Fedora 18: Viel Neues für die Linux-Welt

15. Jänner 2013, 19:26
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Neue Version der Distribution beeindruckt mit zahlreichen Verbesserungen - Überarbeiteter Installer wirkt noch nicht ganz fertig

Verzögerungen gab es in der Geschichte von Fedora bereits viele: Kaum eine neue Release, die nicht schlussendlich zwei, drei Wochen länger brauchte als ursprünglich veranschlagt. So zahlreich wie bei Fedora 18 waren die Terminplankorrekturen aber noch nie: Mehr als zwei Monate nach dem eigentlich anvisierten Launch-Termin gibt es nun die aktuelle Ausgabe der vornehmlich von Red Hat getragenen Linux-Distribution, die im folgenden einer näheren Betrachtung unterzogen werden soll.

(Default-)Auswahl

Wie gewohnt gibt es Fedora in eine Fülle von Varianten, etwa mit KDE, Xfce oder LXDE-Desktop, oder auch in Form von angepassten "Spins" für spezielle Anwendungsgebiete. Das primäre Installations-Image ist und bleibt aber jenes mit dem GNOME-Desktop, insofern konzentriert sich der Test in Folge auch darauf. Dabei stehen ebenfalls zwei Varianten zur Auswahl: Neben einem umfangreichen DVD-ISO - auf dem alle Desktops mitgeliefert werden - gibt es auch ein dezidiertes Live-Image.

Wachstum

"Live-CD" wäre in diesem Zusammenhang übrigens mittlerweile der falsche Ausdruck. Wie Ubuntu auch verzichtet Fedora nun auf den Versuch die eigene Distribution auf einer einzelnen CD unterzubringen. Wer das Live-Image nutzen will, muss es also entweder auf eine DVD brennen oder gleich vom USB-Stick starten. Die wichtigste Konsequenz aus dieser Entscheidung: Die freie Office-Suite LibreOffice ist nun endlich auf dem Live-Image mit dabei, zudem kann hier jetzt ebenfalls zwischen diversen Sprachen für die Installation gewählt werden.

Neustart

Welcher Weg auch immer zur Installation beschritten wird, schnell offenbart sich, was zu all den Verzögerungen von Fedora 18 geführt hat: Der Installer Anaconda wurde vollkommen neu gestaltet, und das ist natürlich nicht ganz so reibungsfrei abgelaufen, wie sich die EntwicklerInnen das erhofft hätten. Die NutzerInnen können sich über diese Maßnahme jedenfalls mal ganz prinzipiell freuen, denn: Der alter Installer hatte eine Überarbeitung bitter nötig.

Aufbau

Wie bei anderen Distributionen auch läuft hier nun praktisch alles automatisch ab: Nach der Eingabe der bevorzugen Sprache, kommen die NutzerInnen gleich zu einem Auswahlbildschirm, auf dem die wichtigsten Parameter festgelegt werden können. Erfreulicherweise wird hier beinahe alles automatisch konfiguriert, wer will kann einzelne Punkte aber noch individuell anpassen. Wirklich unumgänglich ist eigentlich nur die Wahl eines Installationsziels, während Tastatureinstellung, Netzwerk oder auch Datum / Uhrzeit nur im Bedarfsfall zu konfigurieren sind. In der konkreten Umsetzung erinnert all dies übrigens etwas an den Installer von openSUSE, der ebenfalls rund um einen Überblicksscreen aufgebaut ist.

Unfertig

So sehr die Umgestaltung des Installers prinzipiell zu begrüßen ist, so wenig ist es möglich, an kritischen Worten für die Implementation vorbeizukommen. Vor allem wenn es ins Detail geht, wirkt manches noch nicht ganz zu Ende gedacht. So ist etwa der Weg zur manuellen Partitionierung hinter einem unnötig verwirrend gestalteten Dialog (bzw. einer Checkbox auf diesem) versteckt.

Bugs

Dazu kommt, dass manches trotz all der Verzögerungen noch immer nicht richtig funktioniert: Wer etwa ein kleine Festplatte verwendet (etwa in einer virtuellen Maschine), und bei der manuellen Partitionierung dem Einteilungsvorschlag von Fedora folgt, der kann schon mal einen Absturz während dem Aufspielen der Pakete erleben, da die Systempartition nicht ausreichend groß gewählt wurde (im Gegensatz zum Swap-Speicher).

