PocketTV im Test: Per HDMI-Stick vom Fernseher zum Android-TV

Georg Pichler, 20. Jänner 2013, 17:13
  • Der PocketTV HDMI-Stick von Infinitec.
    foto: derstandard.at/pichler

    Der PocketTV HDMI-Stick von Infinitec.

  • Das TV-Test-Setup. Ein 26 Zoll LCD-Fernseher aus 2009 ohne jeglicher SmartTV-Kapazitäten oder USB-Anschluss. Dazu ein aktiver Hub, über den der Air Remote-Empfänger und eine Logitech-Webcam betrieben und externe Festplatten und andere USB-Datenträger angeschlossen werden können.
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    Das TV-Test-Setup. Ein 26 Zoll LCD-Fernseher aus 2009 ohne jeglicher SmartTV-Kapazitäten oder USB-Anschluss. Dazu ein aktiver Hub, über den der Air Remote-Empfänger und eine Logitech-Webcam betrieben und externe Festplatten und andere USB-Datenträger angeschlossen werden können.

  • Liegen die HDMI-Ports des Fernsehers knapp beieinander, kann der Stick eventuell einen weiteren verdecken.
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    Liegen die HDMI-Ports des Fernsehers knapp beieinander, kann der Stick eventuell einen weiteren verdecken.

  • Die konventionelle Fernbedienung (oben) erweist sich als etwas umständlich zur Bedienung von Android, die Air Remote (Mitte) ist ihr eindeutig vorzuziehen.
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    Die konventionelle Fernbedienung (oben) erweist sich als etwas umständlich zur Bedienung von Android, die Air Remote (Mitte) ist ihr eindeutig vorzuziehen.

  • Die aktuelle Firmware liefert Android 4.0.4 auf Basis des Linux-Kernels 2.6.
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    Die aktuelle Firmware liefert Android 4.0.4 auf Basis des Linux-Kernels 2.6.

  • Aktuell ist das Gerät aus Performancegründen zum Spielen ungeeignet. Mit ausgereifter Firmware sollten die meisten Casual Games aber zukünftig problemlos laufen.
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    Aktuell ist das Gerät aus Performancegründen zum Spielen ungeeignet. Mit ausgereifter Firmware sollten die meisten Casual Games aber zukünftig problemlos laufen.

  • Stöbern im Play Store geht mit der Air Remote leicht von der Hand.
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    Stöbern im Play Store geht mit der Air Remote leicht von der Hand.

  • Auch Facebook läuft, der App fehlt es mangels Tablet-optimierter Anischt jedoch an Übersichtlichkeit.
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    Auch Facebook läuft, der App fehlt es mangels Tablet-optimierter Anischt jedoch an Übersichtlichkeit.

  • Auch Google Maps läuft, über ein GPS-Modul verfügt der PocketTV allerdings nicht.
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    Auch Google Maps läuft, über ein GPS-Modul verfügt der PocketTV allerdings nicht.

  • Via NewsRepublic lassen sich angenehm aktuelle Nachrichten vom Sofa aus konsumieren.
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    Via NewsRepublic lassen sich angenehm aktuelle Nachrichten vom Sofa aus konsumieren.

  • PocketTV versteht sich komplikationsfrei mit USB-Datenspeichern, aber auch Zusatzhardware wie den Webcams gängiger Hersteller, zB. Creative oder Logitech.
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    PocketTV versteht sich komplikationsfrei mit USB-Datenspeichern, aber auch Zusatzhardware wie den Webcams gängiger Hersteller, zB. Creative oder Logitech.

Der per Kickstarter finanzierte Mini-Rechner erschließt auch auf alten Flimmerkisten das digitale Zeitalter.

SmartTVs beherrschen heutzutage vieles. Sie streamen Inhalte von Video-on-Demand-Diensten, vernetzen sich mit Smartphone und Tablet, präsentieren sich als Allround-Multimediaplayer und Kommunikationsgerät. Und trotzdem werden diese Funktionen kaum genutzt.

