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Apps wie "Find my iPhone" sind oft der letzte Ausweg aus der Diebstahls-Misere

Die IMEI eines Handys ist meist auf einem Sticker im Gerät selbst angeführt
Wenn ein Handy, insbesondere ein Smartphone, gestohlen wird, ist das für die Betroffenen immer eine ärgerliche Angelegenheit. Schließlich befinden sich heutzutage nicht nur Nachrichten und Nummern auf den Mobiltelefonen, sondern allerlei persönliche Daten, Fotos und in vielen Fällen sogar Kreditkarteninformationen oder Zahlungsbelege, durch die man schnell in eine unangenehme Situation geraten kann. Zudem ist der Verlust eines Handys meist mit finanziellen Verlusten verbunden, der in mehreren Hundert Euro Schaden ausufern kann.
Die erste Anlaufstelle bei einem Handydiebstahl ist die Polizeiwache. Die dort aufgegebene Diebstahlsanzeige ist vor allem deshalb nötig, damit man nicht auf den Kosten sitzen bleibt, die ein Dieb nach dem Diebstahl mit dem Handy erzeugen könnte. Mit dieser Anzeige kann der Mobilfunker die SIM-Karte sperren, sodass die GSM- und 3G-Dienste nicht mehr genutzt werden können. Als Ersatz bekommt der Kunde eine neue SIM-Karte ausgehändigt. Dieser Service ist seit der Einführung der jährlichen Servicepauschale kostenlos. Und recht viel mehr bleibt dem Diebstahls-Opfer nicht übrig, denn auf den Kosten eines Ersatztelefons bleibt man alleine sitzen.
Das Orten von Handys wird trotz technischer Möglichkeit in sehr seltenen Fällen vorgenommen. Laut Pressestelle der Bundespolizeidirektion Wien wird bei der Sachfahndung allerdings auf Apps wie "Find my iPhone" oder "Seekdroid" zurückgegriffen, die in der Polizeistation zum Einsatz kommen. Bei einer erfolgreichen Ortung wird eine Streife entsendet, die nach dem Smartphone Ausschau hält.
Die Mobilfunker haben bei Diebstahl oder Verlust des Handys laut eigenen Angaben eher wenig Spielraum. Zwar gibt man auch bei der Diebstahlsanzeige die IMEI des Gerätes an - eine eindeutige Identifikationsnummer des Telefons -, eine Fahndung mache aber laut A1 keinen Sinn, da es kein gemeinsames IMEI -Register bzw. keine gemeinsame Datenbank aller europäischen Netzbetreiber für gestohlene Handys gibt. "Ein Betrieb einer solchen wäre zu aufwändig und stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen für den Kunden", so A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm.
Viele Netzbetreiber würden sich deshalb gegen eine solche Datenbank aussprechen. Ein weiterer Grund für die Ablehnung dieser vermutlich teuren Datenbank ist die Tatsache, dass IMEIs in Handys manipulierbar seien und ein solches Register deshalb kaum Früchte tragen würde. Eine IMEI-Registrierung würde sich auch aufgrund der relativ kurzen Lebensdauer heutiger Produkte nicht auszahlen. A1 empfiehlt den Kunden deshalb Handy als auch SIM-Karte mit PIN-Code abzusichern und im Falle eines Diebstahls eine sofortige Sperrung zu veranlassen. Eigene Handyschutz-Produkte der Mobilfunker sollen zudem eine Sperrung via SMS und eine Ortung des Handys ermöglichen. Damit können auch Daten aus der Ferne gelöscht werden, was eine erfolgreiche Bewahrung der Privatsphäre mit sich bringen würde.
Rein technisch gesehen ist es möglich, ein Handy mit einer bestimmten IMEI aus einem GSM-Netz auszusperren. Gebe es dieses zentrale Register gestohlener IMEIs, könnte ein Mobilfunker also bei dem Versuch, ein gestohlenes Handy in diesem Netz anzumelden, Alarm schlagen. Im gleichen Netzwerk ist das noch einfacher möglich, die wenigsten Mobilfunker führen aber über gestohlene IMEIs Buch. Die Manipulation von IMEIs ist in manchen Ländern sogar verboten. In Großbritannien wird ein nationales IMEI-Register geführt, das bei Diebstählen zum Einsatz kommt. Die technischen Möglichkeiten sind gegeben, sind aber vermutlich zu teuer, um sie weltweit umzusetzen. Auch trotz immer mehr werdender Handydiebstähle in Österreich gibt es keine absehbaren Bestrebungen, ein zumindest nationales IMEI-Register zu führen. So bleibt dem Opfer oft nur der ärgerliche Weg zur Polizeistation, dem ein Kauf eines neuen Gerätes folgt. (iw, derStandard.at, 15.1.2012)
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Wird eine andere SIM oder Memory Karte eingelegt muss man entweder einen Sicherheits Code eingeben oder das Gerät wird auf Factory default zurück gesetzt und bleibt gesperrt.