Hässlich

Und wenn der Kritik am Installer noch ein oberflächliche Komponente hinzugefügt werden darf: Die grafische Gestaltung wirkt wie eine reichlich lieblose Interpretation von GNOME-UI-Design-Prinzipien. Kaum ein Dialog bei dem die Abstände stimmen, oder der stimmig aufgebaut geschweige denn konsistent mit den anderen Abteilungen ist.

btrfs

Das Beinahe-schon-ewig-als-Next-Generation-Dateisystem-ausgerufene btrfs ist zwar in Fedora 18 weiterhin nicht die Default-Lösung, immerhin lässt es sich aber einfach wählen - und das wenn gewünscht gleich samt dem zugehörigen Partitionierungsschema. Während dem Aufspielen der Daten kann noch ein Root-Passwort angegeben werden - danach war es das auch schon wieder mit der eigentlich Installation, ein Neustart des Systems folgt also.

Unfertig, Teil 2

Beim ersten Boot folgen dann die von Fedora gewohnten Extra-Konfigurationsschritte, manche davon sinnvoll - andere weniger. Wozu hier etwa ein zweites Mal die Synchronisierung der Zeit mit einem NTP-Server angeboten wird, weiß wohl nicht mal Red Hat. Dass all dies angesichts des neuen Installers eher antik wirkt, darf nicht überraschen - und hat durchaus einen guten Grund: Ursprünglich sollte schon für Fedora 18 die "GNOME Initial Experience" diesen Part übernehmen und auf modernere Beine stellen. Diese ist aber noch nicht dort, wo sie die EntwicklerInnen gerne hätten, also heißt es in dieser Hinsicht abwarten auf Fedora 19.

Upgrade

Neben einer frischen Installation gibt es bei Fedora wie gewohnt auch die Möglichkeit ein bestehendes System zu aktualisieren. Für diesen Zweck gibt es in Form von FedUp ein neues Tool, das aber nicht ganz ohne Tücken ist: FedUp kann nämlich ausschließlich von Fedora 17 auf 18 aktualisieren. Wer eine ältere Version einsetzt, muss also zuerst mit dem älteren PreUpgrade auf Fedora 17 wechseln und kann dann erst zu Fedora 18 wechseln. Zudem kann das Upgrade nur begrenzt empfohlen werden, zumindest auf einem der Testsysteme bootete das System nach dem Upgrade nicht mehr korrekt. Auch sonst gilt: So einfach - und zuverlässig - wie Ubuntu macht Fedora den Wechsel auf eine neue Version noch immer nicht.

Desktop

Den Desktop gibt bei Fedora 18 der GNOME 3.6.2 und damit - wie von früheren Versionen der Distribution gewohnt - die aktuellste Ausgabe der Software. Sehen wir mal von einem eigenen Wallpaper ab, verzichtet Fedora zudem auf jegliche Modifikationen, hier gibt es also weiterhin GNOME3 in Reinform.

GNOME 3.6

Die - zahlreichen - Neuerung von GNOME 3.6 wurden an anderer Stelle bereits ausführlich gewürdigt, entsprechend seien sie hier nur kurz angerissen: Es gibt eine vollständig neu gestaltete Ausführung des Dateimanagers Nautilus, bei der einige Features - etwa der Split-Modus - gestrichen wurden, dafür eine Fülle neuer Funktionen hinzugekommen sind. Allen voran eine signifikant verbesserte Suchfunktion, die nun direkt beim Eintippen aktiviert wird. Der Benachrichtigungsbereich wurde noch einmal neu gestaltet, die Bildschirmsperre ist direkt in die GNOME Shell gewandert und orientiert sich im Aussehen jetzt am Login-Screen. Vor allem für die Internationalisierung wichtig - und massiv von Red Hat vorangetrieben - ist die IBUS-Integration für alternative Eingabequellen.

