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Los Angeles - US-Starinvestor Warren Buffett leistet der strauchelnden Solarbranche weitere Schützenhilfe. Bis zu 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) investiert Buffett über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway in das 579 Megawatt starke Antelope-Valley-Projekt des US-Unternehmens SunPower. SunPower und der Berkshire-Versorger MidAmerican Energy Holdings bezeichneten das Vorhaben im Sonnenstaat Kalifornien am Mittwoch als weltgrößtes Photovoltaik-Entwicklungsprojekt. Mit dem Aufbau der beiden dazugehörigen Anlagen soll noch in diesem Quartal begonnen werden. Spätestens Ende 2015 soll die Sonnenenergie eingefangen werden.
MidAmerican Energy hat sich zum Ziel gesetzt, mehr in erneuerbare Energien zu investieren. Bereits Ende 2011 steckte Buffett Geld in eine 49-prozentige Beteiligung an einem Solarprojekt in Arizona von NRG Energy und kaufte First Solar in Kalifornien ein 550-Megawatt großes Projekt in Kalifornien ab.
Sunpower verhilft der Einstieg von Buffett zu einer besseren Reputation am Finanzmarkt, meint Unternehmenschef Tom Werner. "Als Bank wirst du heute deutlich anders auf uns schauen als noch vergangene Woche." Die Aktien von Sunpower gingen am Mittwoch mit einem Plus von neun Prozent auf 6,13 Dollar aus dem Handel an der Technologiebörse Nasdaq - dem höchsten Schlusskurs seit acht Monaten.
Auch die deutschen Solarwerte profitierten Händlern zufolge von dem Engagement des Starinvestors in den USA. "Wenn ein eher konservativ ausgerichteter Anleger wie Buffett in Solarprojekte einsteigt, ist das für die Branche ein gutes Zeichen", sagte ein Händler in Frankfurt. Die Aktien von SMA Solar führten mit einem Plus von elf Prozent die Gewinnerliste im TecDax an, Solarworld -Titel legten 8,7 Prozent zu. Im MDax standen die Anteilsscheine des Solarindustrie-Zulieferers Wacker Chemie mit einem Aufschlag von vier Prozent an der Spitze.
Die US-Solarunternehmen leiden wie ihre europäischen Konkurrenten unter den Kampfpreisen aus China. Die US-Handelskommission setzte deshalb gepfefferte Zölle auf Solartechniken aus der Volksrepublik fest. Doch auch in China kämpfen die Unternehmen zunehmend mit hohen Schuldenbergen und müssen sich auf Hilfen des Staates stützen.
Investitionen in die Solarbranche sind nur ein kleiner Teil von Buffetts großem Investment-Reich. Zusammen mit Partner Charlie Munger führt die mittlerweile 82-jährige Börsenlegende ein weltweites Konglomerat aus fast 80 Firmen und mehr als 270.000 Beschäftigten. Berkshire Hathaway besitzt unter anderem nennenswerte Anteile an Microsoft, Coca-Cola und Goldman Sachs. Auch in Europa ist Buffett mittlerweile engagiert, so bei der Münchener Rück oder dem Schweizer Konkurrenten Swiss Re.
Trotz einer Krebsbehandlung leitet Buffett seine Investmentfirma weiter. Sein legendäres Gespür für gute Investitionen hat ihn berühmt und steinreich gemacht. Laut Forbes-Liste ist er weltweit der drittreichste Mann, nach dem mexikanischen Telekommunikations-Milliardär Carlos Slim und Microsoft-Gründer Bill Gates. (APA, 3.1.2013)
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http://www.zeit.de/wirtschaf... ett-spende
Und dieses Geld kommt im Gegensatz zu den Steuern die wir an den überbordenden Sozialstaatsmoloch zahlen auch bei denen an die es wirklich brauchen.
Das Geld des Sozialstaatsmolochs hingegen geht zu 95% an div. Günstlinge der derzeitigen Regierung - aber nicth an jene die es brauchen würden.
so gefällt. Dort ist auch der Sprit sehr viel billiger. Und niedrigere Lohnsteuern. Wenn sie unseren staat nicht nur ein bischen sanieren wollen, sondern generell weniger zahlen, dann steht es ihnen ja frei das land zu wechseln.
