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Der schwer angeschlagene japanische Elektronikkonzern Sharp plant einem Zeitungsbericht zufolge eine Kapitalerhöhung über mehr als 100 Milliarden Yen (873 Mio. Euro). Die Pläne wolle Sharp im Februar bekanntgeben, berichtete die japanische Zeitung "Yomiuri" am Dienstag. Das Geld wolle Sharp zur Verbesserung seiner Kapitalbasis sowie zur Stärkung seines Geschäfts mit LCD-Bildschirmen nutzen. Ein wichtiger Abnehmer für die LCD-Bildschirme ist Apple, der diese in seinen iPads und iPhones verbaut.
Dem japanischen Konzern setzen der starke Yen sowie die Konkurrenz durch südkoreanische Firmen wie Samsung Electronics zu. Die Folge sind hohe Verluste und ein riesiger Schuldenberg. Sharp wird von seinen Banken am Leben gehalten, die dem Konzern Ende September Kredite über umgerechnet 3,6 Mrd. Euro gewährt hatten. Die Geldhäuser pochen dem Bericht zufolge nun auf eine Verbesserung der Kapitalausstattung. Sharp war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Vor kurzem hat sich Sharp auf eine Allianz mit Qualcomm geeinigt, wobei der amerikanische Chiphersteller bis zu 120 Mio. Dollar (90 Mio. Euro) investieren wird.(APA/Reuters, 01.01.2013)
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