Softwareauswahl

Sieht man einmal von der - bereits erwähnten - Aufnahme von LibreOffice (3.6.3.2) in den Live-Install ab, bringt Fedora 18 wenig Neues in Sachen Default-Softwareauswahl. Einzig GNOME Clocks, eine schlanke Kombi aus Weltuhr, Timer und Stoppuhr, ist hinzugekommen, sonst bleibt eigentlich alles beim Alten. Den Browser wie gewohnt der Firefox, jetzt in der Version 17 enthalten. Und der seit gefühlten Ewigkeiten gültige Kritikpunkt, dass einige vollkommen sinnfreie - weil Funktionen des GNOME Control Center duplizierende - Tools mitinstalliert werden, gilt ebenfalls noch immer.

Red-Hat-Power

Wer glaubt, die Neuerungen von Fedora enden bei einer Aktualisierung der Softwareauswahl, kennt die Community-Distribution schlecht. Immerhin steht dahinter mit Red Hat der erfolgreichste Linux-Softwarehersteller, der jede Menge Ressourcen in die Weiterentwicklung des freien Betriebssystems steckt. Dank des Open-Source-Gedankens profitieren davon zwar alle Distributionen, als erstes gibt es neue Funktionen aber üblicherweise bei Fedora. Und hier bildet auch Fedora 18 keine Ausnahme.

Offline-Updates

So unterstützt Fedora nun mithilfe neuer Version von Systemd und Packagekit sogenannte Offline-Updates, also die Aktualisierung wichtiger Pakete während des Neustarts anstatt im laufenden System. Wer dies von Windows oder Mac kennt - und potentiell nicht ausstehen kann - sei zumindest auf die Argumente für eine solche Herangehensweise verwiesen: Das gewohnte Update im laufenden System könne zu allerlei Problemen führen, da hier den Programmen zentrale Bibliotheken im laufenden Betrieb quasi "unter den Füßen weggezogen" werden - oder gar kurzfristig in zwei verschiedenen Versionen genutzt werden. Dies lasse sich sauber nur lösen, indem die Updates außerhalb des laufenden Systems durchgeführt werden, in diesem Fall in einem speziellen Modus, der beim Neustart angewählt wird.

Ablauf

Die betreffenden Updates werden automatisch im Hintergrund heruntergeladen, ist dieser Prozess erledigt, wird ein zusätzlicher "Aktualisierungen installieren und Neustart"-Eintrag im User-Menü angeboten. Zur konkreten Implementation noch ein bis zwei Worte: Die Offline-Updates werden ausschließlich für systemkritische Komponenten vorgenommen, also etwa den Kernel oder zentrale Bibliotheken, alles andere wird weiterhin im laufenden System auf den neuesten Stand gebracht. Zudem ist es weiterhin möglich manuell - etwa per yum - die Updates ganz ohne Neustart einzuspielen.

UEFI SecureBoot

Viel wurde in den letzten Monaten über die UEFI SecureBoot-Spezifikation und deren Auswirkungen auf die Linux-Welt diskutiert. Immerhin stellt die "sichere Boot-Kette" eine echte Herausforderung für das heterogene Open-Source-Umfeld dar, in dem es üblicherweise keine zentrale Autorität zur Signierung gibt, wie es bei Windows Microsoft darstellt. Fedora hat sich auch in diesem Bereich als besonders proaktiv erwiesen, entsprechend enthält die neue Version bereits eine erste Unterstützung für diese Sicherheitsfunktion, die bei allen neuen Rechnern mit "Windows 8 Client"-Logo vorgeschrieben ist (sich bislang aber ohnehin üblicherweise deaktivieren lässt).

Firewall

Auch sonst kann sich die Liste der neu aufgenommenen Funktionen in Fedora 18 sehen lassen: So wird firewalld nun von Haus aus als Firewall-Lösung eingesetzt - und kann nun tatsächlich auch mit dem grafischen Tool firewall-config administriert werden. Es gibt eine zentrale Storage-Management-Lösung samt des Kommandozeilentools ssm (das übrigens nicht über das Paket "ssm" sondern per "system-storage-manager" installiert werden kann).

