Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Rom - Der italienische Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi hat sich zum Opfer von "drei feministischen und kommunistischen Richterinnen" erklärt, die ihn zur Zahlung eines Rekordunterhalts für seine ehemalige Ehefrau Veronica Lario verurteilt haben.
"Ich bin zur Zahlung von 200.000 Euro pro Tag verurteilt worden und das sagt schon viel darüber aus, wer die Mailänder Richter sind. Der Beschluss wurde von drei feministischen und kommunistischen Richterinnen gefasst. Ist es annehmbar, so viel zahlen zu müssen? Das sind die Richter, die mich seit meinem Einstieg in die Politik im Jahr 1994 verfolgen", erklärte Berlusconi bei der Polit-Sendung "Otto e Mezzo" am Dienstagabend.
Der 76-Jährige erklärte, dass er Einspruch gegen die Entscheidung der Mailänder Richterinnen einreichen werde. Er hoffe jedoch auf eine Einigung mit seiner Ex-Frau, da ihre Beziehung freundschaftlich sei.
Italienische Medien hatten vor Weihnachten berichtet, dass Berlusconi seiner ehemaligen Ehefrau einen Unterhalt von drei Millionen Euro im Monat, 36 Millionen Euro im Jahr, zahlen muss. Das sind circa 100.000 Euro pro Tag. Laut Berlusconi sei der Betrag jedoch doppelt so hoch.
Die 56-jährige Lario wird auf die Villa in Macherio bei Mailand verzichten müssen, in der sie mit dem Ex-Premierminister und den gemeinsamen drei Kindern über 20 Jahre lang gelebt hatte. Die Villa Belvedere Visconti di Modrone, die Lario für sich beansprucht hatte, ist ein neoklassizistisches Gebäude im Wert von 78 Millionen Euro mit einem 120.000 Quadratmeter großen Park in Macherio unweit von Mailand.
Im Mai 2009 hatte Veronica Lario international für Aufregung gesorgt, als sie die Scheidung öffentlich ankündigte und mit Berlusconis Teilnahme an einer Geburtstagsparty der damals gerade erst 18 Jahre alt gewordenen Schülerin Noemi Letizia begründete. Auch, dass etliche Showgirls und Models von Berlusconis Partei als Kandidatinnen für die Europawahl aufgestellt wurden, führte sie als Grund an. (APA, 9.1.2013)
Protestbewegung kann nicht mehr an den Erfolg der Parlamentswahl anknüpfen - Disput um Führungsstil
Wegen Verjährung werden die meisten Angeklagten keine Strafe absitzen müsse
Schwere Stimmenverluste für Protestbewegung bei Wahlen auf Sizilien - Linke feiert Siege
Laut Urteilsbegründung des Mailänder Gerichts, das den Medienzaren zweitinstanzlich zu vier Jahren Haft verurteilt hat
Laut Exit Polls - Niedrige Wahlbeteiligung
Minderheitenpolitik bedeutet in Südtirol vor allem Sprachpolitik. Linguistik-Professorin Stephanie Risse untersucht, wie die Südtiroler miteinander reden – und was sie damit meinen
Verteidiger bezeichnen sechsjährige Strafforderung für ihren Mandanten als absolut übertrieben
Mailänder Staatsanwaltschaft hatte zuvor im Fall Ruby sechs Jahre Haft für den Medienzaren gefordert
Staatsanwalt: "Bacchische Orgien" in Berlsuconis Luxusvilla
Die Justizprobleme von Silvio Berlusconi belasten Italiens Koalition. Er selbst stilisiert sich einmal mehr zum Justizopfer, Vizepremier Angelino Alfano nahm an einer Solidaritätskundgebung teil. Premier Enrico Letta erteilte seinem Kabinett nun Sprechverbot zum Thema.
