Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Parkplätze in Wien. In Salzburg sehen sie ähnlich aus.
Nicht jede Nachricht aus Salzburg in diesen Tagen ist eine finanztechnische Horrormeldung. Am Tag nach Neujahr etwa überraschte die Festspielstadt ihre Autofahrer. Quasi programmierte Hoffnung auf Festspiele für Parkgebührenzahler.
Das kam so: In der Touristenhochburg, in der grundsätzlich nichts umsonst ist (und schon gar nicht gratis), legte eine fehlerhafte Software hunderte Parkscheinautomaten lahm. Um die ob mutmaßlich verzockter 340 Millionen Euro genervten Salzburger nicht noch mehr zu nerven, zeigte sich der bei aufreizender Kunst mitunter kleinliche Bürgermeister generös. Er erließ Parkplatzbenutzern kurzerhand die Gebühren. Quasi Neujahrsgeschenk.
Diese Art der Großzügigkeit (auf Kosten der Allgemeinheit) ließe sich ausbauen. Kommunen und Bahnhöfe könnten darauf verzichten, bei öffentlichen Toiletten einen Obolus einzuheben. Die Wiener Rathausführung könnte temporär die 36 Euro fürs Gackerl aussetzen. Das wäre zwar unhygienisch, aber ein gleichwertiger Ersatz für die Sonderparkplatzbehandlung à la Salzburg.
Apropos: In Wien würde sich eine solche echt auszahlen. Hier kostet Parken nicht 1,30 Euro pro Stunde, sondern zwei. Macht bei werktäglich 13 Stunden Parkraumbewirtschaftung schlanke 26 Euro pro Tag. Abzüglich Wochenenden ist im Schnitt pro Jahr an 247 Tagen oder 3211 Stunden zu blechen. Macht bei lückenloser Bestückung der Windschutzscheibe mit bunten Scheinen 6400 Euro pro Jahr. Dagegen sind 130 Euro pro Jahresparkpickerl ein Klacks.
Aber darum geht es eigentlich eh nicht. Eine papierlose Amnestie wie in Salzburg ist in Wien gar nicht möglich. Denn dafür müssten in Ermangelung von Automaten alle Trafikanten streiken. (Luise Ungerboeck, DER STANDARD, 4.1.2013)
Die Wahl im Vatikan könnte ein letztes Mal Viktor Klima aktivieren
Der Wiener Magistrat geht mit verwertbaren Flächen wenig sorgsam um
Drei Bullen drücken bei einer Taxler-Perlustrierung auf die Tube
Der Traktorführerschein: Eine Bewährungsprobe für den Parlamentarismus
Die Deutschen lieben ihre Autos. So sehr, dass sie ihnen regelmäßig eine teure Wellness-Behandlung angedeihen lassen
In Graz darf ohne Konsequenzen betatscht werden. Wien könnte dem Beispiel irgendwie folgen
Die Rettungsgasse ist ein Flop. Weder die teuren Werbespots noch die Appelle an die Solidarität von Österreichs Kraftfahrern zeigen Wirkung
Madeleine Petrovic fordert Nachschulungen für unfähige Lenker. Das unterschreiben wir, es gibt tatsächlich (zu) viele mobile Blitzgneißer
Italienische Tankwarte entwickeln ungeahnte Geschäftstüchtigkeit
Mit Verhängung des mobilen Rauchverbots trat die olfaktorische Komponente der Chauffeure (weiter) in den Vordergrund
In ökonomisch rauen Zeiten kommt als Erstes der Umweltschutz unter die Räder, auf Lebensqualität und Gesundheit wird gepfiffen
Warum Strafmandate in Italien lebensgefährliche werden können und man nicht blind auf die EDV vertrauen soll
In Zeiten, wo jeder jedermanns Freund ist, scheinen nur noch PR-Agenturen treu zu sein, auch wenn der Treuebeweis manchmal daneben geht
Der ZDF erfüllt in schlaflosen Nächten seinen Bildungsauftrag - bei einem gewissen Unterhaltungswert
Dass Öffis gegenüber dem privaten Fahrzeug der Vorzug gegeben wird ist nur die halbe Wahrheit. Vor allem am Land bleibt das Auto unverzichtbar
Im Gegensatz zu den lästigen Keilern in der Ankunftshalle sind die registrierten Taxler am Wiener Airport gut versteckt
Endlich wird in Österreich eingeführt, was sich in Deutschland, Tschechien, Slowenien und der Schweiz längst bewährt
Mrkonjics Fehkkalkulation ist keine Anstiftung zum Rasen sondern zeigt, dass es nicht lustig ist, Verkehrsminister zu sein
In jüngster Zeit sind den Weltverbesserern in Verkehrsministerium und Asfinag die Ideen aus- und die Zusammenhänge verlorengegangen
Wohl wurden die legendär mürrischen Amtskappler abgeschafft, getarnt als Straßenbahn-Zugführer kurven sie aber munter weiter
(sofern 120 cm Gehsteigbreite freibleiben)
Vorschrifterei nur wo sie konkrete Verbesserung bringt!
