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vergrößern 900x600Nur nicht passiv werden: zwei der sechs Teilnehmer einer simulierten 500-tägigen Marsreise beim Spaziergang.
Washington/Wien - Geht es nach den Plänen der europäischen Raumfahrtagentur ESA, dann soll es in genau zwanzig Jahren so weit sein: Ihr Aurora-Programm sieht vor, dass es im Jahr 2033 zur Landung von Astronauten auf dem Mars kommen wird. Eines der Experimente zur Vorbereitung diese ersten bemannten interplanetarischen Mission war das Projekt Mars-500, das vom 3. Juni 2010 bis zum 4. November 2011 in Moskau stattfand und eine bemannte Marsreise simulierte.
Sechs Freiwillige wurden dabei 520 Tage lang in einem Raumschiffmodell eingeschlossen, um so die interplanetarische Exkursion zu üben: 250 Tage Hinflug, 20 Tage Mars-Aufenthalt und 250 Tage Rückflug. Zwei gravierende Erschwernisse wurden den drei Russen, einem Franzose, einem Italiener und einem Chinesen allerdings erspart: Schwerelosigkeit und kosmische Strahlung, die schlecht für das Hirn ist und zu Alzheimer führen kann, wie Nasa- Forscher in der Vorwoche im Fachblatt "PLoS One" berichteten.
Doch auch die gewählte Versuchsanordnung von Mars-500 brachte einige neue Erkenntnisse, die auf weitere Probleme bei langen Reisen ins Weltall hinweisen: Wie ein US-Forscherteam mit deutscher Beteiligung nun im Wissenschaftsmagazin "PNAS" berichtet, können lange Reisen ins Weltall den Schlaf-Wach-Rhythmus von Astronauten massiv durcheinanderwirbeln und apathisch machen.
Bei Auswertung der Daten von Mars-500 zeigte sich nämlich, dass sich die sechs simulierenden Raumfahrer im Laufe der 17 Monate immer weniger bewegten und immer mehr Zeit mit Ausruhen und Schlafen verbrachten. " Ihre Schlafgewohnheiten ähnelten denen von überwinternden Polarforschern" , sagt der deutsche Ko-Autor Mathias Basner.
Überrascht hat die Forscher auch, wie verschieden die sechs Probanden auf die Simulation reagierten: "Ein Teilnehmer war nicht mehr mit dem 24-Stunden-Tag synchronisiert, sondern lebte fast einen 25-Stunden-Tag", so Basner. "Ein anderer Mann schlief hingegen nur etwa 6,5 Stunden pro Tag und zeigte als Einziger starke Einbußen im Aufmerksamkeitstest."
Passivität sei im All besonders gefährlich, warnt der Forscher. "Hierdurch können der durch die Schwerelosigkeit bedingte Knochen- und Muskelabbau sowie die Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems noch verstärkt werden." Die Hauptlektion der Studie: Die richtige Beleuchtung ist auch an Bord einer Marsmission extrem wichtig. (tasch, dpa, DER STANDARD, 08.01.2013)
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Wozu lange Studien durchführen?
Die alten Sci-Fi-Autoren und auch Hollywood haben das Thema doch schon sehr ausführlich behandelt ;-)
Mission to Mars, Dark Star, Das schwarze Loch ...
Hier behauptet jemand, via Google Mars ein abgestürztes UFO entdeckt zu haben: http://www.qicknews.de/Forum/vie... 4838#p4838
Per Google Ruler (Messung Tool) fand man heraus, dass das "Objekt" 61 Meter von der Nase bis zum Ende misst, 29 Meter breit und 4,8 Meter dick ist.
:-)
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