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vergrößern 700x1932Was Österreich im Jahr 2012 bewegt hat.

Für wen das Jahr 2012 gut gelaufen ist.
Linz - "Wenn jemand über Sie sagen würde: 'Das ist ein glücklicher Mensch.' Hätte er oder sie dann recht?" Diese Frage legte das Linzer Market-Institut 400 Wahlberechtigten vor. Und bekam überwiegend positive Rückmeldungen. 26 Prozent sagten "auf jeden Fall", 61 Prozent "eher schon". Nur 13 Prozent bekundeten, das Statement über ihre glückliche Lage stimme "eher nicht", und nur ein Prozent bekannte sich als "gar nicht" glücklich.
Das persönliche Glücksgefühl hängt stark mit dem Optimismus zusammen, der derzeit die österreichische Gesellschaft beherrscht. 66 Prozent, die " der nahen Zukunft eher mit Optimismus und Zuversicht" entgegensehen, sind zwar kein extrem hoher Wert, aber sie liegen im langjährigen Schnitt. Im Vorjahr zählte Market nur 61 Prozent Optimisten, im Dezember 2007, vor Beginn der wirtschaftlichen Turbulenzen, waren es 77 Prozent.
Als ausgesprochene Pessimisten bezeichnen sich 28 Prozent, das liegt ebenfalls im Schnitt der vergangenen Jahre. Die Pessimisten sind typischerweise über 30 Jahre alt, sind weniger gebildet und politisch auf die FPÖ und das Team Stronach ausgerichtet.
Die Daten belegen, dass sich die Österreicher insgesamt wohlfühlen - " solange sie nicht an Politik denken", wie Market-Chef Werner Beutelmeyer einschränkt. Denn mit Blick auf die Politik verdüstert sich das Bild. So sagt nicht einmal ein Prozent der Wahlberechtigten, dass das Jahr 2012 für die EU "sehr gut" gelaufen wäre, gerade acht Prozent vergeben immerhin die Note "gut". Aber 29 Prozent sehen das Jahr 2012 im Rückblick als ein "sehr schwieriges, hartes Jahr" für die Europäische Union.
Beutelmeyer: "Man sieht, dass die Befragten das eigene, für sie überblickbare Umfeld wesentlich freundlicher einschätzen als all das, was weit weg ist, wo sie vielleicht auch nur negative Nachrichten wahrnehmen. In der eigenen Gemeinde, die überschaubar ist, haben die meisten ein gutes oder sehr gutes Jahr erlebt."
Die Einschätzung der Situation der Gemeinden hängt übrigens mit deren Größe zusammen; Bewohner von Großgemeinden sehen die Lage ihrer Gemeinden viel weniger positiv.
Die kleine Grafik auf dieser Seite zeigt: Auch die Bundesländer erhalten von ihren Bewohnern relativ milde Noten - dafür wird das Jahr der Bundesregierung überwiegend als hart und schwierig eingeschätzt. Die Anhänger der Koalitionsparteien urteilen da allerdings insgesamt freundlicher.
Die Betrachtung der wichtigsten Themen des abgelaufenen Jahres zeigt, dass die Schuldenkrise Griechenlands und die Rettungsmaßnahmen der EU zunehmend als wichtig wahrgenommen werden. 31 Prozent nennen das Thema " sehr interessant", 40 Prozent immerhin "interessant" - vor zwei Jahren, als Market das Thema erstmals für den Standard erhoben hat, lauteten die Vergleichszahlen 16 und 26 Prozent.
Das Thema bewegt die Österreicher etwa im gleichen Maß wie die Hochwasserkatastrophen oder die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama - und wesentlich mehr als etwa die Parteienfinanzierung. Ganz am Ende der Inter-essenliste - und auf der Grafik nicht mehr ausgewiesen: der Börsengang von Facebook, der nur drei Prozent der Befragten "sehr interessiert" hat.
Und wie wird es weitergehen?
Gut, sagen die Österreicher. Zumindest: relativ gut.
DER STANDARD ließ fragen: "Wird sich Österreich aus Ihrer Sicht im Jahr 2013 im Vergleich besser, schlechter oder eher gleich gut wie die meisten übrigen EU-Staaten entwickeln?"
Darauf sagten 35 Prozent, dass sie eine günstigere Entwicklung erwarten - das ist ein signifikant besserer Wert als in den Vergleichsumfragen der letzten Jahre, als zwischen 20 und 22 Prozent eine bessere Entwicklung erwartet haben. Besonders zuversichtlich zeigen sich jüngere Befragte. 55 Prozent erwarten eine gleich gute Entwicklung wie in anderen Ländern, nur sieben Prozent meinen, Österreich könne zurückfallen. (Conrad Seidl, DER STANDARD, 31.12.2012/1.1.2013)
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Der Optimist in mir sagt: Geil, Du hast Arbeit und könntest jetzt zum Jahreswechsel das Ganze mit ner Pulle teuren Rotweins begiessen.