Ein Stick füllt die Lücke

Die Gründe sind mannigfaltig. Neben nicht vorhandenem Bedarf stört die oft enge Kopplung an die Services des Herstellers, jedes Gerät bringt sein eigenes system und Interface mit, das nicht immer leicht zu durchschauen ist und dann ist dessen Bedienung, die in der Regel mit der konventionellen Fernbedienung erfolgt, nicht selten mühsam. Nicht ohne Grund stehen in vielen Haushalten daher zwar flache LCD- oder LED-Fernseher, die zugunsten den Preises auf derlei Zusatz verzichten.

Andererseits boomen Smartphones und Tablets. Geräte, mit denen wir tagtäglich im Internet surfen, Inhalte herunterladen oder streamen und natürlich kommunizieren. Also all das, was am großen Schirm kaum jemand tun will. Der HDMI-Stick "PocketTV" von Infinitec schickt sich an, eben diese Lücke zu füllen.

Ein Kickstarter-Projekt wird Realität

Ende Mai 2012 stellte das Unternehmen seine Pläne nebst Kickstarter-Kampagne vor. Ein TV-Stick mit Android-System, der die weite Welt des Google-Betriebssystems und des Internets auch auf "dummen Fernsehern" eröffnen sollte. Man sammelte bis Mitte Juli eine halbe Million Dollar, fünf Mal so viel, wie ursprünglich anvisiert.

Die eigentlich für Oktober geplante Auslieferung lief schließlich aufgrund von Verzögerungen bei der Fertigung Ende November an, die ersten "Backer" hielten ihr Gerät Anfang Dezember in den Händen. Auch beim Webstandard ist ein PocketTV eingetrudelt, der in den vergangenen Wochen genauer auf Herz und Nieren getestet wurde. Das Review basiert auf der Firmware-Version 1.02A.

Hardware der Einsteigerklasse

Zur Hardware: Im Inneren des "Taschenfernsehers" werkt ein mit einem GHz getakteter ARM Cortex A9-Prozessor, der auf einen GB RAM zugreift. Als GPU kommt ein Mali-400-Chip zum Einsatz. Der Onboardspeicher fasst acht GB, via microSD-Slot lassen sich bis zu weitere 32 GB hinzufügen. Der Stick ist aus robust anmutendem Plastik gefertigt und misst bei einem Gewicht von 57 Gramm 9,5 x 3,3 x 1,5 cm inkl. Deckel bzw. 8,9 cm Länge ohne.

Strom holt sich das Gerät über einen miniUSB-Port, wofür idealerweise an am TV-Gerät vorhandener Stecker verwendet wird. Ansonsten muss ein USB-Ladegerät verwendet werden. Gleichzeitig bietet der PocketTV einen USB 2.0-Anschluss sowie einen weiteren Stecker für den Infrarotempfänger der normalen Fernbedienung. Ebenso an Bord sind n-WLAN (die Empfangsleistung des Chips lässt leider zu wünschen übrig) und Bluetooth.

Intelligente Fernsteuerung

Erhältlich ist der Stick aktuell nur in Kombination mit einer konventionellen Fernbedienung sowie der "Air Remote". Diese sei hierbei als Steuergerät auch ausdrücklich empfohlen, von einem Kauf eines Bundles ohne ihr - sollt es denn wieder angeboten werden - ist abzuraten.

Die via einem kleinem USB-Empfänger angeschlossene Air Remote besteht aus einem vollwertigen QWERTY-Keyboard inklusive Android- und Multimedia-Funktionstasten mit integriertem Accellerometer. Der Mauszeiger wird einfach durch Neigen des Gerätes über das Display gesteuert.