(Beispiel Paulanerkirche in Wien: das Fahrverbot in der Haltestelle ist für Autos sinnvoll, damit die Bim durchkommt; RADFAHRER dort zu verbieten -- und abzukassieren -- ist reine Provokation und lächerlich)
Wer Parkscheine in Wien täglich und das ganze Jahr über verwendet, dem ist sowieso nicht zu helfen.
Für solche Fälle mietet man sich einen Garagenplatz; machen sogar viele Wiener!
Wie dumm muss diese Frau sein, wenn sie das nicht checkt, dass es unmöglich für alle Autos ist an der Oberfläche zu parken. Das ginge sich platztechnisch gar nicht aus.
Schon lange keinen derartigen Blödsinn gelesen. Wer in der Stadt Salzburg nach Vorbildern für Wien sucht, kann nur verloren sein: Öff. Verkehrssystem, sozialer Wohnbau, Verwaltung etc. alles vollkommen ausgedünnt und unterfinanziert.
Oder was würden die WienerInnen sagen, wenn sie am Sonntag 30 Minuten auf den Bus warten müssten? Und dafür auch noch € 2,20 zahlen?
Abgesehen davon ist es wirklich erbärmlich, dass eine Stadt wie Salzburg sich keine Bim leistet (vgl. Innsbruck, Linz).
Salzburg, obwohl soz.-demokr. regiert, gibt öff. Gelder nur für Elitenförderung aus (vgl. Salzburger Festspiele) und nicht für die Öffentlichkeit. Leider!
>>>Salzburg, obwohl soz.-demokr. regiert, gibt öff. Gelder nur für Elitenförderung aus (vgl. Salzburger Festspiele) und nicht für die Öffentlichkeit. Leider!<<<
Ja, Sie haben (leider) völlig recht! Das ist das abgehobene!!! Salzburg, das für sich in Anspruch nimmt, etwas besonderes zu sein.
beim Wiedereinhängen des Stromabnehmers gesehen? Nein? Na, also!
Das Salzburger O-Bussystem ist lächerlich, veraltet (schau dir mal die Busflotte an; v.a. aber die Service-LKWs, die schauen aus wie Heimatfilmrequisiten) und ineffizient (eine Bim kann ungleich mehr Passagiere aufnehmen als ein Bus).
Abgesehen davon, hatte Salzburg 'mal ein Bimsystem:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra... n_Salzburg
alternativ könnte man die große parkometerabgabe in der höhe von 5k im jahr zahlen und wäre in allen bezirken und kurzparkzonen das problem mit den parkscheinen und sogar mit der kurzparkzeit los. nebenbei spart man sich 1400 euro pro jahr.
man hat die wahl zwischen 416 euro pro monat, um damit wirklich immer, überall und so lange man will parken zu können oder man zahlt 200 euro fürs ummelden und künftig 130 euro pro jahr fürs parkpickerl. die zweite variante ist natürlich die vernünftigere, wenn man eh schon in wien wohnt. einen anderen grund kann ich mir nähmlich nicht vorstellen, jeden tag, 13 stunden lang irgendwo zu parken.
auch die pauschale parkometerabgabe berechtigt nur zu maximal 3 stunden parken in der kurzparkzone (car2go lernt das gerade auf die harte tour). mit einem 36 euro-mandat dürfen sie einen ganzen tag parken. das geht aber auch nicht 200x im jahr, ab einer gewissen frequenz gibt es nur mehr anzeigen.
da gibt es keine "grenze"! das erfuhr ich in einem übrigens sehr netten gespräch mit einer parkraumbewirtschaftungsbeauftragten. nach spätestens zehn tickets in der selben gasse und im selben monat gabs dann immer eine anzeige. eben wegen vorsätzlicher abgabenverkürzung. die wiener parkraumbewirtschaftung unterstellt dann, dass das nicht lösen eines parkscheins spätestens nach dem zehnten mal system hat.
es geht darum parkmöglichkeiten zu schaffen.
es ist halt so das die parkplätze nicht unendlich vermehrbar sind.
durch die kurzparkzone ist es wieder möglich zu parken ohne stundenweise zu suchen.
jeder geschäftsmann muss sich freuen dass seine kunden wieder einen parkplatz finden und in ruhe einkaufen können....
aber das ist halt für viele zu hochgegriffen.
in den neuen außenbezirken zahlen sie gerade mal 30cent pro tag - einen kleinen braunen pro woche.
wie, glauben sie, hätte die statt den tarif festgesetzt wenn sie den kleinen plinius abzocken möchte???
...weiterhin abzocken lassen, ich mach nicht mit!
Weshalb sich der Original Plinius deshalb im Grabe umdrehn sollte ist mir daher nicht verständlich. Es reicht schon der gesunde Menschenverstand aus um den Unsinn als solchen zu erkennen und auch jene, die gar nicht genug bekommen noch mehr zahlen zu dürfen...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.