Säureanschlag auf 22-jährige Deutsche: Ex-Partner hatte Täter angestiftet

31. Dezember 2012, 13:44

Frau war bei Öffnen ihrer Türe mit Schwefelsäure besprüht worden

Hilden - Nach einem Säureanschlag auf eine junge Frau in der deutschen Stadt Hilden hat die Polizei den Ex-Freund des Opfers sowie den mutmaßlichen Angreifer festgenommen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagnachmittag mit. Der 22-jährige frühere Partner soll demnach einen 18-Jährigen zu der Tat angestiftet haben. Letzterer stellte sich freiwillig.

Mit Schwefelsäure besprüht

Die 20-Jährige war am Samstag von einem maskierten Mann mit Schwefelsäure besprüht worden, als sie diesem die Wohnungstür öffnete. Die Frau erlitt schwere Verletzungen im Gesicht, der Angreifer flüchtete wortlos. Bei der Substanz handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um Schwefelsäure, die die beiden Männer in einer Apotheke gekauft hatten.

Bedroht und geschlagen

Gegen den Ex-Freund wurde Haftbefehl erlassen. Er gestand in einer Vernehmung, jemanden zu der Tat angestiftet zu haben. Er soll das Opfer laut Polizei seit November 2011 immer wieder bedroht und geschlagen haben. Auch einen Säureanschlag soll er ihr angekündigt haben. Ein Amtsgericht hatte deshalb entschieden, dass er sich ihr nicht mehr nähern durfte. (APA, 31.12.2012)

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@diskussion herkunftsnennung

der standard geht halt davon aus, dass die standard user intelligent genug sind, um verbrechen autmomatisch anhand derer "beschaffenheit" dem richtigen kulturkreis zuordnen zu können.

Die Formulierung "22- jährige Deutsche" weist auf den ausländischen Hintergrund des Täters hin ...

Ich frage mich immer, was diese Hetze bringen soll? Ein beträchtlicher Anteil der Ausländer bei uns stammt nun einmal aus dem islamischen Kulturraum.

Es geht darum, dass wir vernünftig miteiander und nebeneinander leben.

Der Standard und andere Medien haben Recht, dass sie nicht die Herkunft des Täters betonen.

Andererseits lässt "Verschweigen" gerne die Gerüchteküche brodeln, weil es ja so unglaublich wichtig ist zu wissen, wenn Ausländer die Täter sind.

Die meisten "Fremdländer" im Österreich stammen aus Deutschland.

Da zuerst hier nichts von einer "Deutschen" stand, haben diverse Forumsverschmutzer gemutmaßt, es sei eine Türkin oder sonstige Fremdländische, deshalb wohl die Änderung, um zumindest diese Dumpfpostings fürs erste mal hintanzuhalten.

"Es geht darum, dass wir vernünftig miteinander und nebeneinander leben."

Richtig!

Und dazu gehört eben auch, seinen Mitmenschen nicht Säure ins Gesicht zu schütten.

Letztlch hätte man dereinst Portugisen oder Iren holen sollen.

aus dem wikipedia Eintrag zu Säureattentaten

"Diese Form der Körperverletzung ist in Europa sehr selten und geht dort meist auf vereinzelte psychisch kranke Täter oder politisch motivierte Extremisten zurück. In anderen Kulturen, vor allem in muslimischen Gesellschaften Südasiens, ist sie häufiger. Am häufigsten kommt sie im muslimischen Teil der indischen Bevölkerung und in Bangladesch vor. Sie ist dort eine Form der Misshandlung von Frauen, die über 80 % der Opfer sind .... Die Opfer werden verstümmelt und leiden ihr Leben lang darunter. Sie haben in der Regel keine Chance, einen (anderen) Ehepartner zu finden. Depressionen und erhöhte Suizidalität sind statistisch erwiesen" - siehe auch "Loss of face: violence against women in South Asia"

das traurige ist das es genügt die überschrift zu lesen und

man weiss das es doch kein deutscher war...

es gibt auch türkisch-stämmige deutsche-das hat nichts bis wenig mit der staatsangehöhrigkeit(und auch gar nicht so viel mit religion,obwohl das schon auch reinspielt) zum tun,dafür um so mehr mit einem bestimmten sozio-kulturellen hintergrund und dem entsprechenden weltbild!

und hier ein zitat aus einem anderen aktuellen standard artikel zu einem ähnlichen thema:

> Die Mitarbeiterin der Frauenhilfsorganisation KADEM, Tülay Deniz, kritisierte: "Ihre Mörder werden nach den hier üblichen Traditionen einmal in weißen Leinentüchern beerdigt werden. Für Hatice genügte nach den Wertvorstellungen dieser patriarchalischen Feudalgesellschaft ein Plastiksack, weil sie nur eine Frau war." <
(und das zitat stammt von einer waschechten türkin!!!)

Schön, dass man seine Schubladen ...

bereits nach dem Lesen der Schlagzeile befüllen kann. Und danach gleich wieder schliessen!

Wenn in den Schubladen immer das Gleiche drinnen ist?

Pure Polemik!

Österreich: 16% der Bevölkerung haben Migrationshintergrund, stellen aber 50% der Gefängnisinsassen.

Es ist also 5x wahrscheinlicher, dass ein Zugewanderter eine, gleich welche, Straftat begeht als ein Einheimischer. Wenn Sie also 100x raten sollen, wer's denn war, dann können Sie 100x sagen 'Zuwanderer!' und haben nur 20x falsch geraten. Eine schlichte Frage der Wahrscheinlichkeit.