"Jelly Bean" in Arbeit

Nach dem ersten Start wird ein Dialog zur Einrichtung des Bildschirms eingeblendet, der durchdacht gestaltet und jederzeit wieder aufrufbar ist. Bald darauf findet man sich am Startbildschirm wieder, der aussieht wie auf den meisten Android-Tablets. Vorinstalliert ist Androic 4.0.4 "Ice-Cream Sandwich" auf Basis des mittlerweile angestaubten 2.6er-Linux-Kernels, ein "Jelly Bean"-Update wurde aber bereits angekündigt. Ein Datum dafür gibt es noch nicht. Mit verbesserten Versionen der aktuellen Firmware darf aber bald gerechnet werden.

Für den Test wurde die Ende Dezember veröffentlichte Firmware in der Version "02A" verwendet. Diese verbessert die zu Anfang schreckliche Grafikperformance und hohen Ressourcenhunger des Pocket TV, was das System insgesamt schon recht benutzbar macht.

Erweiterbarkeit per USB, schwacher WLAN-Empfang

Von Anfang an hat der Stick kompletten Zugang zum Play Store, so dass man sich nach Herzenslust am reichhaltigen App-Angebot bedienen kann. Grundsätzlich gilt: Alles was bereits Tablet-optimiert ist, lässt sich in der Regel auch gut am PocketTV bedienen. Wer an den USB-Port einen aktiven Hub anschließt, kann weitere Hardware an den Stick anschließen oder auf diesem Wege auf externe Festplatten zugreifen.

Hier konnte PocketTV positiv überraschen. Obwohl das System nach dem Anschluss einer einfachen USB-Webcam von Logitech keinerlei Meldung von sich gab, funktionierten sowohl Video und Mikrofon unter Skype reibungslos. Dem Videochat vom Wohnzimmersofa aus steht also nichts im Wege.

Bedienkonzept funktioniert

Die Verwendung der Air Remote, die bei längerem Gebrauch etwas schwer in der Hand liegt, benötigt etwas Übung, funktioniert dann aber gut. Wer will kann auch auf Programme zurückgreifen, die das Steuern des PocketTVs zB. via Smartphone und Tablet erlauben.

Denn so schnell unterwegs wie auf einem Touchdisplay ist man mit der Air Remote freilich nicht, außerdem sind diverse Gesten mit ihr noch nicht ausführbar. Sobald etwa viele Bilder ins Spiel kommen, macht sich außerdem die noch nicht ausgereifte Grafikbeschleunigung wieder bemerkbar. HD-Videocontent funktioniert in der Regel aber bereits ohne Probleme. Als Standardplayer sei an dieser Stelle der "MX Player" inklusive ARMv7 Codecpack empfohlen.

Unkompliziert - aber behäbig - in Standardszenarien

Oft genutzte Apps wie YouTube, Gmail, Facebook, Twitter oder Google+ laufen anstandslos, wenn auch aus genanntem Grund teilweise behäbig. In den Supportforen des Herstellers beklagen manche Nutzer jedoch Probleme mit bestimmten Programmen, etwa dem Mediencenter XBMC. Auch beim Streamen von Netflix-Content soll es noch Schwierigkeiten geben.

Davon abgesehen beherrscht der PocketTV Social Networking, Browsen und Multimedia in akzeptabler Qualität. Spielen hingegen klappt nur eingeschränkt. Angry Birds läuft momentan nur ruckelig, die Abfrage des Accellerometers als direkte Steuermethode in anderen Games geht nicht immer, das Erlebnis ist aus Performancegründen außerdem nicht gerade zufriedenstellend. Abgesehen vielleicht von Rundenstrategietiteln und digitalen Brettspielen ist das Gerät im aktuellen Zustand seiner Software noch nichts für Casual Gamer.

Warten auf die Öffnung

Von den Versprechungen eines hackbaren und offenen Gerätes ist Infinitec noch ein großes Stück entfernt. Anscheinend liegt der Fokus erst einmal darauf, ausgereifte Firmware zu entwickeln. Die Verzögerungen hier sorgen bereits bei Einigen für Ärger. Einen Weg, PocketTV zu rooten, hat die Community mittlerweile selbst gefunden. Erste Tüftler arbeiten daran, auf dem Stick andere Linux-Systeme wie Ubuntu lauffähig zu machen.