Bürgermeister-Stichwahl in Rom, Verluste für Grillo
Ruby-Prozess gegen italienischen Ex-Premier geht nach zwei Monaten Pause weiter
Lediglich 34 Prozent gingen bis 19 Uhr zu den Urnen - Resultate am Montagabend
Gewerkschafter soll italienische Sozialdemokraten aus der Krise führen
Ilda Boccassini erhielt Brief mit zwei Patronen
27 Prozent der Italiener würden für Gruppierung des Medienzaren stimmen
Aufgrund eines Gesetzes zur Bekämpfung von Interessenskonflikten aus dem Jahr 1957
Dem ehemaligen Premierminister drohen vier Jahre Haft
Ex-Nachtclubtänzerin Karima el Marough berichtet über Briefumschlag mit Bargeld
Der Ex-Premier wartet auf seine nächste Chance, sagt der Südtiroler Politologe Günther Pallaver
Umfragen zeigen Cavaliere wieder vorne - PD in Nöten
233 Senatoren stimmten für das neue Kabinett - 58 dagegen
Vier Jahre wegen Steuerbetrugs in zweiter Instanz
Es sind neue Gesichter, die Italiens zukünftige Politik prägen sollen. Premier Enrico Letta setzt auf junge Minister und viele Frauen
wie einfach es ist, als mutmasslicher mafiaboss und mutmasslicher schwerstkrimineller jahrzehntelang im rechtsstaat europa die politik und die medien zu dominieren, als wäre nichts geschehen...
...wenn man das nötige kleingeld dafür hat.
Mit seinen Ex-Frauen aber auch nicht. Die haben gewusst, worauf sie sich eingelassen haben. Denen war jahrzehntelang der soziale Status wichtiger als alles andere. So lange das gepasst hat, haben sie hingenommen, was irgendwie ging.
Wir reden hier nicht von Frauen, die keine andere Wahl gehabt hätten. Frau Lario wusste sehr wohl, dass sie nach einer Scheidung nie wieder arbeiten würde müssen. Ob mit Rekord-Abfindung oder ohne...
Das soll auch mal gesagt werden.
Sinnvoller fänd ich, er müsste die 30 Millionen jährlich in einen Fonds zahlen, aus dem Mütter unterstützt werden, wo die Kindsväter die Alimente verweigern oder ähnliches. Oder einen Fonds, der Opfern häuslicher Gewalt zugute kommt.
Unglaublich, wie könnte er ansonsten 20.000 Euro pro Tag zahlen? Ich wäre schon mit 20.000 Euro im Jahr zufrieden.
Ich glaube auch nicht, dass Zahlungen an eine Ex Frau in dieser Höhe gerechtfertigt sind. Und obwohl ich kein Berlusconi Fan bin, kaufen sich nicht alle Männer mit Geld Frauen zur Unterhaltung und lassen sich die Frauen nicht gerne auch kaufen?
Einer der wenigen Männer, wo ich regelrecht Schadenfreude empfinde, wenn ihn die Frauen richtiggehend ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
Ähnlich grinsen muss ich nur, wenn ich sehe, dass den Grasser ausschließlich Schwiegermütter super finden, aber nie deren Töchter.
haben die Richterinnen ja nur die Gesetze angewandt, die in Italien gelten? Das hat der Herr halt nicht so gern, sont wäre er schon seit langem im Häfen. Feministinnen? Möglich. Kommunistinnen? Kaum. Aber was besseres ist ihm halt nicht eingefallen, um die Damen zu verunglimpfen. Am liebsten würde er ja wohl die gesamt italienische Justiz auf ihn vereiden, auf dass er machen kann, was er will. Das schafft selbst er nicht. Dass er tatsächlich noch nicht auf ewig einsitzt, ist trotzdem eine Meisterleistung sondergleichen. Also bitte, alle Richterinnen und Richter: Schaut zu, dass er dem Gesetz nicht mehr auskommt und auf Staatskosten urlauben muss. Verdient hätte er es sich.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.