Fiat will Chrysler-Anteil auf 65 Prozent erhöhen

Kaufoption auf 3,3-prozentigen Veba-Anteil. Fiat hat damit das Recht, von der Gewerkschaft kontrollierte Rechte zu kaufen

Turin/Auburn Hills - Der italienische Autobauer Fiat will seinen Chrysler-Anteil aufstocken. Die Fiat-Gruppe, die eine 58,5-prozentige Beteiligung an Chrysler hält, hat eine Kaufoption auf einen 3,3-prozentigen Chrysler-Anteil, der dem US-Fonds Veba gehörte, ausgeübt, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Freitag. Dafür wird Fiat 198 Millionen Dollar (rund 150 Millionen Euro) ausgeben.

Signalwirkung

Veba steht unter Kontrolle der US-Gewerkschaften UAW und hält einen 41-Prozent-Anteil an Chrysler. 16,6 Prozent der Chrysler-Aktien können noch von Fiat in Tranchen von 3,3 Prozent jede sechs Monaten bis 30. Juni 2016 erworben werden. Die Option hat also eine gewisse Signalwirkung.

Fiat hatte bereits im vergangenen Juli eine Kaufoption auf einen 3,3-prozentigen Chrysler-Anteil im Besitz von Veba ausgeübt. Allerdings war es zwischen der Turiner Autogruppe und Veba zu keiner Einigung über den Preis gekommen. Daraufhin hatte Fiat das Gericht von Delaware aufgefordert, sich über den Fall auszusprechen. Ein Beschluss soll das Gericht in den kommenden Monaten bekanntgeben, teilte Fiat mit. Nach der Übernahme der beiden Veba-Tranchen wird Fiat einen 65,17-prozentigen Anteil am Chrysler-Kapital besitzen. (APA/red, 4.1.2012)

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Oh je, soviel pauschale unqualifizierte ...

....Aussagen hier.
Warum Fiat es mit Chrysler besser kann liegt am richtigen Zeitpunkt und an Marchionne, ein genialer Manager.
Wer hier Alfa, Fiat oder Lancia-Modelle pauschal verunglimpft hat keine Ahnung was sich hier in den letzten 6 Jahren getan hat. Die Motore sind sparsam und langlebig, die Karosserien solide und korrossionsfest, die Crashtest 4 und 5 Sterne, einzig das etwas fade Design der Fiatmodell lässt zu wünschen übrig. Ein Lancia Delta 3, sowie alle Alfas hingegen sind Schönheiten und erfrischend anders als die Wettbwerber.

"Marchionne, ein genialer Manager" ...

Wenn man sich die Modellpaletten der drei Hauptmarken aus dem Konzern ansieht, kommt man wohl zwangsläufig zu einem anderen Schluss ...

Marchionne hat eher so etwas wie einen Entwicklungs-Stopp verhängt und hat außer einer sich alle 6 Monate wiederholenden Ankündigungspolitik mit hübschen bunten Bildern nichts zu bieten.

Bei Alfa gibt es gerade einmal noch 2 Modelle - Klein- und Kompaktwagen. 159-Nachfolger zum x-ten Male verschoben - das ist so, als würde Audi den A4 ohne Nachfolger einstellen, momentan kein Spider (Markenkern???) etc.

Auch bei Lancia nur Klein- und Kompaktwagen (und die Chrysler mit Lancia-Emblem) und bei Fiat sieht es ganz ähnlich aus ...

...mit freundlichen Grüßen ihre Fiat Werbeabteilung.

Alfa? Ich hatte einen GT. Nachfolgemodell? Gibts nicht. 159er? Nachfolgemodell? Irgendwann. 166er? Nachfolgemodell? Nie.

Geniale Kundenbindung (abgesehen davon, dass er dauernd hin war), deswegen bin ich jetzt auf einen Deutschen umgestiegen. Da kann man sich drauf verlassen, dass im Mittelklassesegment regelmäßig was nachkommt.

nachfolgemodelle: sind dann auch notwendig, siehe dauertestergebnisse der autobild: letzte plätze durchgehend an vag.

Vag sind die einzigen autos, bei denen die betriebliche abschreibedauer von 8 jahren gerechtfertigt ist.

Nur so nebenbei

den Begriff VAG gibt es schon seit zwanzig Jahren nicht mehr bei VW. Das war mal angedacht als Oberbegriff. Darin sollten alle Marken vereint werden und verkauft werden. Ein VAG-Händler sollte VW-Audi etc. verkaufen. Das war nur fanz kurze Zeit gültig, denn man entschied sich bald danach die Marken einzeln im Handel zu vertreiben. Also nur noch Exklusivhändler zu haben ( In Österreich wars ein bisserl anders, denn die Familie Piech hat es für sich immer schön gerichtet). VAG ist vor zwanzig Jahren sanft entschlafen

für mich auch ungefähr damals ;-)

Wieso muss da was nachkommen ?