Der Pessimist in mir sagt: Sch***e, Du hast zwar Arbeit, aber wie lange noch? Und trinken darfst auch nix, weil Du am 1. Januar um 5 Uhr früh zum Dienst musst.
Jetzt wissen wir auch, warum die Wahlergebnisse so sind, wie sie sind.
Die Masse ist offensichtlich so debil, dass sie diese unfähige und verbrecherische Bagage wieder wählen wird.
Wichtiger Nachsatz: Das ist keinesfalls ein Wahlaufruf für Stronach.
Ist Optimismus eine Form von (bewusster) Falschinformation?
Politik - und in Folge auch der Journalismus - artikulieren sich nur mehr in Schlagwörtern und schwammigen Begriffen: Schuldenbremse, Staatsschuldenkrise, Eurokrise, fiscal cliff, Hilfspaket, Bankenhilfe, Finanzspritze, "die Märkte", alternativlos, sozial verträglich, Leistungsträger, Umverteilung, Pleitegriechen... und jeder weiß bescheid - oder?
Zehn Minuten ernsthafter Auseinandersetzung mit diesen Begriffen - woher kommen sie? wer hat sie in die Welt gesetzt, wer benutzt sie und warum? was bedeuten sie tatsächlich? - reichen, um das Lügengebäude und die Prognosen, welche auf ihm aufbauen, in sich zusammenstürzen zu lassen!
Aber wer hat heute noch so viel Zeit?
"Die Pessimisten sind typischerweise über 30 Jahre alt, sind weniger gebildet was heißt Sie sind politisch auf die FPÖ und das Team Stronach ausgerichtet."
Dass lediglich 13/14% die Parteienfinanzierung in Kärnten intressiert wundert mich zutiefst.
erteilen.
In Niederösterreich wird ein jahrelang bewährter Volksvertreter wieder das Szepter nehmen und als Landeshauptmann mit absoluter Mehrheit im Landtag weiterhin für ein florierendes Niederösterreich sorgen. Glück auf, Herr Landeshauptmann Dipl.-Ing. Dr. Erwin Pröll!
Und - ich wage es kaum zu hoffen - möge es die ÖVP auch schaffen im Parlament die absolute Mehrheit zu erreichen. Gemeinsam mit den Stimmen der FPÖ oder der SPÖ sollte sich dann auch eine 2/3-Mehrheit ausgehen, sodass dieses Land endlich wieder Gesetze bekommt, die aus weisen Entschluss für die Ewigkeit gemacht sind!
was hier idR so postet, hat dazu auch keinen Anlass.
Deshalb erwarten die jedes Jahr auf neue die große proletarische Revolution, weil's uns ja allen "so schlecht geht".
Ich amüsier mich jedenfalls bestens über diese Kapazunder.
Ich glaube, dass die Menschheit im großen und ganzen auf einem sehr guten Weg zu immer mehr positiven Dingen ist.
Natürlich muss, dass für den einzelnen Menschen, oder eine einzelne Region, zumal für einen kurzen Zeitraum von z.b. 5 oder 15 Jahren nichts heissen.
Aber das Gute überwiegt sowohl im einzelnen wie auch in der Menschheit insgesamt dann doch (wenn auch knapp:))
Erst recht in der längeren SIcht.
Es gab noch nie so wenige Kriege, so viel Sorge um die Armen. Auch prozentuell gibt es weniger ganz Arme als früher.
Gewalt nimmt insgesamt in allen Bereichen des Lebens seit vielen Jahrzehnten ab. etc.
Die Medizin wird immer besser.
Mehr Demokratien als jemals zuvor.
Weniger Rassismus, Unterdrückung von Frauen etc. als zuvor.
Man sollte auch nicht übersehen, dass das was heute so als große Krise kommt. Zum Beispiel die zu hohen Schulden vieler Staaten historisch betrachtet wohl hoffentlich eine kleine Fussnote bleiben wird.
Es gibt einfach ganz vieles wo das positive deutlich überwiegt.
natürlich können Sie auch locker 100 schreckliche Sachen aufzählen. Das kann man nicht bestreiten.
Immerwährende Demokratie
Immer frisches Bier
Immer neue Liebe (Männer)
Immer gut gefüllte Brieftaschen (Frauen)
Nie wieder Korruption
Endlich eine richtige Kriese (die haben wir uns nämlich verdient!)
Wir wollen so werden wie unsere Poitiker (nichts ist uns peinlich)
Wir wollen nicht so werden, wie unsere Politiker (mächtig und reich)
Die Trinität: Bratwurscht, Schnaps und geröstete Erdapfeln
Heissa 2013!
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