Fazit: Abwarten

Der PocketTV ist ein noch unfertiges Gadget mit großem Potenzial und hat im Testbetrieb einen drei Jahre alten LCD-Fernseher, der nicht einmal über USB-Anschlüsse verfügt, dank Android um sinnvolle Funktionen bereichert. Das kompakte Format des Sticks ermöglicht gleichzeitig die Mitnahme des eigenen Multimediacenters, etwa, um auch am Hotelfernseher nicht darauf verzichten zu müssen.

Klar ist: Die relativ schwache Hardware wird auch bei ausgereifter Software spätestens bei anspruchsvolleren Spielen an ihre Grenzen geraten. Geht es aber um typischere SmartTV-Verwendungsszenarien - Film, Musik, Internet und Kommunikation -, ist der PocketTV ein durchaus gangbarer Weg, um ein "Dumb TV" aufzurüsten. Insbesondere die leichte Vernetzbarkeit mit anderen Androiden macht dies zu einer verlockenden Option, wenn man schon anderweitige Hardware mit dem Google-OS besitzt.

(Noch) keine Kaufempfehlung

Für eine Kaufempfehlung reicht es derzeit aber nicht, obwohl der PocketTV ein interessantes Produkt ist. Sollte Infinitec in den kommenden Monaten mit fertiger und aktueller Firmware aufwarten können sowie mit der Öffnung des Sticks Ernst machen, lohnt sich mit Sicherheit ein zweiter Blick darauf. Einen kleinen Teil der Versprechen diesbezüglich hat Infinitec kürzlich mit der Veröffentlichung der Firmware in der Fassung 1.03A wahr gemacht. Diese bringt unter anderem drahtlosen ADB-Zugriff.

Die noch kleine, aber aktive Userbasis ist mit Sicherheit auch ein wichtiger Vorteil gegenüber der immer größer werdenden Zahl an Konkurrenzprodukten, insbesondere im Hinblick auf wesentlich günstigere Whitebox-Ware aus China. Abzuwarten bleibt auch, inwiefern Projekte wie die Ouya oder der GameStick sich als Alternativprodukte eignen, die zusätzlich auch noch genug Leistung für Gamer bieten und im gleichen Preissegment angesiedelt sind.

Die in Dubai ansässigen Hersteller verlangen für den Stick samt Air Remote, normaler Fernbedienung, Infrarotempfänger sowie USB-Ladegerät und -kabel 160 Dollar (rund 120 Euro). Weitere 24 Euro macht schließlich die Einfuhrumsatzsteuer aus. (Georg Pichler, derStandard.at, 06.01.2012)

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Hatte einen MK808.
Habe ich jetzt durch ein Xelio pro Tablet ersetzt. Gibt beim Conrad um 111€
HDMI, USB, MicroSD und dazu noch ein recht feines 1024x600 display. Und das Beste dabei....das WLAN funktioniert besser als beim Nexus S. Das geht beim MK 808 nämlich gar nicht.

alte Flimmerkisten und HDMI.. lol

alles relativ

Das Raspi hat einen Composite- Ausgang für die alte Kiste. Dann geht halt Android nicht aber XBMC funktioniert hervorragend.

meiner wär so ein Fall.

HDMI? Ja, aber Internet@TV? Nein.

Alternativen gibt's genug

z.B. das Rikomagic, ist auch der Vor-Reiter in diesem Gebiet. Android 4.1, Dualcore 1,6Ghz, 8GB RAM, Bluetooth und WLAN. Ich persönlich habe das III-S bei mir zuhause an meinem damals "dumm" gekauften Fernseher. Mit Abo auf diversen Seiten erspare ich mir den Gang zur Videothek und Filme auf Full-HD 1080p schafft er flüssig.