DNF

Wer eine kleinen Blick in die Zukunft erheischen will, kann DNF ausprobieren, das in Zukunft yum bei der Paketadministration ablösen soll. Dabei handelt es sich um einen yum-Fork mit Fokus auf höherer Geschwindigkeit und reduziertem Speicherverbrauch. Zudem verspricht man einfacher zu nutzende APIs und eine bessere Anbindung an diverse Programmiersprachen. Dazu passt, dass auch das Paketsystem RPM in neuer Version 4.10 genutzt wird, das einmal mehr Performance-Verbesserungen verspricht.

Samba4

Die freie Windows-Server-Alternative Samba ist nun in der Version 4 enthalten, zudem kann Fedora 18 nun von Haus aus direkt in eine Active-Directory-Domäne eingebunden werden. Einen aktuellen Schwerpunkt vieler Linux-Distros bildet derzeit der Bereich Cloud-Computing, hier bildet Fedora natürlich keine Ausnahme - ganz im Gegenteil. So gibt es nicht nur eine neue Version der Infrastructure-as-a-Service-Lösung OpenStack, als Alternative ist nun auch das unter anderem von Ubuntu-Hersteller Canonical vorangetriebene Eucalyptus (3.1) enthalten. Ebenfalls neu ist die Application-as-a-Service-Software OpenShift (Origin).

Virtualisierung

Besondere Anstrengungen investiert Red Hat derzeit in den Virtualisierungsbereich, kein Wunder ist man doch federführend in der KVM-Entwicklung tätig. Hier verspricht Fedora 18 nun Suspend/Hibernate-Support für virtuelle Maschinen sowie die Möglichkeit Live-Snapshots zu erstellen. Einige Entwicklungssprachen wurden für Fedora 18 auf den neuesten Stand gebracht, namentlich Perl 5.16, Python 3.3. und Rails 3.2.

Schrift

Einige Änderungen gibt es bei der Schriftendarstellung, neben den neuen Liberation Fonts 2.0 und einem aktualisierten Fontconfig, macht sich vor allem bemerkbar, dass Autohinting nun von Haus aus aktiviert ist. Wie die ersten Reaktionen in Foren und sozialen Netzwerken zeigt, spaltet dieses Thema (einmal mehr) die Community. Ein Teil zeigt sich erfreut, ein anderer steht den Änderungen ablehnend gegenüber. Geschmackssache, also.

Vermischtes

Es gibt einige Aktualisierungen rund um das Boot-System Systemd, den Syslog-Ersatz "Journal" nutzt Fedora allerdings bislang noch nicht. Die Inhalte des /tmp-Verzeichnis werden nun als tmpfs im RAM statt auf Festplatte / SSD gespeichert, was nicht zuletzt die Lebensdauer der Datenträger erhöhen soll. Immerhin unterbleiben so viele unnötige Schreiboperation, die beim nächsten Boot ohnehin wieder gelöscht würden. Und für Kommandozeilenprofis geradezu essentiell: Die diversen Terminal-Lösungen unterstützen nun 256 Farben.

Desktop-Wahl

Bleibt ein Punkt, der während der Entwicklung von Fedora 18 einige Schlagzeilen gemacht hat - allerdings nicht unbedingt verdientermaßen. Ja - Fedora 18 erlaubt nun die Installation der GNOME2-Abspaltung MATE und des GNOME-Shell-Forks Cinnamon. Nein - das ist weder eine große Überraschung, noch Signal für irgendeine Richtungsänderung bei der Red-Hat-Distribution, wie es in so manchem Artikel suggeriert wurde. Beide stehen nun einfach als eine von vielen Alternativen zur Verfügung. Die Palette reicht hier schon seit geraumer Zeit von KDE über Xfce und LXDE bis zum OLPC-Desktop Sugar, dem alterwürdigen WindowMaker oder auch Enlightenment.

Hier gibt es nichts zu sehen

Die Aufnahme der beiden Desktop-Lösungen ist insofern schlicht "Business-as-usual". Insofern darf es denn auch nicht verwundern, dass selbst die Nautilus-Abspaltung Nemo bei Fedora 18 nachinstalliert werden kann. Das nennt sich schlicht "Wahlfreiheit", wie sie seit Anfang bei klassischen Linux-Distributionen praktiziert wird, die versuchen eine möglichst breite Palette an Softwarelösungen anzubieten.

