Der Schnösel und das Mädchen: "Der letzte Weynfeldt"

3. Jänner 2013, 17:32
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Eine Zufallsbekanntschaft bedeutet dem Kunstexperten Adrian Weynfeldt Glück und Verhängnis zugleich - Am Samstag im ZDF

Wien - Eine Zufallsbekanntschaft bedeutet dem Schweizer Kunstexperten Adrian Weynfeldt (Stefan Kurt) Glück und Verhängnis zugleich. Die schöne Lorena (Marie Bäumer) erweckt den stinkreichen, naiven Schnösel zum Leben, so dass er alle Prinzipien von Wohlerzogensein bis steifer Korrektheit über Bord wirft.

Lorena ihrerseits hat zumindest anfangs nichts Gutes im Sinn. Mit dem schmierigen Freund Pedroni (Nicholas Ofczarek) will sie den gutgläubigen und bald auch verliebten Weynfeldt ausnehmen, um sich ein angenehmes Leben in Brasilien zu sichern. Ehe sich's beide versehen, stecken sie mitten in einer hochriskanten Fälscheraffäre, in der nur die Haushälterin (Annemarie Düringer in herrlichem Grant!) die Nerven bewahrt.

Der letzte Weynfeldt ist nach Der Teufel von Mailand die zweite Martin-Suter-Verfilmung im ZDF, zu sehen am Samstag um 21.45 Uhr. Die Gaunergeschichte mit zarten humorigen Elementen von Alain Gsponer bildet einen weiteren Höhepunkt dieswöchiger Marie-Bäumer-Festspiele: Eben absolvierte die Deutsche schmachtende Auftritte im Charlotte-Link-Drama Das andere Kind, am Sonntag, 20.15 Uhr, ORF 2, wird sie Hotelbesitzerin: In Uli Edels Dreiteiler Hotel Adlon spielt sie Hedda Adlon an der Seite Heino Ferchs. (prie, DER STANDARD, 4.1.2013)

  • Mit Ehrlichkeit kommt man nicht weit, erkennt Stefan Kurt. Marie Bäumer verhalf ihm zu der Erkenntnis.
    foto: zdf/lanz

    Mit Ehrlichkeit kommt man nicht weit, erkennt Stefan Kurt. Marie Bäumer verhalf ihm zu der Erkenntnis.

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