Fortschritte hier machen heißt kleine sanierungsschritte. Da kann man nicht einfach sagen, wir machen die niedrigeren und mittleren Lohnsteuern etwas niedriger und gleichzeitig den Sprit billiger. irgend wo muss noch geld herkommen. Wenn ich arbeit billiger machen kann oder autofahren dann weis ich aber auch für was ich mich entscheide. Das erdgasauto könnte vielleicht noch billig bleiben. -höchsten ;)
Wenn sie so boomt wie in Deutschland, dann gute Nacht Wirtschaft
http://www.faz.net/aktuell/w... 12422.html
auf andere Hersteller übertragen. Denn Sunpower baut die derzeit Wirkungsgradstärkste Siliziumzelle am ganzen Markt und in dem Segment ist sicher noch Potential. Ob das auch für andere mit viel schlechterem Wirkungsgrad gilt sei mal dahingestellt. Immerhin machen Montagesysteme, Arbeitskosten, Planungskosten usw einen immer größeren Teil der Gesamtkosten aus und diese Kosten skalieren mit der Fläche. -Je höher die Ausbeute/Fläche um so besser!
Kraftwerken. Was für einen Wirkungsgrad hat so ein Kraftwerk bei "Peakload"? Und was für einen Wirkungsgrad in Teillast, also Winter Tagesverlauf oder Teilbewölkt? Welche Wartungskosten haben die Spiegel? PV hat gute Wirkungsgrade bie 5% Teillast und sehr niedrige Wartungskosten. Ich glaube nicht, man da mit Spiegel,-Turbinen mithalten kann. Für Prozesswäme schon, aber nicht Strom. Bauen Sie sowas wie eine Brauerei, Papierfabrik usw mit Vakumröhrenkollektoren. Das funktioniert noch besser!
wo wird das angewendet? meines wissens nach benötigt z.B. die Papierfabrik für die Produktion im Laugenkessel Brenntemperaturen über 1000°C, ist also sehr wärmeintensiv. Die Abwärme deckt den restlichen Prozess selbst in einem integrierten Betrieb (also mit weiterverarbeitender Druckerei, Kartonagenfabrik etc.). Kann mir deshalb kaum vorstellen, dass dort ein Vakuumröhrenkollektor sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich lerne aber gern dazu und freu mich über ein Beispiel, wo das angewandt wird und wofür dessen Prozesswärme (abgesehen vom trocknen, ev. Kochanlage) eingesetzt wird. Denn meines wissens nach produziert der Sulfitlaugenkessel soviel thermische Energie, dass diese sogar verstromt wird (natürlich über Dampfturbine).
sondern eher ein Problem mit der Energiedichte und den Wartungskosten solcher Konzentrator- Spiegelanlagen. Kann mir in dem Fall(und unter Berücksichtigung der Teillastzustände) einfach nicht vorstellen wie man da gegen Halbleiterzellen konkurieren soll.
Ich bin davon ausgegangen, dass die meisten Papierfabriken nicht mehr als ~300°C brauchen. Und auch dass ist schon verdammt hoch für Solarthermie. Realistischer sind 100-140°C. Also Brauereien, Wäschereien, Solares Kühlen, Trocknungsanlagen, usw. -Solche Dinge dürften mit VKRs einigermaßen gehen. Aber halt auch immer nur als Zusatzwärmequelle wenn die Sonne scheint. Keine Brauerei wird auf eine konventionelle Kesselanlage mit Hackgut, Gas usw. als Brennstoff verzichten können.
mfg
p.s. Stillstandstemperaturen guter VKR gehen von 240-280°C und da man da keine Wärme mehr entnehmen kann muss die tatsächliche Prozesswärme noch deutlich niedriger sein.
beantwortet allerdings nicht meine Frage;) Die von Ihnen genannten Energiewandler (bzw. Speicher) hab ich ja teils sehr ausführlich gelernt (bzw. lernen müssen), ich weiß leider immer noch nicht, wie ich Sonnenenergie (in welcher Form dann auch immer sie umgesetzt wird) sinnvoll in der Papiererzeugung einsetzen kann. Ich kenn aber natürlich nicht alle Einsatzmöglichkeiten auf dem Gebiet. Ich finde es aber generell natürlich toll, dass Sie sich generell mit (alternativen) Energien beschäftigen! mfg PR
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