15-jähriger Gymnasiast schaffte es ins Fachmagazin "Nature"

6. Jänner 2013, 21:19

Neil Ibata war Mitautor einer Studie über Zwergengalaxien

Straßburg - Mit 15 Jahren hat es der französische Gymnasiast Neil Ibata als Mitverfasser einer Astrophysikstudie in das britische Fachmagazin "Nature" geschafft. Auf dem Cover der neuesten Ausgabe wird eine Studie zu Zwergengalaxien rund um die Andromedagalaxie vorgestellt, zu der der Schüler die Hauptentdeckung machte. Wie das französische Forschungsinstitut CNRS erklärte, machte der 15-Jährige am astronomischen Institut in Straßburg, an dem sein Vater arbeitet, ein Praktikum. Dort lernte der Jugendliche die Programmiersprache Python, die er gleich für das Projekt seines Vaters nutzte.

"Er hat als erster im Rahmen des Projekts die Rotation von Zwergengalaxien rund um die Andromedagalaxie bewiesen", erklärte das CNRS. Zusammen mit seinem Vater Rodrigo Ibata, dem Hauptautor der Studie, und rund 15 weiteren Astronomen und Physikern aus aller Welt erschien nun Neils Name unter der Untersuchung. "Ich habe einfach mit den Daten gespielt, die das Team meines Vaters gemessen hat", gab sich der 15-Jährige im Gespräch mit dem Radiosender France Bleu Alsace bescheiden. Er habe die Entfernung und die Geschwindigkeit der Zwergengalaxien untersucht und so seine Entdeckung gemacht.

Neils Vater brachte ihm bereits im Alter von fünf bis sechs Jahren Mathematik und Physik bei, wie der Gymnasiast erzählte. Die Entdeckung des wissenschaftsbegeisterten Jugendlichen dürfte nun neue Perspektiven auf die bisherigen Theorien der Astrophysiker zur Entstehung von Galaxien ermöglichen. (APA, 06.01.2013)

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22 Postings
"Er hat als erster im Rahmen des Projekts die Rotation von Zwergengalaxien rund um die Andromedagalaxie bewiesen"

Wieso mußte man das erst beweisen? War das nicht klar, dass Galaxien rotieren? Würden sie nicht rotieren, würde alles in sich zusammenstürzen.

jetzt sind es noch zwerggalaxien,

aber schon in wenigen jahren läßt man ihn an die großen dinger ran. zum aufwärmen noch die magellanschen wolken, dann schon m33 und am höhepunkt seiner karriere werden sogar die giganten zittern, wie m87, ngc 6166 oder cygnus A... es wird spannend!

"werden sogar die giganten zittern"

Archimedes und der Hebel, v. 2.0

Naja, hätten andere Zugang zu den Daten gehabt … Andere 15jährige können toll Geige spielen. Und dass sich einige Jungs in dem Alter für ne Programmiersprache interessieren ist auch nix neues.

Schreibens mal an einem Nature/Science Artikel mit

Dann können wir ja schauen wie leicht man sowas macht wenn man nur Daten hat.

SO funktioniert Marketing!

Und der Nico hätt's fast als jüngster Pelinka in den ORF geschafft!

tja

es gibt halt leute, die viel gscheiter sind als ich. respekt !

Python ftw!

Verwend ich auch gern, schnell zu lernen und libraries für jedes Problem. Ins Nature schaff ichs mit meinen Daten aber eher nicht.

Wenn er die Hauptentdeckung gemacht hat, sollte er doch nicht erst als 10. stehen.

Dass er nicht erster Autor ist zeigt dass wahrscheinlich eh der Papa das Meiste gemacht hat.

Hat er ja nicht ... .

Er war Praktikant in dem Projekt und das wird jetzt medial ausgeschlachtet, weil sich sonst ja keiner für solche Meldungen interessiert.

Dann braucht der Standard nicht "Hauptarbeit" schreiben

Glückwunsch!

Tolle Sache! :)

ich will ja jetzt nicht neidisch sein...

...aber ich könnte auch den namen meiner tochter unter meine nächste publikation schreiben.

ob das bei der "Fleischhauer-Zeitung" was bringt ?

Eine Bekannte hat einmal ihre Katze als Mitautorin zitiert.

(Gehört sich zwar nicht, ich finds aber lustig.)

Respekt jedenfalls für Neil Ibata !!

(In Ö. bekäme der Vater wahrscheinlich Probleme mit dem Jugendamt, weil er gegen das realsozialistische Gleichheitsgebot der Bildungspolitik verstossen hat, wonach alle Kinder aufs gleiche Dodlniveau hinunterprokrustiziert sein müssen, anderenfalls sie bekanntlich unglücklich und überfordert sind, und weil Exzellenz in Nawi überhaupt pfuigackabgehobenelitär ist.)

Na da kennen sie die Österreichischen Unis aber schlecht, da können Sie sogar ihren Lehrstuhl vererben, wenn sie sich nur etwas ansträngen! (wird zwar besser aber nur langsam!)
Schätze für Frankreich zählt da wohl mehr die Leistung!

Oh, da haben ein paar Freunde des österreichischen Nepotismus zugeschlagen!

bei Chayenne, Mandy oder Chantal

würde ich davon abraten.

Wenn ihre Tochter ähnliches zu den Ergebnissen

ihrer Arbeit beigetragen hat, ist das doch genauso legitim....

vielleicht auch besser so bei etwaigen irrtümern ;-)

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