Spieler legten Kompromissangebot vor

Spielergewerkschaft bringt Bewegung in Tarifstreit - NHL-Chef Bettman: "Angebot umfassend"

New York - Mit einem neuen Kompromissangebot hat die Spielergewerkschaft wieder Bewegung in den Arbeitskampf der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga (NHL) gebracht. Nach mehr als zweiwöchiger Pause waren Spieler und Ligavertreter am Silvestertag an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. "Das Angebot war umfassend", sagte NHL-Chef Gary Bettman. Beide Seiten ringen seit September um einen neuen Tarifvertrag, der für zehn Jahre gelten soll. Die Profis sind derzeit ausgesperrt, es droht die Absage der kompletten Saison.

Spätestens bis zum 19. Jänner muss es Bettman zufolge eine Einigung geben, um zumindest noch eine verkürzte Spielzeit mit 48 Spielen im Grunddurchgang starten zu können. Die Ligavertreter kündigten an, die Vorschläge der Spielergewerkschaft zu prüfen und noch am Neujahrstag weiter verhandeln zu wollen. Dem Vernehmen nach sind die NHL-Bosse zu weiteren Zugeständnissen an die Profis bereit. (APA/dpa, 1.1.2013)

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