Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Sie müssen sich anmelden, um abstimmen zu können.
Bei der Schuleinschreibung soll in Wien künftig festgestellt werden, ob die Deutschkenntnisse der Kinder ausreichen. Für Kinder mit Sprachproblemen sind eigene Vorschulklassen vorgesehen. Erst danach sollen sie mit der Volksschule starten dürfen. "Wer nicht versteht, was gesagt wird oder geschrieben steht, hat in der Schule keine Chance", begründete das Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) am Freitag in einer Aussendung. Schüler mit Sprachproblemen sollen ein zusätzliches Jahr Zeit bekommen, um "sprach- und somit schulfit zu werden".
Sind Sie für oder gegen diese Maßnahme?
Linguist Krumm: "Schule macht mehrsprachige Kinder einsprachig"
Koalition regelt Sprachförderung per Erlass neu - Kein zusätzliches Geld
Jedes dritte Wiener Kind unter sechs hat Deutsch-Probleme - Auf 50 Kinder kommt eine Sprachassistentin
In Kindergärten und Schulen herrsche großer Druck, Deutsch zu sprechen, sagen Pädagogen
Migranten erzählen, wie sie Deutsch gelernt haben - Autor Michael Stavarič sieht Vorschulklassen für fremdsprachige Kinder als Stigmatisierung
Vorarlberger Ex-Landesrat verweist auf regionale Unterschiede und will Reform der Lehrerausbildung
"Verschwindend kleine Anzahl" fachlich qualifizierter Lehrkräfte, zu wenige Ressourcen in der Forschung
Bildungsministerin Schmied wiederholt ihre Forderung nach punktuellen Vorschulklassen, bevorzugt aber "integrative Ansätze"
In Wien entscheidet der Direktor, ob ein Kind gut genug Deutsch spricht
Niederösterreich gegen Vorschlag von Sebastian Kurz: Familienlandesrätin Barbara Schwarz setzt bei der Sprachförderung auf den Kindergarten
Die Sprachwissenschaftler Rudolf de Cillia und Hans-Jürgen Krumm sprechen sich gegen den Vorschlag der Regierung aus
Nicht nur zwischen der roten Unterrichtsministerin und dem schwarzen Integrationsstaatssekretär, auch zwischen Rot und Grün in Wien gibt es Dissonanzen rund um das Thema Sprachförderung
Unterrichtsministerin will Kriterien zur Schulreife verfeinern - Wirft Staatssekretär Kurz "medialen Schnellschuss" vor, da er mit der Einigung an die Öffentlichkeit ging
Integrationsstaatssekretär Kurz bringt das Thema Deutsch wieder aufs Tapet. Was müssen Volksschüler können?
Schuleinschreibung von 14. bis 25. Jänner - Bei Sprachproblemen Förderung in Vorschulklassen
Staatssekretär Kurz will mit Kursen in Wien starten - Unterrichtsministerium: Außer Grundsatzeinigung nichts Neues
Bildungsausgaben sind zwischen den Jahren 2000 und 2009 um 25 Prozent gestiegen - "Hohes Ausmaß an Chancenungleichheit und Kompetenzarmut"
Montessori-Methoden und Lesepaten: Zahlreiche User schickten Vorschläge zur Sprachförderung
derStandard.at startet anlässlich der Debatte über ein zusätzliches Vorschuljahr eine Serie - Schicken Sie uns Ihre Vorschläge!
Die Schule allein wird die Defizite der Integrationspolitik nicht beheben können - Von Lisa Nimmervoll
Wenn 90% der Kinder nicht Deutsch als Muttersprache haben und sich mit Deutsch schwer tun, warum sollen die immer noch auf Deutsch unterrichtet werden? Jedes größere Land hat eine fremdsprachige Community, wo es selbstverständlich auch entsprechende Schulen gibt. In Russland gibt es z.B. eine deutsche Schule, warum nicht auch in Österreich türkische Schulen, wenn ausreichend Interessenten da sind?
Und anscheinend wollen die Österreicher die fremdsprachigen Kinder eh nicht behalten, also wozu sollen sie assimiliert werden?
Schulpflicht ja, aber bitte realisitsch bleiben!
oder nur für Kinder mit Migrationshintergrund? Wenn man sich hin und wieder mal Postings auf Facebook von HC Strache Fans ansieht, und deren Deutschkenntnisse, dann kann es mit denen ihrer Kinder nicht wirklich weit her sein - irgendwo habe ich gelesen, dass viele Kinder ohne Migrationshintergrund ebenfalls Probleme mit unserer schönen Sprache haben. Wenn das für die ebenfalls gilt, und vielleicht gleichzeitig etwas GEGEN Ghettoklassen gemacht wird....dann wäre das ja nicht nur dämlich.
Ein/e (psychisch nicht beeinträchtigte/r) Sechsjährige/r mit deutscher Muttersprache wird praktisch IMMER Deutschkenntnisse haben, die für den (Volks-) Schuleinstieg ausreichend sind. Bedenken Sie bitte, daß die Anforderungen an SchulanfängerInnen äußerst gering sind, Sprechen und Verstehen der Unterrichtssprache auf einfachem Niveau reicht üblicherweise völlig aus, alles darüber Hinaugehende (Lesen, Wortschatz etc.) sollen die Kleinen ja erst lernen...
und schon gar nicht für familienzusammenführung (der grösste sündenfall in der migrationspolitik)
die hochgelobten einwanderungsländer kanada und australien haben alle hohe standards was die sprache und die ausbildung betrifft. die ungebildeten, integrationsunwilligen bleiben dann für die österreichischen und deutschen sozialsysteme.
und heißt gießen.
In Venedig war das Wohnviertel der Händler in der Renaissance in der Nähe der Gießerei.
Und dieses Wohnviertel wurde aus Sicherheitsgründen für die drinnen und draußen in der Nacht geschlossen.
DAS ist der Ursprung des Wortes GHETTO!
Vielleicht gibt es sogar eine möglichkeit eine vorschulklasse so einzurichten, daß dadurch kein zeitverlust entsteht.
Eventuell wäre es sinnvoll lehrer für vorschulklassen speziell zu schulen.
Auch auf den muttersprachlichen unterricht von migrantenkindern sollte nicht vergessen werden.
Eine Ghettoklasse ... woher kommen denn die miesen Schulen in den Slums? Das sind meist Länder wie die USA, wo die nahezu ausschließlich die Gemeinde die Schulen finanziert, und der "Bund" sich komplett raushält.
... dann hast halt ein schwarzes Ghetto voller Hackenstader und Sozialfälle, die leichter mit Drogenverkauf und Einbrüchen an Geld kommen als einen menschenwürdigen Job zu finden; dementsprechend niedriges Steueraufkommen, aus dem dann Schule, Lehrer, Lehrmittel bezahlt werden. Beispiel Inglewood oder wie das heißt, in Los Angeles. (Die Nachbargemeinde heißt Beverley Hills und hat ein höheres Steueraufkommen, daher eine bessere Schule ...)
Wenn Sie eine Ahnung hätten, würden Sie nicht so dumm daherreden. Alle Kinder in Österreich sollen gleichwertige Kinder und gleichwertige Schüler sein.
Wenn ein einziges Kind mit "österr." Wurzeln in einer Klasse ist, ist das vermutlich auch ein Schüler mit Defiziten, und alle bedürfen einer Förderung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.