Fazit

Fedora 18 hinterlässt einen etwas gemischten Eindruck: Einerseits ist die schiere Anzahl an Neuerungen wirklich beeindruckend. In Fragen Aktualität der Softwareausstattung kann keine andere Linux-Distribution derzeit auch nur annähernd mithalten. Andererseits ist unübersehbar, das - trotz aller Verschiebungen - vor allem der Installer noch nicht ganz fertig ist.

Update

Wer diese Hürde problemlos genommen hat, findet allerdings ein gegenüber der Vorgängerversion in zahlreichen Bereichen signifikant verbessertes System vor. Dies nicht nur was die Fülle an Neuerungen für den Desktop betrifft, sondern auch in Bezug auf die Systeminfrastruktur und den Server-Bereich.

Disclaimer

Ansonsten gilt, was bei Fedora eigentlich immer gilt: Wer ganz frisch in der Linux-Welt ist, und keinerlei Vorwissen hat, ist oft mit einer anderen Distribution besser bedient, die ein paar lästige erste Schritte automatisch abnimmt (etwa die Installation von Flash oder Audio/Video-Codecs). Wer allerdings damit leben kann - oder gar Interesse daran zeigt - ab und an nachzuschlagen und manuell Hand anzulegen, der ist mit Fedora bestens bedient - und ganz an der Spitze der Linux-Entwicklung.

Ausblick

Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf Fedora 19: Dieses soll nämlich die Verzögerungen der aktuellen Version wieder ausgleichen, und in gerade einmal 4 Monaten fertiggestellt werden. Ob dies tatsächlich gelingt, gilt es natürlich noch abzuwarten. Zu den Highlights der kommenden Release soll die Integration von GNOME 3.8 mit seinem neuen "Legacy-Modus" für ein klassisches, GNOME2-artiges Desktop-Layout sein. Desweiteren soll hier dann tatsächlich das Systemd Journal statt rsyslogd zum Einsatz kommen. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 15.01.13)

tl;dr: Fedora 18 kann mit einer beeindruckenden Fülle an Neuerungen aufwarten, die zum Update locken. Der neu gestaltete Installer wirkt aber trotz all der Verzögerungen noch nicht ganz fertig.

  • Die wohl auffälligste Änderung in Fedora 18 und gleichzeitig hauptverantwortlich für all die Verzögerungen: Der Installer Anaconda wurde vollkommen neu gestaltet.
    screenshot: andreas proschofsky

    Die wohl auffälligste Änderung in Fedora 18 und gleichzeitig hauptverantwortlich für all die Verzögerungen: Der Installer Anaconda wurde vollkommen neu gestaltet.

  • Praktisch alle Schritte werden dabei nun automatisch konfiguriert, die NutzerInnen können aber das System von einem Überblicksbildschirm ausgehend nach Belieben anpassen.
    screenshot: andreas proschofsky

    Praktisch alle Schritte werden dabei nun automatisch konfiguriert, die NutzerInnen können aber das System von einem Überblicksbildschirm ausgehend nach Belieben anpassen.

  • Dazu gehören etwa die Einstellungen für Zeit und Datum.
    screenshot: andreas proschofsky

    Dazu gehören etwa die Einstellungen für Zeit und Datum.

  • Der wohl wichtigste Bereich - die Auswahl der Partitionierung - ist ebenfalls neu, wirkt allerdings in einigen Punkten noch reichlich unfertig oder begrenzt logisch aufgebaut.
    screenshot: andreas proschofsky

    Der wohl wichtigste Bereich - die Auswahl der Partitionierung - ist ebenfalls neu, wirkt allerdings in einigen Punkten noch reichlich unfertig oder begrenzt logisch aufgebaut.

  • Warum die manuelle Partitionierung hinter einer Checkbox mit wenig aussagekräftigem Inhalt versteckt ist, bleibt unklar.
    screenshot: andreas proschofsky

    Warum die manuelle Partitionierung hinter einer Checkbox mit wenig aussagekräftigem Inhalt versteckt ist, bleibt unklar.

  • Wer von der DVD installiert, kann sich die Software selbst zusammenstellen, dabei stehen eine Fülle unterschiedlicher Desktops zur Verfügung.
    screenshot: andreas proschofsky

    Wer von der DVD installiert, kann sich die Software selbst zusammenstellen, dabei stehen eine Fülle unterschiedlicher Desktops zur Verfügung.

