Duo sitzt in Notunterkunft im Pinzgauer Hochgebirge fest

7. Jänner 2013, 15:33

Decken, Wasser und Nahrung vorhanden - Bergung wegen Lawinengefahr zurzeit nicht möglich

Maria Alm/Berlin - Im Hochgebirge bei Maria Alm im Salzburger Pinzgau sitzen seit Freitag zwei Schneeschuhwanderer aus Ostdeutschland in einer Notunterkunft auf knapp 2.500 Meter Seehöhe fest. Hilfsmannschaften konnten wegen der großen Lawinengefahr bisher nicht zu den beiden aufsteigen, berichtete der ORF Salzburg am Montag im Radio. Laut Bernd Tritscher, dem Leiter der Bergrettung Saalfelden, haben die zwei zu essen, allerdings müssen sie die Nahrung rationieren.

Das Duo ist am Freitag trotz schlechter Wettervorhersagen zu der Tour im Steinernen Meer aufgebrochen und konnte schließlich nicht mehr absteigen. Die beiden suchten im Wildalmkirchl-Biwak Unterschlupf. Diese Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs verfügt über acht Betten. "Es befinden sich Schlafsäcke und Decken dort, trotzdem wird es nasskalt sein", sagte Tritscher. Außerdem haben sie einen Kocher und Kartuschen, sodass sie auch Schnee schmelzen können und zu trinken haben. Und auch Nahrung sei vorhanden, wenngleich diese rationiert werden müsse. "Zwei, drei Tage haben sie nicht sehr viel gegessen."

Notruf abgesetzt

Die beiden haben bereits am Samstagvormittag einen Notruf abgesetzt. Seither besteht Handy-Kontakt zu den Männern, wobei aufgrund der begrenzten Haltbarkeit der Akkus nur das Nötigste kommuniziert wird.

Wegen der Lawinengefahr konnten die beiden bisher nicht geborgen werden. "Ein Einsatz ist derzeit zu gefährlich. Ein Fußmarsch würde bei diesen Bedingungen sieben bis acht Stunden in Anspruch nehmen, das Risiko ist zu groß", sagte der Bergrettungsleiter. Am Montag wurde auch versucht, mit einem Helikopter zur Biwakschachtel vorzudringen. "Es hat aber wieder zugezogen, der Hubschrauber musste wieder umdrehen", so Tritscher. Sobald sich die Lage wieder ändert, werde ein neuerlicher Versuch gestartet. Am Dienstag in der Früh werde auch entschieden, ob man eine Mannschaft zu Fuß losschicken könne. (APA, 7.1.2013)

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Eigenverantwortung

Wer sich trotz schlechter Wettervorhersagen in die Berge begibt handelt verantwortungslos.

was sind das für Komiker. Am Freitag Aufbruch bei schlechtem Wetter, am Samstag vormittag Notruf?
Hoffentlich werden sie bald gerettet und lernen daraus.

und bezahlen dann auch die rettungsaktion!

Machen Sie sich keine Sorgen

Solche Rettungseinsätze werden immer privat bezahlt. Meistens durch eine Unfallversicherung.

... trotz schlechter Wettervorhersagen zu der Tour im Steinernen Meer aufgebrochen ...

naja...

trotzdem: wenn man so liest was es momentan an lawinentoten gibt: glück gehabt!

ich hoff die freiwilligen der bergwacht holen die zwei gesund vom berg

und ich hoffe, dass die freiwilligen Bergretter wieder gesund zurückkommen!
Die zwei Lustigen haben sich und jetzt auch noch andere auf unverantwortliche Art und Weise in Gefahr gebracht.
Die Kosten für den Einsatz müssen sie hoffentlich selbst tragen. Eine allfällige Versicherung sollte bei grober Fahrlässigkeit jedenfalls aussteigen.

hiermit möchte ich mich bei allen bergrettern entschuldigen, daß ich sie bergwacht genannt habe

Die Bergwacht schaut bei uns üblicherweise darauf, dass du keine geschützten Blumen ausreißt. Rettungseinsätze macht bei uns die Bergrettung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bergwacht

In Oberösterreich gibts keine Bergwacht, aber Hauptsache posten!

Und Maria Alm/Steinernes Meer liegt in Salzburg. Entweder Artikel lesen oder Geographie lernen!

Salzburg-Oberösterreich

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, da ist mir etwas durcheinander gekommen bei den letzten Berichten von Oberösterreich (2 Tote) und hier in Salzburg.
Aber auch in Salzburg ist nicht die Bergwacht zuständig sondern wie im Artikel erwähnt die Bergrettung bzw. Alpinpolizei.

Wenn sie zu einem Bergretter Bergwacht sagen, ist es eine Beleidigung!

Nanana, Beleidigung finde ich wohl etwas übertrieben. CyberCop wusste es halt nicht besser, hat aber das Richtige gemeint.

die meisten menschen denken nur so weit wie die eigene nase reicht!

aus diesem grund:

ich zahle gerne für die versorgung von obdachlosen, von in not geratenen, für die resozialisierung von straftätern u.s.w.

warum?

unter anderem auch deshalb weil es meine umgebung und mein eigenes leben sicherer und zufriedener macht. wenn ich um mich herum nur armut und unglück sehe, dann macht das leben auch keinen großen spass mehr egal wie reich ich bin!

richtige entscheidung der bergrettung noch nicht raufzugehen.

das wird ihnen hoffentlich eine lehre sein.

Das nächste mal sollten sie

auf Nico Alm steigen.

Religionsführer kann man wohl nicht ungestraft beleidigen ;-)

In der Tat. Das geht nur bei grossen westlichen Religionen. Das nächste mal werde ich darauf achten.

Hoffentlich haben sie genug Gesprächstoff.

spätestens wenn sie dann zu den unsäglichen talkshows eingeladen werden...

...trotz schlechter Wettervorhersagen...

Hoffentlich wird denen jeder Cent verrechnet.

Naja...
2 Ostdeutsche. Die hatten eine Anreise von rund 600-800km und wohl nur begrenzt Zeit. Da kann man schon mal im Übereifer versehentlich etwas mehr riskieren. Das Gebiet sieht dort auch sehr ueberschaubar aus von unten. Gleich daneben der Filzensattel und die Schlepplifte. Das kann man schnell unterschaetzen.

Ausserdem sind die meisten ja eh fuer sowas versichert. Denn prinzipiell wird das von der Bergrettung schon verrechnet. Und Steuergeld fliesst da meines Wissens keines. Also alles cool.
Hauptsache die beiden haben ein Dach uebern Kopf. Da kann schon nimmer viel passieren.

denken sie an ihre beschränkte sichtweise, wenn sie das nächste mal etwas benutzen, dass durch die allgemeinheit finanziert wird und dass sie sich alleine nicht leisten könnten.

Nicht alles was hinkt...

Und sie haben noch nie irgendwas gemacht, was sich im Nachhinein als Blödsinn herausstellte ??
Ich find Leichtsinn absolut nicht ok, aber zuallererst wünsche ich den beiden, dass sie halbwegs heil da raus kommen.

Ja ja stimmt schon ...

... und trotzdem hat der Poster "Novi" meines Erachtens Recht - jeden Cent verrechnen. Warum nicht für etwas zahlen, das sich im Nachhinein als Blödsinn rausstellt? Vor allem, wenn das Risiko für "Blödsinn" schon groß war?
Ein bisschen "Verursacherprinzip schadet schon nicht.

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