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Barack Obama ist nach wie vor das meistgefolgte Staatsoberhaupt auf Twitter.
Die Politik entdeckt Twitter immer mehr als Mittel für sich, um Informationen zu verbreiten und die eigene Meinung öffentlich kundzutun. Das auch in Österreich zu beobachtende Phänomen wird erneut von der jährlichen Studie (PDF) des Digital Policy Councils untermauert, die TechCrunch zitiert hat.
Diese kommt zu der Erkenntnis, das mittlerweile drei Viertel aller Staatschefs mittlerweile auf der Microblogging-Plattform vertreten sind. Erhoben werden seit 2010 die Daten für 164 Länder (von der UN werden aktuell 193 Staaten offiziell anerkannt). Damals waren zu Jahresende 33 der obersten Frauen und Männer der Welt dort zu finden, also etwa jeder bzw. jede fünfte.
2011 waren es schon 69 bzw. 42 Prozent. Der Anstieg seitdem war noch rasanter. Mit 123 Accounts sind nun drei von vier Staatschefs auf Twitter zu finden. Gezählt wurde jeweils entweder der offizielle Account der Regierung oder das persönliche Konto, wie etwa @BarackObama des amtierenden US-Präsidenten, der demnächst in seine zweite Amtszeit startet.
Dieser führt auch das Followerranking unter den Mächtigen mit großem Abstand an. 25 Millionen anderer User folgen seinen Tweets. Platz 2 belegt Venezuelas umstrittener Präsident Hugo Chavez, der es auf immerhin 3,5 Millionen Follower bringt.
Der österreichische Präsident Heinz Fischer zählt nicht zu den Nutzern des Kurznachrichtendienstes. Kanzler Werner Faymann erhielt am 25. Oktober 2011 in Form von @TeamKanzler eine eigene Präsenz. Der Account ist jedoch seit dem 22. November, also seit über einem Jahr, nicht mehr aktiv. (red, derStandard.at, 02.01.2013)
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