Da ich sowieso eine Versicherung auch noch habe
kann ich eine IMEI Sperre verlangen, somit funkt das Ding im Lande nichtmehr und bekomme ein neues Gerät zugesendet. Die Versicherung läuft über den Provider und kostet mich knappe £ 3,- im Monat.
Nicht das ich mich so wichtig fühle und glaube ich habe besondere Daten auf meinem Handy, mir geht es nur darum das sollte ich es verlieren od sollte es gestohlen werden, derjenige der es hat eine echt harte Zeit damit verbringen muss um es benutzen zu können.
weil die zu fälschen können nur nsa, experten, anons und ein par tinyponies: https://picasaweb.google.com/100176264... directlink
Ein-Biss-Karotten. Nach einem Biss oder Schnitt verschwindet die Karotte. Wenn sie also Karottensalat machen wollen, können sie das ohne Gefahr sich in den Finger zu schneiden tun. Die Verwendung von Verhüterli für die Hand wäre technisch zu aufwendig und die Installation eines International für alle Karottenscheidemaschinen verwendbaren Gerätes zur Verhütung von Karottenscheidemaschinenschnittverletzungen zu teuer.
Pressesprecher, ab und zu muss man sie lieben. Grüne hierfür möge sich der Leser selbst denken ;-)
Ich kann die App "Prey" empfehlen. Mit dieser kann man von seinem Desktop aus das Handy sperren und in regelmäßigen Abständen orten lassen. Darüberhinaus schickt die App bei Tausch der SIM-Karte automatisch eine SMS an eine vorher festgelegte Nummer (z.B. die des Zweit-Mobiltelefons). Man hat damit dann die Nummer des potentiellen Diebes oder Käufers des gestohlenen Telefons.
Sowohl Black- als auch Graylist von IMEIs betreiben alle Mobilfunkprovider für sich - sie sind technisch notwendig und AFAIK sogar standardisiert.
Es spricht also nichts dagegen, dass Mobilfunker Leuten ermöglichen, eine Aufnahme von gestohlenen Handies in ihre Blacklist zu ermöglichen. Deswegen bräuchte man keine zentrale providerübergreifende Datenbank... A1 bringt hier sehr eigenwillig schwache Argumente für die Sperre.
Als A1 damals ihre Kundendatensätze an Muschi Movie verkaufte, hatten sie ja auch wenig Hemmungen... Irgendwie sind die seeehr unsympathisch geworden.... Schade.
Angenommen, mein Handy wird gestohlen. Man bräuchte nur eine Möglichkeit, eine Diebstahlanzeige mit IMEI an die paar Provider zu faxen - und die müssten dann halt die IMEI in die Blacklist aufnehmen. Gestohlene Handies könnten dann zumindest im Inland nicht genutzt werden - was ja schon mal ein Fortschritt wäre.
abstimmen lassen würde. Das Wäre etwas, ich mein wäre will Vorratsdatenspeicherung, irgendwelche überängstlichen und Terroristen fängt man damit sowiso nicht. Bei unsere Korruption wird man damit eher einen Ehebruch aufdecken als sonst was.
Dass die Polizei diese Daten tatsächlich verwendet, kann ich bei meinem in Korsika entwendeten Nexus S bestätigen. Obwohl ich keine Anti-Diebstahls-App installiert hatte, konnte ich glücklicherweise noch post mortem über den Market AndroidLost installieren, weil ich erstens keinen Enstperrcode hatte und der Dieb das Handy inklusive aktivem Google Account nicht resettet hat. AndroidLost hat mir dann die Telefonnummer (+Fotos, Position und SMS) des neuen Besitzers ausgespuckt und siehe da, nach 4 Monaten lag das Telefon tatsächlich in meinem Postkasten. Ein Hoch auf die Gendarmerie nationale!
Echt Glück gehabt.
War wahrscheinlich kein Profi. Gerade beim Nexus S ist es einfach das Telefon schnell zu flashen und es ist auf nimmerwiedersehen weg.
Habe aber auch schon gebrauchte Smartphones mit aktivem Google Account angeboten bekommen...
Ich denke dass es auch kaum einen Unterschied macht für den Dieb/Verkäufer. Der Käufer wird oft nicht anzeigen und wenn dann Android neu aufgespielt wurde ist es für immer weg.
Ich verwende nur noch eine Wertkarte und kaufe einfach kein Handy über 200€.
Handybesitzer müssen halt erst lernen was Radfahrer schon lange wissen. Nur mit dem Unterschied dass man am Handy noch Daten mit drauf hat.
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