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Shinzo Abe in Fukushima
Tokio - Trotz der Atomkatastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr will der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe wieder Kernkraftwerksneubauten zulassen. Diese neuen Reaktoren würden sich komplett von denen im Unglückswerk Fukushima Daiichi unterscheiden, sagte er am Montag bei einem Besuch der Anlage. "Wir werden sie mit der Zustimmung, die wir vom japanischen Volk erhalten haben, bauen."
Abes liberaldemokratische Partei hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, mit der Atompolitik der Vorgängerregierung zu brechen, die das Land nach dem Fukushima-Unglück unabhängiger vom Atomstrom machen wollte.
"Fukushima Daiichi war nicht in der Lage, die Energiequelle zu sichern, nachdem der Tsunami die Gegend getroffen hatte, aber das Atomkraftwerk Fukushima Daini war dazu in der Lage", sagte Abe mit Bezug auf das zehn Kilometer südlich vom Unglücksreaktor gelegene Kernkraftwerk. "Solch einen Unterschied sollten wir berücksichtigen."
Die LDP hatte die Wahlen nach drei Jahren in der Opposition Mitte des Monat deutlich gewonnen. Am vergangenen Mittwoch wählte das Parlament Abe erneut zum Regierungschef. Der Rechtskonservative war bereits von 2006 bis 2007 japanischer Premier. (APA, 31.12.2012)
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Ich glaube man sollte den japanischen Politikern einmal erklären wie es "früher" mit Erdbeben ausgesehen hat.
Dagegen war selbst das kürzliche ein Klaks.. und dagegen will man "sichere" Kernkraftwerke bauen ?
Und wenn jemand schon den Kernkraftwerken ein JA entgegen schreit soll er doch bitte auch gleich den Müll in seinen Garten stellen und dort tausende von Jahren lagern.. (mir ist durchaus bekannt das es bereits Technologien gibt bei denen man mit Neutronen Beschuss radioaktives Material "entstrahlen" kann (angeblich auch schon in Japan angewendet..wo sind die beweise dafür?).. aber ganz ehrlich man kann auch Handys ohne seltenen Erden herstellen.. tut man es ? Die Antwort liegt wie üblich auf der Hand und die Gründe sind auch "logisch")
Dabei ist die Katastrophe von Fukushima längst noch nicht zu Ende: http://www.tagesschau.de/ausland/f... ma720.html
Seit ein paar Tagen wurde eine groß angelegte Betrügerei bei der Bodenentseuchung in Fukushima publik. Die verseuchten Erde und Pflanzen wurden einfach in den Flüssen weggeworfen. Entdeckt wurde dies schon seit Monaten durch die Einwohner in Fukushima, die sich darüber beim japanischen Umweltministerium beschwert haben. Die Behörden wollten das bis heute nicht ernstnehmen.
Die Arbeiter für Entseuchung gehören wie üblich zu Subunternehmern der großen Bauunternehmen. Und die LPD pflegten traditionell eine enge Verbindung mit solche großen Bauunternehmen.
Siehe:
http://www.spreadnews.de/japan-akt... e/1128465/
Der Filz zwischen der Politik und den Krafrwerksbetreibern ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Mit "Atomdorf" haben sie sie in Japan auch einen eigenen Ausdruck dafür.
entwickeln aber keinerlei zukunftsvisionen. hier heißt es nur:
more of the same
schauen wir uns das mal in ein paar jahrzehnten an, wenn andere länder schon längst völlig auf ee umgestiegen werden sind. und auf dem weg dorthin das geschäft ihres lebens gemacht haben werden, weil sie zukunftsfähige technologie entwickelt, installiert und verkauft haben
Ich bin auch kein Freund der nuklearen Energiegewinnung, aber mit "ee's" siehts realistisch gesehen, auch nicht so zukunftsträchtig aus, auch wenn da Träumer (nicht fachlich versierte!) der Meinung sind.
Wenn Geld mit "aa's" zu machen wäre, würde der brutale, rein gewinnorientierte Markt, es auch tun.
Speziell für Japan, ist das ein furchtbares Dilemma.
.
Und zwar mit bereits heute verfügbarer Technik.
Siehe:
http://www.fvee.de/fileadmin... ummary.pdf
http://www.fvee.de/fileadmin... report.pdf
http://www.energyrichjapan.info/
...spielt in die Hände das 99% des strahlenden Materials nicht an Land und in den Ballungsräumen sondern im Pazifik gelandet sind, nur aufgrund der zufällig günstigen Wetterlage. Jetzt muss natürlich schnell eine Richtungsentscheidung gegen erneuerbare Energien her, noch bevor die Krebsraten (=Langzeitfolgen) doch irgendwo signifikant steigen. Das verblendete, technologiegläubige und obrigkeitshörige Volk spielt da traurigerweise sogar noch mit, denen kann man echt nicht mehr helfen...
Fukushima Daini hat den extremen Bedingungen zwar standgehalten, es kam aber immerhin auch zu "ernsten Störfällen", INES-Stufe 3.
Hätte es die Kernschmelzen in Fukushima Daiichi nicht gegeben, hätten diese Störfälle durchaus auch Stoff für Diskussionen geliefert.
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