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Fühlen sich Österreicher und Österreicherinnen im Arbeitsalltag respektvoll behandelt? Und wie viel Wertschätzung erfahren sie in ihrer Tätigkeit? Antworten auf diese Fragen suchte der Verein Respekt.net in der von ihm beauftragten Studie "Respekt und Wertschätzung im Arbeitsleben", deren Ergebnisse nun präsentiert wurden.
Das Fazit: Je größer der Handlungsspielraum im Beruf, desto mehr Anerkennung empfinden die betreffenden Personen. Und: Je kleiner das Unternehmen, desto größer ist die Wertschätzung der Mitarbeiter.
Insgesamt 600 Personen, davon 300 Angestellte und Arbeiterinnen, 200 leitende Angestellte und 100 Arbeitssuchende, hat das Institut meinungsraum.at dazu befragt, wie sie sich im Arbeitsleben in Bezug auf Anerkennung, Wertschätzung, Respekt und Gleichwertigkeit fühlen.
Die Ergebnisse zeigen, dass es einen starke Zusammenhang zwischen der Position im Unternehmen und der empfundenen Wertschätzung gibt. Manager, Führungskräfte und leitende Angestellte, also Personen, die viel Handlungsspielraum haben und autonom entscheiden können, fühlen sich im Vergleich zu Angestellten, Arbeitern und Arbeitssuchenden stärker respektiert und haben das Gefühl, dass ihr berufliches Handeln von Bedeutung ist.
Derzeit gehe es im Arbeitsleben fast ausschließlich um Leistung. Das sei zwar wichtig, aber der gegenseitige Respekt komme dabei oft zu kurz, erklärt Roland Wadl von Respekt.net in der Aussendung zur Studie.
Ein respektvoller Umgang sei aber auch immer im Interesse des Arbeitgebers, sagt Wadl: "Je mehr ein Unternehmen in Respekt investiert, desto höher wird das Engagement und in weiterer Folge die Produktivität." Auch Studienleiter Herbert Kling zeigt sich überzeugt: "Eine Investition in Respekt ist keine verlorene Liebesmüh, sondern eine Investition ins Unternehmen." Geld hingegen habe kaum Einfluss auf die Motivation der Angestellten, wie bereits zahlreiche internationale Studien gezeigt hätten.
Die Studie untersuchte auch erstmals die Utrecht Work Engagement Scale (UWES), die Engagement und Hingabe bei der Arbeit messen soll. Im internationalen Vergleich sei demnach die Arbeitszufriedenheit in Österreich relativ hoch. (red, derStandard.at, 9.1.2013)
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Der Respekt von Menschen und der Menschenrechte sollte vor jeder Investitionen vorhanden sein. Man könnte durchaus soweit gehen es als eine Grundlage vor jeder Investition zu sehen. Mit Sicherheit muss es diese Reife bei jedem Menschen in Führungsfunktion geben (gibt es aber nicht durchgängig).
Ich würde sogar soweit gehen, dass die Themen rund um den Respekt zwischen Menschen, die Menschenrechte, über jedem Gesetz stehen müssten. Leider versuchen die Parlamente aber laufend diese Grundlagen zu umgehen und positive Diskriminierungen / einseitige Umverteilungen von Rechen und Pflichten, entgegen dem Sinn der Menschenrechte (auch dem Respekt) zu schaffen.
Die Evolution hat noch viel Arbeit!
Wir versuchen schon seit der Unternehmensgründung Respekt, Toleranz, Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiheit im jeweiligen Aufgabenbereich, auch dazwischen, zu provozieren, zu fördern und zu leben. Das kommt nicht von alleine und das hält auch nicht von alleine, es war ein langer Weg. Nach dem langen Weg haben wir in diesen Bereichen viel geschafft, es fehlt aber auch noch immer was.
Dieses Bemühen hat aber Unglaubliches bewirkt. Abgesehen von der Menschlichkeit, welche alle Beteiligten (auch Lieferanten, Abnehmer) spüren, können die Herausforderungen des Tagesgeschäftes lächelnd erledigt werden. Das Unternehmen hat sich auch traumhaft entwickelt, Abwanderungen gibt es nur wegen der Liebe!
...das die meisten Unternehmen wohl aus dieser Studie ziehen werden dürfte wohl sein:
"Aha! Geld hat keinen Einfluss auf die Motivation und Produktivität meiner Mitarbeiter? Na dann eben Kollektivvertrag für alle!"
Und wozu braucht man da eine Studie? Das wurde schon hundertmal in der Fachliteratur zum Thema "Führung" festgestellt und immer und immer wieder bewiesen.
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