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Herbert Paierl sieht großes Potenzial für Stronach.
Wien - Das Politikunternehmen Frank Stronach stößt in der ÖVP vermehrt auf Sympathie. Der ehemalige steirische Landesrat, Ex-Manager im Magna-Konzern und "Beinahe-ÖVP-Wirtschaftsminister" Herbert Paierl hält das Team Stronach sogar für ein "längst überfälliges Politikprojekt" .
"Der Wunsch und die Nachfrage nach einem neuen politischen Produkt, nach einer wählbaren Alternative, ist ohne Zweifel vorhanden. Das liegt auf der Hand - man braucht nur einen Blick auf die momentanen Vorgänge in der Innenpolitik werfen", sagt Herbert Paierl im Gespräch mit dem STANDARD.
Potenzial für die neue Partei sieht Paierl im Übermaß: "Täglich wird der Pool an Unzufriedenen größer. Heute bezeichnen sich ja bereits 40 Prozent der Wahlberechtigten als unzufrieden." Das - zumindest theoretische - Wählerreservoir für Stronachs Partei liege weit über zehn Prozent. "Das Potenzial rangiert sicher bei 25 Prozent, das ist meine Einschätzung aus heutiger Sicht", sagt Ex-Politiker Paierl. Oder: " Bald-wieder-Politiker"?
Ob er selbst - wie immer wieder kolportiert wird - beim Team Stronach andocken könnte, lässt Paierl nach wie vor offen: "Ich habe nie die Nähe zu Frank geleugnet, ich schätze ihn sehr. Aber es gibt im Moment keinen Grund, eine Entscheidung zu treffen. Ich bin Unternehmer und damit voll ausgelastet." Der gebürtige Steirer war nach seiner Zeit als Politiker in führenden Positionen in Stronachs Magna-Konzern tätig, ehe er sich selbstständig machte.
Paierl sieht für Stronach grundsätzlich wenig Anlass, kurzfristig personalpolitisch besonders offensiv zu werden und neue Personen zu präsentieren. "Er hat noch genügend Zeit, in Zielnähe zu kommen. Zuerst sind die Landtagswahlen zu schlagen, und wenn dann im letzten Drittel neues Personal präsentiert wird, ist das Timing perfekt", rät Paierl.
Für ihn sei Siegfried Wolf, die ehemals rechte Hand Stronachs und jetziger Manager an der Seite des russischen Oligarchen Oleg Deripaska, die "beste Wahl an der Spitze des Team Stronach". "Ich würde Sigi Wolf außerordentlich unterstützen. Es wäre wirklich schade, wenn aus irgendeinem Grund nichts daraus wird. Wolf wäre die beste aller Lösungen, er wäre der Geeignetste an der Spitze", sagt Herbert Paierl. (Walter Müller, DER STANDARD, 7.1.2013)
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Weshalb sich Menschen mit der Intelligenz des Herrn Paierl für so was hergeben? Es muss sich bezahlt machen, so oder so (Vorstand Steweag, LR Steiermark, Executive Vice President im Magna-Konzern, Vorstand UIAG, Aufsichtsrat diverser erwerbswirtschaftlicher Gesellschaften, Konsulent, Unternehemsberater, etc.).
Beim AMS würde ihm sein "gebrochener Lebenslauf" vorgehalten werden. In der Steiermark sorgen seine Intimfeinde in der ÖVP dafür, dass er in seinem Stammverein nicht mehr zum Zug kommt.
Was outsourcing und offshoring zerstören sieht man an Detroit. Hier gab es mal eine blühende Automobilindustrie. Graz wird es nicht anders ergehen wenn die Geschäftmodelle der Industrie konsequent umgesetzt werden weil FRanz Strohsack ja bei Magna abgefertigt wurde und seine Heimatliebe nicht mehr umsetzen kann.
http://www.fastcoexist.com/1680642/g... and-future
irgendwann werdens ja doch alle draufkommen, dass sie da einer gewaltigen Luftblase nachgelaufen sind (bin mir übrigens gar nciht einmal sicher, ob es den Verein in der Form noch gibt, wenn die Wahlen tatsächlich erst im Herbst stattfinden)
Hr. Paierl erachtet Sigi Wolf als die Geeignetste aller Personen an der Spitze?Wäre er als fast Wirtschaftsminister nicht mindestens ebenso geeignet (mich wundert diese Sichtweise eines [Ex] ÖVPlers, zumal normalerweise eine Person aus diesen Reihen immer selbst alles am Besten kann). Außerdem ist mir ein Rätsel, wie ein Mann seiner Klasse am Mensch gewordenen Kompetenzzentrum Max Walch einfach vorbeischauen, ihn ja sogar übersehen, kann!?!
mit erstaunlicher treffsicherheit schafft es das team stronach zu einem sammelbecken der loyalsten und kompetentesten politiker österreichs zu werden.
jetzt fehlt als salz in der suppe nur noch ein hoch angesehener denker und philosoph. in dieser rolle könnte ich mir hr. stefan petzner gut vorstellen.
also ich halt gesellschaftspolitisch ja diesen ausufernden liberalismus und die geldaristrokatie für das größte problem. unsere politiker sind zu würstel verkommen die sich schon lange von der wirtschaft und den banken vor sich hergetrieben werden. jetzt genau einen solchen bonzen auch noch politische macht zu verleihen halte ich für sehr fragwürdig? was kommt danach? redbull, strabag, vöest? das einzig gute daran ist das noch alles was stronach in aut machen wollte aber sowas von nach hinten los ging.
Hoffnungsträger der ÖVP, Jung, dynamisch, vielversprechend...
Kann mir jemand aufzählen, worin nun die grandiose Leistung des Herrn Paierl besteht? Und zwar ausserhalb der ihm zugeschanzten Politjobs... zB Fußschemmel halbwegs grad gehobelt, Rasen in etwa perfekt gemäht, Papiersackeln auf der Tresen in gerader Linie zur Kante aufgelegt...
Irgend etwas. Da muss sich doch in der kurzen Politkarriere was fiinden.
Im übrigen, es ist bei den meisten anderen (nicht nur iin der Steiermark) um kein Deut besser...
Ak oder WK, IV oder Gewerkschaft, Landesregierung oder Schulrat, OeNB oder ÖBB, halt nach Färbung aber ohne Eigenschaft. OVP oder SPÖ, jetzt von mir aus noch "Team" Stronach. Ein typischer Musil halt.
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