Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Straßburg - Mit 15 Jahren hat es der französische Gymnasiast Neil Ibata als Mitverfasser einer Astrophysikstudie in das britische Fachmagazin "Nature" geschafft. Auf dem Cover der neuesten Ausgabe wird eine Studie zu Zwergengalaxien rund um die Andromedagalaxie vorgestellt, zu der der Schüler die Hauptentdeckung machte. Wie das französische Forschungsinstitut CNRS erklärte, machte der 15-Jährige am astronomischen Institut in Straßburg, an dem sein Vater arbeitet, ein Praktikum. Dort lernte der Jugendliche die Programmiersprache Python, die er gleich für das Projekt seines Vaters nutzte.
"Er hat als erster im Rahmen des Projekts die Rotation von Zwergengalaxien rund um die Andromedagalaxie bewiesen", erklärte das CNRS. Zusammen mit seinem Vater Rodrigo Ibata, dem Hauptautor der Studie, und rund 15 weiteren Astronomen und Physikern aus aller Welt erschien nun Neils Name unter der Untersuchung. "Ich habe einfach mit den Daten gespielt, die das Team meines Vaters gemessen hat", gab sich der 15-Jährige im Gespräch mit dem Radiosender France Bleu Alsace bescheiden. Er habe die Entfernung und die Geschwindigkeit der Zwergengalaxien untersucht und so seine Entdeckung gemacht.
Neils Vater brachte ihm bereits im Alter von fünf bis sechs Jahren Mathematik und Physik bei, wie der Gymnasiast erzählte. Die Entdeckung des wissenschaftsbegeisterten Jugendlichen dürfte nun neue Perspektiven auf die bisherigen Theorien der Astrophysiker zur Entstehung von Galaxien ermöglichen. (APA, 06.01.2013)
Roboter holte am Sonntag Gesteinsprobe aus dem Felsen "Cumberland" - Analyse soll in den kommenden Tagen folgen
Tiere befanden sich einen Monat lang im Orbit - Stress und Pannen forderten ihren Tribut
Defekt in Elementen, die für Lagekontrolle der Sonde zuständig sind - Weltraumteleskop suchte seit vier Jahren nach erdähnlichen Planeten
Kanadas Raumfahrer und Twitter-Star kämpft mit den Folgen der Schwerelosigkeit
Der Verschmelzungsprozess, der zur Bildung der ultraleuchtenden Infrarotgalaxie geführt hat, hat auch eine spektakuläre Außenstruktur hinterlassen
Satelliten sollen globalen Pflanzenbestand und Klimawandel überwachen
2,2 Millionen Jahre alte Bakterien-Fossilien enthalten Isotop, das bei der Explosion eines Sterns entstanden sein dürfte
83-jähriger Mond-Veteran träumt von einer "US-Autobahn in das Weltall" - mit Unterstützung des privaten Sektors
Frühlingssternbilder im Süden
NASA-Chef Charles Bolden: Eine Mars-Mission bis zum Jahr 2030 hat "Priorität"
Russische Trägerrakete mit Forschungsmodul Bion-M1 an Bord unterwegs
Das ESA-Weltraumteleskop hat kein Flüssighelium zur Kühlung der Instrumente mehr - es wird im Mai in einem Orbit um die Sonne geparkt
Bis 2020 6,3 Milliarden Euro aus EU-Budget vorgesehen
Bestandsaufnahme unter Supererden: Astronomen subtrahieren einige potenziell erdähnliche Welten - Kollegen addieren dafür noch gar nicht gesichtete
Selbstfahrende Autos, automatische Bagger und Maschinen, die zentimetergenau Felder düngen
Experte: "Nur die aktive Beseitigung von fünf bis zehn großen Objekten pro Jahr kann die Zunahme von Weltraumschrott umkehren"
Frankreich will ausgeglichenere Verteilung der finanziellen Belastung
Satellit soll ab 2017 unser Zentralgestirn näher unter suchen - Geschützt wird es unter anderem mit thermischer Isolation aus Österreich
NGC 2547 liegt in 1.500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Vela und ist gerade einmal zwischen 20 und 30 Millionen Jahre alt
Kosmonaut Wolkow: "Falls es genug Profit abwirft, können wir in naher Zukunft eine Welle von Touristen erwarten" - US-Firma bietet "einmal Mond und zurück" an
Pariser Auktionshaus versteigerte eine Reihe von Raumfahrt-Memorabilien
Die NASA hat drei Prototypen in den Weltraum geschossen - Smartphone Google Nexus One fungiert als Bord-Computer
RX J0648.0-4418 könnte unseren fernen Nachfahren ein Spektakel so hell wie der Vollmond liefern
Internationale Astronomische Union warnt vor irreführenden Angeboten zur Benennung von Planeten fremder Sterne
Wieso mußte man das erst beweisen? War das nicht klar, dass Galaxien rotieren? Würden sie nicht rotieren, würde alles in sich zusammenstürzen.
aber schon in wenigen jahren läßt man ihn an die großen dinger ran. zum aufwärmen noch die magellanschen wolken, dann schon m33 und am höhepunkt seiner karriere werden sogar die giganten zittern, wie m87, ngc 6166 oder cygnus A... es wird spannend!
Eine Bekannte hat einmal ihre Katze als Mitautorin zitiert.
(Gehört sich zwar nicht, ich finds aber lustig.)
Respekt jedenfalls für Neil Ibata !!
(In Ö. bekäme der Vater wahrscheinlich Probleme mit dem Jugendamt, weil er gegen das realsozialistische Gleichheitsgebot der Bildungspolitik verstossen hat, wonach alle Kinder aufs gleiche Dodlniveau hinunterprokrustiziert sein müssen, anderenfalls sie bekanntlich unglücklich und überfordert sind, und weil Exzellenz in Nawi überhaupt pfuigackabgehobenelitär ist.)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.