Hier hab ich mir damals das Teil gekauft, das Angebot läuft sogar noch:
http://bit.ly/Xw3sxh

Ich habe einen MK808 um 50$

Ich frage mich was da das Kickstarter Projekt ausser Werbung gebracht hat. Ob die nicht einfach einen MK808 mitsammt den miesen WiFi Antennen in ein anderes Gehäuse gepackt haben.

Was verwendest du als Eingabegerät? Ich habe noch eine Maus mit 5m Kabel angeschlossen. Eine Funk- Multitouch Tastatur wäre aber sicher praktischer.

8GB RAM und 8GB ROM sind zwei unterschiedliche Dinge!

1GB und 8GB ROM hat das Ding! Sehr cool :)

ganz schön reingefallen

wie schon weiter unten gepostet, gibt s dieses gerät hier um knapp mehr als 50 euro (inkl. versandkosten):
http://www.w2comp.com/detail.as... tid=682940

Dann bestell doch mal von dort ...

vielleicht hast du Glück und bekommst wirklich etwas.
Oder du bekommst etwas und es ist wirklich das was du bestellt hast und nicht eine Micky Mouse Nachtlampe.

Außerdem hatte ich keine Zeit für 3-4 Wochen Lieferzeit.
Hingefahren, bezahlt, abgeholt, fertig.

Ich habe meinen MK808 (Android 4.1) in 3 Tagen gehabt und dafür sogar nur 52.99€ gezahlt...
https://bit.ly/SZ1RUu

Das Wlan ist freilich ohne Antennenumbau nicht sehr zuverlässig ausser das Ding liegt neben dem Router dann geht es.

Eine Multitouch Tastatur wäre noch super...jetzt verwende ich einfach eine Maus mit 5m Kabel, funktioniert auch nur zum feinen zoomen nicht. Dafür habe ich dann aber sowieso ein Android Telefon.

Und wenns hin ist darfst du es nach Hongkong einschicken. Sehr schlau.

Dann bestell es doch in Deutschland...ist sogar der MK808
https://bit.ly/SZ1RUu

für das reine abspielen von filmen (avi, mkv, etc.)

reicht ein Rasperry mit XBMC drauf!

Der ist zu langsam.
Der RP hat andere Einsatzgebiete wo ein Android Stick nicht so gut geeignet ist. Zum Filme schaun ist ein MK808 einfach besser geeignet.
Wenn du das Ding einmal ausprobiert hast und durch ein FullHD File gescannt hast dann weisst du was ich meine.
https://bit.ly/SZ1RUu

Ich hab den Rasperry Pi mit Rasbian als distribution (die B version mit 512MB speicher), und er ist weit davon entfernt *alle* filme einwandfrei zu spielen.

Klar gehts bei vl. 80-90%, aber es sind doch einige (v.a. FullHD) filme dabei, wo doch hin- und wieder einige ruckler dabei sind bzw. das system dann überhaupt ganz steht, und oft 30 sek. gar keine fernbedienungseingaben annimmt.

Kein Vergleich zur PS3 mit einem (guten) DLNA server.

Probleme machen bei mir am Raspberry (derzeit OpenELEC beta, leicht übertaktet) Hochbitraten-h264-Filme mit DTS-Tonspur bei Audio-Ausgabe über den Analog-Stecker.

Dabei handelt es sich aber um ein Problem mit der Rechenleistung beim Downmix, da DTS die Codec-Implementierung der Raspberry Pi Foundation noch immer nicht abgesegnet hat, denn eigentlich könnte der RasPi das auch hardwarebeschleunigt decodieren (gleiches Lizenzmodell wie AVC1 / MPEG2).