Wenn Sie dann noch von einem Säureattentat eines 'beleidigten' Ex auf seine Ex-Frau hören, dann können Sie mit grosser Sicherheit davon ausgehen, dass es nicht ein Poldi Huber war. Es gab sowas in der Vergangenheit durchaus auch von Einheimischen, aber halt nicht sehr oft.

Und wie ist das Verhältnis der Gruppe, welche besonders für Straftaten in Frage kommen (Männer von 16 bis Mitte 40)

Dann sieht ihre Statistik schon wieder nicht so eindeutig aus!

Glauben Sie bitte nur den Statistiken, die Sie selbst zurechtgebogen haben!

Na klar doch, auch bei den 70 - 80 jährigen Omas ist das Verhältnis nicht ganz so klar ... wenn man nur will, kann man jede Zahl / Statistik in Zweifel ziehen bzw sie sich schönrechnen.

Dabei ist in Österreich der Zustand noch geradezu paradiesisch. In Berliner Haftanstalten sitzen 90% Ausländer - obwohl dort die Gerichte die ausländ. Täter massenweise mit bedingten Strafen laufen lassen!

da haben Sie aber einige Unbekannte nicht mit berücksichtigt,

etwa ausländische Täter, die nicht zur Wohnbevölkerung gehören,

oder die geringere Wahrscheinlichkeit für Inländer wegen desselben Deliktes mit Haft bestraft zu werden.

Nach dem Verhältnis der Wohnbevölkerung dürften auf 84 inländische, einsitzende Straftäter nur 16 ausländische kommen. Selbst wenn wir uns die Zahlen schönrechnen und den Ausländeranteil verdoppeln, dann sind es eben 84:32, also 27%. Tatsächlich sind es aber 50%, fast das Vierfache!

Bei dem zumindest 3-fach-Vergewaltiger, einem türk. Staatsbürger, den sie da in Ungarn aufgegriffen haben wurde angemerkt, dass er schon wegen Vermögensdelikten und Körperverletzung 'aufgefallen' sei. Was mich wütend macht ist, dass Richter so einen Typ nicht sofort in Schubhaft nehmen! Da werden gut integrierte Familien mit Kindern abgeschoben, während Straftäter das Land weiter unsicher machen dürfen! Da haben die RichterInnen mit Schuld!!

das sind alles Mutmaßungen -

eine Statistik über ausländische einsitzende Straftäter hat nur einen Sinn, wenn Sie nur jene einbezieht, die auch zur Wohnbevölkerung gehören.

Und? Wieviele sind das von den 50% ?

Sie haben die Statistik bemüht,

finden Sie das raus!

Im Grunde ist es wurscht, weil man zwischen Kriminaltouristen und illegal aufhältigen Personen ja eh nicht unterscheiden kann. Und die Illegalen gehören ja doch zur Wohnbevölkerung, auch wenn sie nicht offiziell da wohnen. Bei geschätzten 300.000 bis 500.000 illegal aufhältigen Personen in Ö kommts auf die paar reisenden Einbrecher aus Bulgarien und Rumänien auch wieder nicht an.

Die Frage ist ja, welche Schlüsse man daraus ziehen will und, wo der informative Nutzen für den Leser sein soll.
Die ermittelnde Polizei wird sicher im Umfeld des Opfers suchen; dort ist bei Gewaltverbrechen am ehesten der Täter zu finden.
Der Leser ist nicht der Ermittler.

Wem nützt (Selbst)Zensur?

'Journal'ismus ist das Anfertigen eines Tagesberichtes. Interessantes, Wissenswertes, alles was so letztlich passiert ist.

Der Leser ist Teil der Öffentlichkeit. Hier gibts Demokratie, das Volk bestimmt, wo's lang gehen soll! Dazu müssen möglichst alle Infos an diese Öffentlichkeit gegeben werden. Warum werden Gerichtsprozesse öffentlich abgehalten? Wenns eh nur die Polizisten und die Richter zu interessieren hat? Mit Recht sind Journalisten besonders geschützt!

Nun haben die Regierungen Angst vor dieser Öffentlichkeit und der Wahrheit und würden gerne zensurieren. In China geht das. In Europa macht man es, indem man den Journalisten erklärt, was und wie sie zu berichten hätten. Warum haben die Angst? Wovor?

Das ist ganz simpel und hat mit Regierungen wohl wenig zu schaffen (obwohl, ein Kleinformat schon):
Einige Zeitungen bzw deren Online-Portale erwähnen nicht nur prinzipiell die Herkunft, die schreiben ihren eigenen Senf gleich mit dazu. Da geht's auch um Auflagezahlen.
Die haben aber von seriösem Journalismus einfach keinen Tau.
Dann gibt es Zeitungen, die Journalismus ernst nehmen. Diese Zeitungen werden zitiert, da sie einen Ruf haben.
Wer will, der bekommt seinen "Wissensdurst" gestillt.
Die Frage ist nur: wo?
Die Wahl der Lektüre ist also entscheidend, oder anders:
Der Knochen geht nicht zum Hund.

ich wusste es deshalb weil ich vor vielen jahren einen

auslandseinsatz auf den syrischen golan höhen absolviert habe und dort haben jede woche syrische mütter ihre kleinen töchter zum österr. Camp gebracht weil ihre männer sie mit heissem wasser übergossen haben um ihre frauen zu bestrafen

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