  • Parallel zum Aufspielen der Pakete wird dann noch nach dem Root-Passwort gefragt.
    screenshot: andreas proschofsky

    Parallel zum Aufspielen der Pakete wird dann noch nach dem Root-Passwort gefragt.

  • Leider ist der Installer weiterhin nicht ganz fehlerfrei, beginnt schon mal eine Partitionierung, die nicht genügend Platz für die Daten bietet.
    screenshot: andreas proschofsky

    Leider ist der Installer weiterhin nicht ganz fehlerfrei, beginnt schon mal eine Partitionierung, die nicht genügend Platz für die Daten bietet.

  • Beim ersten Neustart erfolgt die gewohnte Konfiguration.
    screenshot: andreas proschofsky

    Beim ersten Neustart erfolgt die gewohnte Konfiguration.

  • GNOME 3.6 zeigt seine Neuerungen gleich anhand des grafisch überarbeiteten Login-Screens...
    screenshot: andreas proschofsky

    GNOME 3.6 zeigt seine Neuerungen gleich anhand des grafisch überarbeiteten Login-Screens...

  • ...aber auch sonst bietet die aktuelle Desktop-Version jede Menge Neues, etwa den Umbau des Dateimanagers Nautilus. (Katzenfoto nicht im Lieferumfang, Anm.)
    screenshot: andreas proschofsky

    ...aber auch sonst bietet die aktuelle Desktop-Version jede Menge Neues, etwa den Umbau des Dateimanagers Nautilus. (Katzenfoto nicht im Lieferumfang, Anm.)

  • Die Activities-Ansicht der GNOME Shell wurde für GNOME 3.6 ebenfalls angepasst.
    screenshot: andreas proschofsky

    Die Activities-Ansicht der GNOME Shell wurde für GNOME 3.6 ebenfalls angepasst.

  • Mit den "Offline Updates" werden Systemaktualisierungen jetzt - auf Wunsch - abseits des laufenden Systems installiert.
    screenshot: andreas proschofsky

    Mit den "Offline Updates" werden Systemaktualisierungen jetzt - auf Wunsch - abseits des laufenden Systems installiert.

  • Dazu wird in einen speziellen Systemmodus gebootet, der grafisch zwar recht schnöde gestaltet ist, seine Aufgabe aber zuverlässig erfüllt.
    screenshot: andreas proschofsky

    Dazu wird in einen speziellen Systemmodus gebootet, der grafisch zwar recht schnöde gestaltet ist, seine Aufgabe aber zuverlässig erfüllt.

  • Die Schriftdarstellung präsentiert sich unter anderem durch die Aktivierung von Autohinting (bei den meisten Schriften) anders als noch beim Vorgänger.
    screenshot: andreas proschofsky

    Die Schriftdarstellung präsentiert sich unter anderem durch die Aktivierung von Autohinting (bei den meisten Schriften) anders als noch beim Vorgänger.

  • Der Lock Screen von GNOME 3.6 versteckt sich hinter einem virtuellen Vorhang.
    screenshot: andreas proschofsky

    Der Lock Screen von GNOME 3.6 versteckt sich hinter einem virtuellen Vorhang.

  • Als Browser ist Firefox 17 mit dabei, Updates auf aktuelle stabile Versionen folgen üblicherweise recht flott nach der Veröffentlichung.
    screenshot: andreas proschofsky

    Als Browser ist Firefox 17 mit dabei, Updates auf aktuelle stabile Versionen folgen üblicherweise recht flott nach der Veröffentlichung.

  • Mit ssm gibt es eine neue Storage-Manager-Lösung samt - optionalem - Kommandozeilentool.
    screenshot: andreas proschofsky

    Mit ssm gibt es eine neue Storage-Manager-Lösung samt - optionalem - Kommandozeilentool.

  • Die Firewall-Aufgaben übernimmt nun Firewalld, die Konfiguration wie bisher Firewall-Config.
    screenshot: andreas proschofsky

    Die Firewall-Aufgaben übernimmt nun Firewalld, die Konfiguration wie bisher Firewall-Config.

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