ob Hawking mehr Mensch oder Maschine sei, von einem "Gehirn im Tank" zu sprechen oder eben den Vergleich mit Darth Vader in dessen lebenserhaltender Rüstung zu ziehen. Den vollständigen Text finden Sie hier:
--> Wired: "On Stephen Hawking, Vader and Being More Machine Than Human"
(red, derStandard.at, 12. 1. 2013)
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wenn schon Star Wars und "Gehirn im Tank", dann das:
http://www.jedipedia.de/wiki/BT-1... nnendroide
Die am wenigsten lesenswerten Postings, abgesehen von FS3s öffentlich gemachten Halluzinationen, sind die, wo jemand herumjammert, weil -- 5 Minuten nachdem er 40 Sekunden lang die Tastatur bearbeitet hat -- sein letzter Erguss noch immer nicht veröffentlicht ist, was man natürlich sofort im nächsten Erguss ausführlich bejammern muss.
Sie spielen wohl auf seine Krankheit an, aber schauen sie sich doch mal den Brian Greene an oder Neil deGrasse Tyson, die haben keine Krankheit und sind trotzdem die kommenden Kultfiguren in der Wissenschaft. Schauen sie sich Richard Feynman oder Carl Sagan an. Die wurden auch in den Medien herumgereicht. Und in noch früheren Zeiten waren Wissenschaftler sowas wie Popfiguren, Einstein zum Beispiel. Aber vor allem im 19., 18. Jahrhundert.
Beschäftigen sie sich einmal mit den Arbeiten von Hawking und Penrose, seine Arbeiten zu Schwarzen Löchern, und das information loss prolem - nur sie werdens nicht verstehen. Beschäftigen sich sich mal mit dem Thema, bevor sie sich hier blamieren.
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Die Physikalische Community sieht das überwiegend ebenso.
Und Albert Einstein hat immerhin den Nobelpreis - übrigens für die Entdeckung des Photo-Voltaischen Effekts, der Basis der Energieversorgung der Zukunft.
öEntdeckt hat den PhotoELEKTRISCHEN Effekt nicht Einstein, sondern schon 1839 von Alexandre Edmond Becquerel - später hat Heinrich Hertz die experimentelle Wissenbasis erheblich ausgebaut. Einstein hat die theoretische Erklärung geliefert und dafür den Nobelpreis bekommen.
Und sie haben tatsächlich recht. Früher waren populärwissenschaftliche Artikel im deutschsprachigen Naturwissenschaftlichen Betrieb "Pfui-Bah". Da hat man aber inzwischen vom Angelsächsischen System gelernt, der dies schon auch als Bringsschuld an die Öffentlichkeit versteht, die diese Forschungen ja auch im Endeffekt bezahlt. Ich bin da in den letzten Jahren nur noch selten über die Spezies gestolpert, die darüber die Nase rümpft.
sondern alles auf teamwork aufbaut
aber hawkins wird halt von den medien grad wegen seiner körperlichen behinderung gern zum geistigen übermenschen idealisiert, weil sich solche helden gut verkaufen lassen und weil er so gut in diese rolle passt, wäre er nicht körperlich behindert sein bekanntheitsgrad wäre wohl ungleich geringer...
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