Apple-Chef besucht erneut China

Tim Cook hatte bereits im März Foxconn in China besucht

Apple-Chef Tim Cook ist zum zweiten Mal binnen eines Jahres nach China gereist. Er traf sich in Peking mit dem Minister für Industrie und Informationstechnologie, Miao Wei. Dabei ging es nach Angaben von Dienstag unter anderem um das Geschäft von Apple in China und die Entwicklung der Mobilfunk-Branche. Apple macht keine weiteren Angaben zu Cooks China-Aufenthalt, wie die Finanzagentur Bloomberg berichtete. Das Ministerium veröffentlichte ein Bild von dem Treffen. 

Besuch bei Foxconn

Cook war zuletzt im vergangenen März in China unterwegs und hatte dabei auch ein iPhone-Werk besucht. Der Konzern muss sich immer wieder gegen Vorwürfe schlechter Arbeitsbedingungen bei seinem Auftragsfertiger Foxconn verteidigen. Cook wurde im August 2011 zum Apple-Chef und sorgte seitdem für schärfere Kontrollen und etwas mehr Offenheit in der Zulieferkette. 

Immer wieder Probleme

Zugleich wird der schnell wachsende chinesische Markt immer wichtiger für das Apple-Geschäft. So gab es zum Start des iPhone 5 in dem Riesenland im Dezember einen neuen Absatzrekord von mehr als zwei Millionen verkauften Geräten am ersten Wochenende. Allerdings stößt der US-Konzern immer wieder auf Probleme. Die neuen iPhones mussten diesmal über das Internet vorbestellt werden - damit sollte Spekulanten der Wind aus den Segeln genommen werden, nachdem es zuvor Krawalle vor Apple-Stores gegeben hatte. Und der Verkauf des iPad-Tablets wurde monatelang durch einen Rechtsstreit um den Markennamen behindert. (APA, 9.1.2013)

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