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Moskau - Trotz eines Fehlstarts ist der wichtige russisch-französische Kommunikationssatellit Jamal-402 nach mehreren Korrekturen der Flugbahn doch einsatzbereit. Der 4,5 Tonnen schwere Himmelskörper war wegen eines Defekts nach dem Start vom Kosmodrom Baikonur im Dezember zunächst auf eine falsche Umlaufbahn geraten. Nun aber habe er den richtigen Kurs mithilfe der eigenen Triebwerke erreicht und sei erfolgreich getestet worden, wie die Agentur Ria Nowosti am Donnerstag unter Berufung auf Hersteller Thales Alenia Space meldete. Weil die Satelliten-Rettung viel Treibstoff verbraucht habe, sinke die Einsatzdauer aber wohl von 15 auf 11 Jahre, hieß es.
Jamal-402 hatte sich nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan am 8. Dezember aus zunächst ungeklärten Gründen vier Minuten zu früh von der Oberstufe Bris-M getrennt. Die Panne erinnerte an den Verlust von zwei Nachrichtensatelliten vier Monaten davor. Im August waren durch einen technischen Defekt in der Oberstufe einer russischen Proton-M-Trägerrakete ein russischer und ein indonesischer Satellit außer Kontrolle geraten. Der von französischen und russischen Firmen hergestellte Satellit soll die Fernseh- und Internetverbindungen in Russland und in Westeuropa verbessern. (APA/red, derStandard.at, 10.01.2013)
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