Es gibt sooo viele interessante Autos zu fahren, da muss man doch nicht immer aus dem gleichen Topf essen ^^

Es geht um Markenpolitik. Wenn die Italiener es nicht mal schaffen, ein Nachfolgemodell für die Mittelklasse Alfas zusammenzubringen, dann verlieren sie Kunden (mich inklusive). Alfa ist zu einem besseren Kleinwagenanbieter geworden. Und das ist mehr als traurig und gleichermaßen verfehlte Produktpolitik. Denn wenn man mal aus einem Segment weg ist, wirds schwer, da wieder reinzufinden.

da muss ich ihnen recht geben: marchionne ist ein sehr guter mann an der spitze.

man siehts ja an den zulassungen wie erfolgreich alfa und lancia ist....da nützt ihr ganzes schönheits-geschwafel nix. diese art von schönheit scheint scheinbar nicht gefragt zu sein sonst würde lancia nicht eingestampft werden.
dann fahren sie mal einen fiat und dann einen vw...dann sehen und hören sie den unterschied....

da tscheppert nix!

richtig, speziell

hoeren, davon kann VW nur traeumen

Kompetenz

lieber hansderkanns ich weiß wovon ich spreche, ich war 30 Jahre VW-Audi-Händler. Ich bin auch KFZ.-Meister und traue mir eine solide Beurteilung zu. Der Mainstream muss nicht immer das Beste sein, Individualität hat es schwer. Wer so ein fettes Werbebudget hat wie Volkswagen kann sich richtig breit machen und alles niederbügeln. Ich weiß auch welch technische Mängel in diesen Fahrzeugen war und ist, so etwas ist anderen firmen fremd Toyota z.B. benötigt nur 38.-Euro Kosten je Fahrzeug für Garantiearbeiten, Volkswagen hingegen 256.-- Fiat liegt bei 210,-- Lancia bei 186.-- , Alfa Romeo bei 232.--. Jeder Testbericht über VW-Konzernfahrzeugen fällt gut aus, da die Zeitungen Angst haben, dass sonst die Werbung drastisch zurückgefahren wird.

Meine persönliche Erfahrung als Nutzer: Alfa GT, 2004er Baujahr war dauernd hin (Ölpumpe einmal auf der Autobahn hin, Rauch, ÖAMTC-Mitgliedschaft, Servolenkung Kabel undicht, Gänge nicht reingebracht, irgendwas undicht, Sensor beim Motor hin, 1000 EUR, nach 8 Jahren habe ich kein Pickerl mehr bekommen, weil unten alles verrostet), davor Seat gehabt, in 10 Jahren de facto keine Reparaturkosten. Entweder hab ich nur Pech gehabt, oder Alfa ist echt qualitativ am Sand. Ich kauf jedenfalls keinen mehr.

Sicher nicht die Regel

was mit ihrem Alfa geschehen ist. Einzelschicksale gibt es natürlich hier und da. Die Qualität ist ab 2006 deutlich gesteigert worden. Es fahrenübrigens auch Alfas auf den Straßen die 20 Jahre alt sind und älter. Nach wie vor sind die japanischen Hersteller wie Toyota, Honda oder Mazda in ihrer Langzeitqualität ungeschlagen. Peinlich waren da Aussagen von VW-Chef Piech der mal geäußert hat " wenn wir mal da sind wo Toyota ist"

man kann es nur schwer besser sagen, bis auf die tatsache, dass manche berichte schlicht auch gekauft werden.

?

Läuft anscheinend bisher sehr gut für Fiat. Was kann Fiat was Daimler nicht konnte?

Italiener u.

Amerikaner sind sich in der Arbeitsorganisarion aehnlicher als Amis u. Deutsche. Sowohl Amerikaner als eben auch Italiener regeln jeden Sch..s bis ins kleinste Detail. War auch ein Kulturschock fuer die BK Austrialeute als sie Unicredit wurden

Auto bauen.

Daimler

war nicht wirklich daran interessiert.

Und FIAT sollte lieber in Modelle für Alfa und Lancia investieren als die eckigen FIAT-Kisten selbst.

ja bestimmt!

die fusion wurde nur aus reinem spaß vollzogen!

also lancia ist ja eh schon geschichte und alfa ist einfach nur eine spritfressende maschine, kann niemals mit audi oder bmw mithalten!
und recht den großen macker braucht marchionne bei chrysler nicht spielen, da fiat auch 2013 komplett einbrechen wird und nur dank der guten zahlen von chrysler (den verkäufen in usa mit amerikanischem design und technik) nicht komplett pleite geht!
wer einmal einen fiat gefahren ist, der weiss dass schlechte qualität neben renault einen namen hat: fiat.

sauf dich ganz zu, so weit, dass du auch nicht mehr tippen kannst.

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