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In der Wiener Votivkirche protestieren und übernachten seit Dezember Flüchtlinge.
Seit 18. Dezember protestieren Flüchtlinge in der Wiener Votivkirche gegen ihre Behandlung durch die österreichischen Behörden. Seit 23. Dezember sind sie im Hungerstreik. Wie lange dieser Streik noch dauern könnte und ob sie tatsächlich politisch missbraucht werden, darüber sprach Petra Stuiber mit Caritas-Sprecher Klaus Schwertner. (red, derStandard.at, 10.1.2013)
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Ich verstehe nicht warum sich Schwertner hier rechtfertigt.
Von den Menschen die die Caritas in dieser Situation kritisieren werden sich weiterhin viele das Maul zerreisen, viele werden aus der Kirche austreten. "Das sind arme Menschen. Geld haben sie, Menschlichkeit haben sie dafür verkauft. Wenn jemanden im Winter kalt ist gebe ich ihm eine Decke und wenn er Hunger hat Nahrung." (Meine Großmutter)
So einfach ist das Verhalten der Caritas, es nennt sich Nächstenliebe.
Was ich an diesem Forum und an Österreich nicht verstehe: Niemand spricht über das Asylsystem. Warum? Weil keiner Ahnung hat worüber er spricht, es ist halt leichter andere zu unterdrücken als Lösungen zu finden.
was sie zu Menschen meint, die als Fremde, die keinen berechtigten Aufenthaltsgrund haben, ausreisen müssen, das aber nicht machen und die dann die Decke und Nahrung zurückweisen, im Glauben, dass dann die Gesetze des Gastgebers nicht mehr gelten würden. Die Caritas sollte endlich einmal solchen Leuten klar sagen, dass sie die Gesetze Österreichs zu respektieren und auszureisen haben. Die Caritas hat selbst offenkundig keine durchdachte Position zur Migration geschweige denn Konzepte, lebt aber selbst, ihr Apparat, von der Versorgung von Fremden aus Steuergeldern.
Es geht in diesem Artikel daher nicht um die Behandlung von Flüchtlingen durch den Staat. Flüchtlinge haben offensichtlich keinen Grund gesetzeswidrig Radau zu machen.
Vielmehr handelt es sich hier um Asylwerber, die sich vom Staat zu wenig gefördert fühlen, obwohl dieser für Kost und Quartier sorgt und um durch rechtskräftig abgelehnten Asylantrag überführte Asylbetrüger, die sich gesetzeswidrig im Land aufhalten.
Alles andere wäre angesichts der Anzahl der Asylsuchenden ein Wunder.
Der einzige Misstand, den diese Besetzung aufzeigt, ist der, dass Menschen mit rechtskräftig abgelehnten Asylantrag, also Asylbetrüger, noch immer im Land und sind und unbehelligt Radau machen.
Tatsächlich handelt es sich bei den Betroffenen um zwei Kategorien von Personen. Die einen haben ein laufendes Asylverfahren und haben daher den Status Asylwerber. Ein anderer Teil der Kirchenbesetzer hat einen rechtskräftigen Ablehnungsbescheid bezüglich eines Asylansuchens in der Tasche, weil unter Vortäuschung einer Verfolgung im Herkunftsland im Sinne der Flüchtlingskonvention versucht wurde Asyl zu erschleichen. Es handelt sich also um Asylwerber und Asylbetrüger, nicht um Flüchtlinge.
Wahrheitswidrig? Wer flüchten musste, ist Flüchtling. Für jeden Sprachkundigen ganz leicht zu verstehen. Und ein kleiner Teil aller Gründe, die eine Flucht bedingen, gelten auch gemäß Genfer Flüchtlingskonvention und berechtigen zur Verleihung des Asyl. Bürgerkrieg ist beispielsweise kein Fluchtgrund laut GFK. Hunger auch nicht. Es liegt also irgendwo zwischen Humbug und Niedertracht, den Menschen den Begriff Flüchtling abspenstig zu machen. Abgesehen davon: Würde mich interessieren, welche Akten Sie einsehen können, um das oben Gesagte behaupten zu können?
Die sind nach der geltenden Regelung nicht anerkannt.
Nur in der Votivkirche wirds nicht gehen.
Bei so Aktionen ist schon seinerzeit die APO (wenn sie noch wissen was dass heißt) gescheitert, da geht nur der "Gang durch die Institutionen".
Wie das geendet hat, ist uns Alten noch bekannt.
Man gibt immer gerne der Justiz die Schuld an der Dauer der Asylverfahren, doch wenn nicht jedes Urteil angefochten werden würde und man sich nicht durch alle 3 Instanzen kämpfen müsste, wären die auch gleich erledigt. Mit unzähligen Gutachten der Sachverständigen kann es auch im Sinne eines Asylwerbers sein, dass das Verfahren noch läuft.
Man kann die derzeit Verantwortlichen, die mit 20 Kirchenbesetzern und Erpressern nicht fertig werden, die Möglichkeit geben ihre Ratlosigkeit zu prolongieren.
Man kann auch LANDAU mit einem Kirchenaustritt für sein armseliges klerikales Management danken.
Das Pissoir und der Müllplatz Votivkirche sind derweil noch immer in Besetzung durch fremde Truppen.
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