Ansonsten einwandfreie Wiedergabe (Bibliothek ca. 700 1080p-h264-Filme + ca. 100 Serien/7000 Episoden gemischte Formate + MythTV 0.26 mit 2xDVB-T + 2xDVB-S2 Tuner)

Der Vergleich mit der PS3 ist absolut unzulässig. Viel mehr Rechenleistung, 120Watt Stromverbrauch, keine .mkv-Unterstützung,...

Naja, zur PS3 hab ich auch geschrieben "einem (guten) DLNA server.", der eben mkv gleich transcodiert.

Aber ja, natürlich ist das Preis-/Leistungsverhältnis des PIs super, aber für leute die sowieso eine PS3 bzw. xbox daheim haben find ich dass es damit einfach problemloser geht, egal welchen input man ihm hinschmeisst (transcodiert wie gesagt).

Aber ja, mit dem Argument müsste es natürlich auch funktionieren, dass man am PI einen DLNA client installiert, und auf einem externen Rechner die Daten so vortranscodiert dass es der PI immer problemlos rendern kann.

kann die mitgelieferte fernbedienung die normale tv fernbdienung ersetzen? oder muss ich dann wieder eine mehr auf den couchtisch legen?

Adroid-Apps am TV: make-it-easy

Ich schliesse mein Smartphone (Samsung-GS2) oder mein Tablet (Acer-A101) via HDMI-Kabel direkt an den Fernseher an (kurzes Kabel, ca. 0.5m). Mittels eines Bluetooth-Keyboards (das auch ein kleines Touchpad beinhaltet) steuere ich das Ganze von der Couch aus.
Damit habe ich volles Internet und alle Android-Applikationen am Fernseher. Reise-Fotos, Videos, Dia-Shows kann ich dann ebenfalls bequem von der Couch aus steuern.

Mein Android Stick hat 50€ gekostet...jetzt etwas teurer.
https://bit.ly/SZ1RUu

Mein Handy (Nexus S) kann das leider noch nicht...

Das Nexus 4 hätte sogar einen Slimport mit dem man noch mehr Möglichkeiten hat.

Und wie lösen sie das mit eingehenden Anrufen? Ich stell mir das recht umständlich vor wenn das Smartphone am TV steckt und ich während des couchsurfens angerufen werde ....

für Video-Streams (noch) unbrauchbar

Der RaspberryPi ist für die Wiedergabe von Video-Streams (noch) unbrauchbar, Youtube-Videos per Iceweasel anschauen eine Qual. Kann mir nicht vorstellen, dass das, vor allem in Bezug auf die Streams, bei den Sticks viel anders ist.

dann probier es aus.
https://bit.ly/SZ1RUu

Sehr schnell und sehr brauchbar.
Spielt alle Formate wie auch von neuen Android Handys gewohnt.
Kein Vergleich mit dem RP.

Dann hauen sie sich openELEC, Raspbmc oder ein anderes XBMC - Derivat rauf, zusätzlich noch ein paar inoffizielle Paketquellen um auf Streamingseiten zugreifen zu können und fertig ist die Gschicht.

Bei mir gehen Videos/Filme auch mit HD 1080p Quali supi ruckelfrei...

Wenn sie schon schreiben das sie Youtube Videos per Iceweasel schauen lässt es mich vermuten das sie eventuell raspbian wheezy (ein debian Derivat) installiert haben?!? Da is es schon seit Anfang an bekannt, das, wenn man sich ein "normales" OS am raspberry installiert man das flash - plugin eher schlecht als recht zum laufen bekommt... ich wollte auch am Anfang übern Browser auf Streams zugreifen, nach kurzer Recherche aber gleich wieder verworfen und openELEC installiert..

Danke für den Tipp! Hab mit dem RaspberryPi noch nicht so viel herumexperimentiert, aber bin bei der Suche nach dem Flash-Plugin zunächst nur auf Iceweasel gestoßen. Hatte auch den Eindruck, dass XBMC, etc. vor allem für die Verwaltung der lokal vorhanden Videos, etc. ausgelegt ist.

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