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Maria Alm/Berlin - Im Hochgebirge bei Maria Alm im Salzburger Pinzgau sitzen seit Freitag zwei Schneeschuhwanderer aus Ostdeutschland in einer Notunterkunft auf knapp 2.500 Meter Seehöhe fest. Hilfsmannschaften konnten wegen der großen Lawinengefahr bisher nicht zu den beiden aufsteigen, berichtete der ORF Salzburg am Montag im Radio. Laut Bernd Tritscher, dem Leiter der Bergrettung Saalfelden, haben die zwei zu essen, allerdings müssen sie die Nahrung rationieren.
Das Duo ist am Freitag trotz schlechter Wettervorhersagen zu der Tour im Steinernen Meer aufgebrochen und konnte schließlich nicht mehr absteigen. Die beiden suchten im Wildalmkirchl-Biwak Unterschlupf. Diese Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs verfügt über acht Betten. "Es befinden sich Schlafsäcke und Decken dort, trotzdem wird es nasskalt sein", sagte Tritscher. Außerdem haben sie einen Kocher und Kartuschen, sodass sie auch Schnee schmelzen können und zu trinken haben. Und auch Nahrung sei vorhanden, wenngleich diese rationiert werden müsse. "Zwei, drei Tage haben sie nicht sehr viel gegessen."
Die beiden haben bereits am Samstagvormittag einen Notruf abgesetzt. Seither besteht Handy-Kontakt zu den Männern, wobei aufgrund der begrenzten Haltbarkeit der Akkus nur das Nötigste kommuniziert wird.
Wegen der Lawinengefahr konnten die beiden bisher nicht geborgen werden. "Ein Einsatz ist derzeit zu gefährlich. Ein Fußmarsch würde bei diesen Bedingungen sieben bis acht Stunden in Anspruch nehmen, das Risiko ist zu groß", sagte der Bergrettungsleiter. Am Montag wurde auch versucht, mit einem Helikopter zur Biwakschachtel vorzudringen. "Es hat aber wieder zugezogen, der Hubschrauber musste wieder umdrehen", so Tritscher. Sobald sich die Lage wieder ändert, werde ein neuerlicher Versuch gestartet. Am Dienstag in der Früh werde auch entschieden, ob man eine Mannschaft zu Fuß losschicken könne. (APA, 7.1.2013)
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und ich hoffe, dass die freiwilligen Bergretter wieder gesund zurückkommen!
Die zwei Lustigen haben sich und jetzt auch noch andere auf unverantwortliche Art und Weise in Gefahr gebracht.
Die Kosten für den Einsatz müssen sie hoffentlich selbst tragen. Eine allfällige Versicherung sollte bei grober Fahrlässigkeit jedenfalls aussteigen.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung, da ist mir etwas durcheinander gekommen bei den letzten Berichten von Oberösterreich (2 Tote) und hier in Salzburg.
Aber auch in Salzburg ist nicht die Bergwacht zuständig sondern wie im Artikel erwähnt die Bergrettung bzw. Alpinpolizei.
Wenn sie zu einem Bergretter Bergwacht sagen, ist es eine Beleidigung!
die meisten menschen denken nur so weit wie die eigene nase reicht!
aus diesem grund:
ich zahle gerne für die versorgung von obdachlosen, von in not geratenen, für die resozialisierung von straftätern u.s.w.
warum?
unter anderem auch deshalb weil es meine umgebung und mein eigenes leben sicherer und zufriedener macht. wenn ich um mich herum nur armut und unglück sehe, dann macht das leben auch keinen großen spass mehr egal wie reich ich bin!
Naja...
2 Ostdeutsche. Die hatten eine Anreise von rund 600-800km und wohl nur begrenzt Zeit. Da kann man schon mal im Übereifer versehentlich etwas mehr riskieren. Das Gebiet sieht dort auch sehr ueberschaubar aus von unten. Gleich daneben der Filzensattel und die Schlepplifte. Das kann man schnell unterschaetzen.
Ausserdem sind die meisten ja eh fuer sowas versichert. Denn prinzipiell wird das von der Bergrettung schon verrechnet. Und Steuergeld fliesst da meines Wissens keines. Also alles cool.
Hauptsache die beiden haben ein Dach uebern Kopf. Da kann schon nimmer viel passieren.
... und trotzdem hat der Poster "Novi" meines Erachtens Recht - jeden Cent verrechnen. Warum nicht für etwas zahlen, das sich im Nachhinein als Blödsinn rausstellt? Vor allem, wenn das Risiko für "Blödsinn" schon groß war?
Ein bisschen "Verursacherprinzip schadet schon nicht.
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