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vergrößern 600x400Silvester-Trio im Burgtheater: Joachim Meyerhoff, Sunnyi Melles und Peter Simonischek (v. li.).
Die Fledermaus: In guter alter Gewohnheit bietet die Wiener Staatsoper zum Jahreswechsel die wohl substanzvollste Strauß-Operette an. Die Fledermaus wird diesfalls umgesetzt von Dirigent Stefan Soltesz. Auf der Bühne ist u.a. Peter Simonischek als Frosch, der Gerichtsdiener, zu erleben. Die schrille Rolle, also Prinz Orlofsky, übernimmt Zoryana Kushpler. (Wiener Staatsoper, 19.00)
Schubert - Eine Wintersonate: Die Schauspielhaus-Serie zu Franz Schubert, die in der vergangenen Spielzeit an wechselnden Schauplätzen außerhalb des Theaters viel Schönes am Theater wiederentdeckt hat - es gibt ein Dacapo eines integralen Abends entlang des Liedzyklus Die Schöne Müllerin. Nach dem Silvester-Special folgen zwei Vorstellungen im Jänner (22. & 29. 1.). (Wiener Schauspielhaus im Novomatic Forum, 19.00)
Koloratursängerin: Selbst das Räsonieren über Kunst rückt Thomas Bernhard in seinen Stücken gern in Todesnähe. In dem 1972 mit Bruno Ganz bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Drama Der Ignorant und der Wahnsinnige (Regie: Claus Peymann) sind es ein Arzt, eine Operndiva und deren fast blinder Vater, die in der Theatergarderobe über die Sangeskunst zum Leichensezieren finden. Jan Bosse inszeniert die Farce als Silvesterproduktion des Burgtheaters. (Wien, Burgtheater,18. 00)
Bilanz der Saison: Vor einigen Tagen waren sie noch sternhagelvoll am vorweihnachtlichen Punschstand, zu Silvester lassen die Salzburger Kabarettisten Fritz Egger und Johannes Pillinger das vergangene Jahr satirisch Revue passieren. Für die üblichen Verdächtigen gilt natürlich wie immer die Unschuldsvermutung, ganz im Sinne der Koautoren Manfred Koch und Fritz Popp vom hiesigen Affront-Theater. (Salzburg, Gwandhaus, 18.00)
Ernst sein ist alles: Das alte Jahr mit Oscar Wildes Bunbury oder Ernst sein ist alles ausklingen zu lassen, ist schon einmal eine gute Idee. Und dass in Steffen Jägers Inszenierung auch die Rollen von Cecily, Gwendolen und Co mit Männern besetzt sind, ist mehr als eine Silvesterlaune: Mit Cross Dressing auf ins Neue! (Bregenz, Landestheater, 19.30)
Theatergala: An der Seite von Alma Mahler und Gustav Klimt ins neue Jahre feiern. Laut Regisseur Paulus Manker findet das Kultstück Alma zum letzten Mal im k. u. k. Telegrafenamt am Börseplatz statt. Dort wird nach dem interaktiven Schauspiel auch zu Dinner und Silvesterparty geladen. (Wien, k. u. k. Telegrafenamt, 21.00)
Comedygala: Wie jedes Jahr blicken die Wiener Synchronisationskomiker maschek auf das alte Jahr zurück, drehen den "Wichtigen" des Landes den Ton ab und reden selber drüber. Gefragt wird unter anderem nach der Sprache von Frank Stronach und den Reisebekanntschaften von Felix Baumgartner. (Wien, Gartenbaukino, 18.00 und 21.00)
(afze, dog, pen, ewe, DER STANDARD, 31.12.2012/1.1.2013)
Premiere von Vincenzo Bellinis "Norma" bei den Pfingstfestspielen: Vokale Qualität und eine respektable Regie überzeugten im Haus für Mozart
Uraufführung von Christoph Marthalers "Letzte Tage" im Parlament, wo das Ensemble mit seiner speziellen Form der Verfremdung Politikerreden wiedergibt
Peter Turrini gibt den Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, eine Plattform. In "Aus Liebe" dürfen sie ihre Wut und ihre Ängste artikulieren.
Zweiter Tag von Wagners "Ring" an der Staatsoper
Richard Wagners "Walküre" an der Wiener Staatsoper mit Simon O'Neill, Camilla Nylund und Nina Stemme
Hüller für Leistung in Jelinek-Stück mit 10.000 Euro geehrt - Häusermann als beste Nachwuchsdarstellerin
Pfiffig: "Der Revisor" von Nikolai Gogol ist in einer Neuübersetzung an den Kammerspielen in Linz zu sehen
Nicht nur von Pappe: Der Burgtheater-Spielplan 2013/14
Wagners "Rheingold" an der Wiener Staatsoper. Franz Welser-Möst ließ ebenso prägnant wie packend musizieren
Johan Simons verzichtet auf Vertragsverlängerung
Wojtek Klemms Interpretation von Sartres "Die schmutzigen Hände" enttäuscht in Graz als unentschlossener Abend mit Längen
Performancefestival zeigt überwiegend Österreich-Premieren
Der Gewinner des Retzhofer Dramapreises Ferdinand Schmalz im Gespräch mit seinem Vorgänger, Ewald Palmetshofer
Uraufführung von Julya Rabinowichs Asylwerberdrama "Tagfinsternis" durch Filmregisseur Markus Schleinzer
Das Stück von Autorin und Regisseurin Isabella Feimer bleibt unausgegoren
Das Volkstheater in den Bezirken bringt "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)" an einem Abend
TBA21 im Wiener Augarten: An Kaler zeigt Teil zwei von "On Orientations"
Georg Friedrich Händels Dramma per musica "Orlando" - Der ganze bunte Abend kommt nicht über ein paar sympathische Momente hinaus
Vitalspritze für Kleists "Michael Kohlhaas" im Rahmen der Jungen Burg im Vestibül
Der neue Scala-Chef könnte möglicherweise bereits am 23. Mai bekanntgegeben werden
Als Plädoyer für die Kraft der Umwälzung hat Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Stück inszeniert
Der Ukrainer gewann mit seinem Stück "Hohe Auflösung - Ein Objektleben für fünf Schauspieler" den internationalen Wettbewerb "Über Grenzen sprechen"
Diktatur des Fitnesswahns: Juli Zehs "Corpus Delicti" im Theater Drachengasse
Sturminger folgt 2014 auf Barbara Bissmeier - In Perchtoldsdorf hat der Regisseur bereits dreimal inszeniert
Der schottische Choreograf Michael Clark gastiert mit seinem glamourösen Ballett in St. Pölten: Einmalig im Festspielhaus!
Gestern in der Vorpremiere gelangweilt. So sehr ich den Meyerhoff schätze, für Bernhard ist der komplett falsch besetzt. Simonischek und Melles (die hingegen wieder diesen [voerst nur unterschwelligen und dann immer nervöseren] Bernhard Wahnsinn bestens serviert) könnes auch nicht retten. Schulterzucken beim rausgehen
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