Ubisofts Spieleplattform Uplay gehackt

7. Jänner 2013, 13:58
  • Ob die Schwachstelle bei Ubisoft liegt, ist noch nicht bekannt. Der Spielehersteller arbeite aber hart an einer Lösung
    foto: ap

    Ob die Schwachstelle bei Ubisoft liegt, ist noch nicht bekannt. Der Spielehersteller arbeite aber hart an einer Lösung

Spielehersteller arbeitet bereits an Lösung und ruft zu besseren Passwörtern auf

Wie Heise berichtet, hat der Spielekonzern Ubisoft nun gegenüber der Website Gamespy bestätigt, dass es einen Angriff auf die Spieleplattform Uplay gegeben hat. Tage zuvor hatten sich zahlreiche Spieler in einem Uplay-Forum darüber beschwert, dass sie nicht auf ihre Nutzerkonten zugreifen können. Über einen Angriff wurde spekuliert, weil User automatisch generierte Benachrichtigungs-Mails erhalten haben, die sie von einer Änderung des Passworts und der Mailadresse informierten. Die neu verwendeten Mail-Adressen wurden russischen Domains zugeordnet.

Keine Kreditkartendaten

Laut Ubisoft ist von dem Angriff nur eine überschaubare Zahl von Nutzerkonten gekapert worden. Persönliche Daten oder Kreditkartennummern sollen nicht betroffen sein. Zumindest ersteres konnte von zahlreichen Usern nicht bestätigt werden. Diese sprechen auch von der Änderung der Klarnamen oder des Geschlechts.

Zu wenig Support über Feiertage

Die Ursache des Hacks ist noch unbekannt, der Spielehersteller arbeite aber hart an einer Lösung. Es sei bisher nicht bekannt, ob einzelne Spieler gehackt wurden oder die Schwachstelle bei Ubisoft liegt. Spielern wird geraten, sich stärkere Passwörter zuzulegen. Um an ein neues Konto zu kommen, sollen Nutzer umständliche Wege über das Forum gegangen sein, da auf den Support-Seiten keine Hilfe zu erhalten war und die Hotlines kostenpflichtig wären. Über das Forum sollen Nutzer durch das Anlegen eines neuen Accounts einen Freischalte-Code bekommen haben. Ubisoft bestätigt, dass der Support erst jetzt wieder im vollen Gange ist, da viele Mitarbeiter über die Feiertage im Urlaub waren. (iw, derStandard.at, 7.1.2012)

Links:

Ubisoft

Heise

Kommentar posten
20 Postings
"Spielehersteller arbeitet bereits an Lösung"

Erstens mal ist Ubisoft schon LANGE kein Hersteller mehr, sondern ein Publisher. Und ein mieser noch dazu.

Und zweitens, wozu? Die Community hat schon lang eine Lösung. Offline Patches ziehen und Ubisoft die lange Nase drehen.

Nicht das ich das jemals tun würde...Software von schrottigen Publishern die nichts anderes liefern als Endlosfortsetzungen kommt mir nicht auf die Platte...aber fast jeder den ich kenne der Ubisoft Spiele kauft, zieht sich offline Patches.
Ubisoft hat mehr als einmal bewiesen, dass man dort zu dämlich für stabil laufende Server ist, und die mageren "Vorteile" der Onlinesysteme braucht wirklich kein Schwein.

ein hoch auf gog.com!

Ein hoch auf spiele über die man selbst die kontrolle hat ohne sich in die fänge von abstrusen "spieleplattformen" begeben zu müssen.

Jetzt muss dort nur noch der Download schneller als 50 kb/s werden ;-).

isser doch, oder?

bei mir zumindest kann ich mich nicht beklagen...

Glück gehabt:

Ich spiel es nur gecracked ;)

das machen wahrscheinlich viele, nur posten tuts nur einer..

die kripo

liest mit...danke für die info, dass sie so einer sind - derstandard hat ihre daten sicher schon weitergeleitet!

die KRIPO interessiert sich in der regel selten für legale handlungen, du gehirnakrobat

Da er es nur spielt und nicht gewerblich weiter verkauft, dann wird sich die Kripo einen "Dreck" darum kümmern.

Download ist in Österreich nicht verboten und Privatkopien ebenso nicht.

Wenn er das Originalspiel gekauft hat und nur gecrackt spielt, sehe ich eigentlich kaum ein Problem. Zumindest moralisch nicht.

im namen der naivität

wenn...genau...betonung auf "wenn"...

mach ich oft genug genau so, weil die cracks oftmals komfortabler sind als die kopierschutzmechanismen...

aha

genau. sagen kann man viel.

Das letzte Spiel das ich gecrackt hab war Assassins Creed 3. Da allerdings nicht aus Bequemlichkeit, sondern weils bei Ubisoft Probleme gab mit den CDKeys und meiner nicht gültig war, und ich erst Tage später einen funktionierenden Ersatzkey bekam.

Ähnliches spielte sich voriges Jahr auch mit Anno2070 ab, dort gab es ein Problem mit dem DRM (wiederum von Ubisoft...), der bei mir (und manch anderem) aus unerfindlichen Gründen die Installation verweigerte.

Geraubmordterrorkopiert hab ich zuletzt in meiner Schulzeit, als ich es mir nicht anders leisten konnte - und die liegt inzwischen doch schon einige Jahre zurück. Seit ich mein Geld verdiene, habe ich auch kein Problem mehr damit, es für mein Hobby auszugeben, mehrmals monatlich.

Warum nicht? DRM nervt heutzutage so stark dass es durchaus viele Spieler gibt die legal Spiele kaufen und sich dann die paar Kilobytes Crack/Keygen runterladen statt die Gigabytes an illegalen Downloads, um das Spiel DRM-frei spielen zu können.

"nur den crack"

das passiert meiner meinung nach höchstens im promillebereich. und ich behaupte: der rest, also 98%, nimmt das all in one paket.

und die akm behauptet 70% der dateien auf privatpcs wäre kopiergeschützt.
andere haben bis zum 21.12. fest behauptet die welt würde untergehen.
politiker behaupten sie würden gesetze nach besten wissen und gewissen beschließen und die angestellten beim standard sie seien journalisten.

sie sehen, behaupten kann man viel.

aha

genau. sagen kann man viel

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.