Nexus 4: Rasante Nachfrage, geschätzte 375.000 Stück verkauft

  • Googles Nexus 4.
    foto: derstandard.at

    Googles Nexus 4.

Verbreitung hängt derzeit direkt davon ab, wie viele Geräte LG produzieren kann - Dominanz in Geizhals-Charts

So positiv die Besprechungen von Googles aktuellem Android-Flagschiff Nexus 4 größtenteils auch waren, so schwierig gestaltet sich die tatsächliche Verfügbarkeit des Geräts. In weiten Teilen der Welt ausverkauft, sehen sich viele potentielle KäuferInnen weiterhin mit wochenlangen Verzögerungen konfrontiert. In Österreich wurde die erste Charge überhaupt erst knapp vor Weihnachten geliefert, und war ebenso schnell weg wie die zweite Lieferung wenige Tage später.

Schätzung

Dass Hardwarehersteller LG die Nachfrage nach dem Nexus 4 massiv unterschätzt hat, gibt das Unternehmen mittlerweile selbst ganz offen zu. Insofern ist die verkaufte Stückzahl derzeit direkt davon abhängig wie viele Geräte LG produzieren kann. Wie hoch dieser Wert konkret liegt, verraten weder Google noch LG, bei XDA Developers hat ein findiger Nutzer nun aber einen Weg gefunden, zumindest auf eine Annäherung zu kommen.

Entschlüsselt

Stellt sich doch heraus, dass die Seriennummern nicht nur das Herstellungsmonat sondern auch einen Code für das Produktionsdatum enthalten. Anhand dieser Informationen lässt sich recht gut schätzen, wie viele Nexus 4 bisher produziert wurden. So wurden im Oktober gerade einmal 70.000 Stück hergestellt, gefolgt von 90.000 im November. Im Dezember scheint man hingegen die Zeichen langsam korrekt interpretiert und die Produktion auf 210.000 Geräte hochgefahren zu haben. In Summe sollen so bisher rund 375.000 Nexus 4 verkauft worden sein.

Spitze

Trotz der deutlichen Steigerung scheint es angesichts der starken Nachfrage eher unwahrscheinlich, dass mit solchen Zahlen auf absehbare Zeit die gesamte Nachfrage befriedigt werden kann. Wie hoch das Interesse derzeit ist, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen der Preisvergleichs-Plattform Geizhals: Hier ist das Nexus 4 seit Wochen konstant an der Spitze der Suchbegriffe zu finden, wie der Service in einer Presseaussendung verkündet. (red, derStandard.at, 03.01.13)

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