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Ob Orange Revolution oder Arabischer Frühling - die russische Führung ist grundsätzlich skeptisch gegenüber scharfen Umwälzungen und revolutionären Machtveränderungen in einem Land, so auch in Syrien. Das hat mit der eigenen Geschichte zu tun. Russland hat für die Oktoberrevolution 1917 und die Perestroika zum Ende des letzten Jahrhunderts einen hohen Preis bezahlt.
Aber der Konservatismus der russischen Außenpolitik beruht nicht nur auf Erfahrungen der eigenen Vergangenheit und nicht einmal - auch wenn dies der Westen oft argwöhnt - auf Sympathien zu diktatorischen Regimes. Seit dem Verlust des eigenen Status als Supermacht haben russische Diplomaten die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zum obersten Prinzip erhoben (Ausnahme Georgien). Das ist der Versuch, den US-Anspruch auf eine Rolle als Weltpolizist zurückzuweisen.
In Syrien wird Russland daher einer Intervention von außen nicht zustimmen. Der offenen Unterstützung der Opposition durch den Westen begegnet Moskau mit der heimlichen Hilfe für Assad, den ohnehin einzigen Verbündeten Moskaus im Nahen Osten. Der Kreml hofft dabei auf einen Kompromiss, der einen Teil der alten Elite an der Macht lassen würde. Dies, so Moskaus Begründung, würde die Berechenbarkeit der weiteren politischen Entwicklung erhöhen. Angesichts der Tendenzen in anderen arabischen Ländern ist das Argument sogar nachvollziehbar. (DER STANDARD, 31.12.2012)
Die Kremlpartei versucht sich mit Macht von ihrem schlechten Image als Ansammlung von "Gaunern und Dieben" zu befreien
Das alles wäre glaubwürdiger, wenn es nicht doch immer wieder Beispiele gäbe, die zeigen, dass man sehr wohl Partei nimmt:
- Ukraine: Die Unterstützung Juschtschenkos, um den Flottenstützpunkt in Sewastopol behalten zu können, den Pachtvertrag bis 2017 wollte Timoschenko nicht verlängern
- Syrien: Waffenlieferungen und Flottenbesuche als Zeichen der Unterstützung Assads
- Georgien: Regimewechsel war 2008 erklärtes Ziel; Anerkennung Ossetiens usw.
gut finden? Vor allem: Welches potentiell betroffene Land? Und überhaupt sind diese "Revolutionen" keine solchen sondern vom Ausland aus organisierte Staatsstreiche.
Der arabische Frühling hat einen islamistischen Ruck in einer ganzen Reihen von Ländern zur Folge gehabt, zuzüglich den Terror der über Syrien ausgebreitet wurde, die orange Revolution und ihre Klone hat so Gestalten wie Saakaschwili oder die "Gasprinzessin" Timoschenko hervorgebracht.
gegen die Vetternwirtschaft eines Kutschma oder gegen den Staatsterrorismus eines Gaddafi zu sein.
Offenbar verbirgt sich dahinter nichts als nicht einmal nur unterschwelliger Rassismus: "Solange die Ukrainer genug Wodka gurgeln und Gurken essen können und die Araber genügend Kamelmist zum Heizen haben, solange sind die zufrieden. Freiheiten brauchen´s keine und wer welche will, kann nur ein westlicher agent sein!"
Mensch ist das langweilig, ständig diese hanebüchenen Verschwörungstheorien zu lesen. Als wär die Zeit seit 1968 stehengeblieben, wo doch die westl. Kapitalisten in Prag diesen Abfall vom wahren Weg provoziert haben, weswegen die Sowjetunion mit Panzern eingreifen musste. Seid ihr bezahlt oder so ungebildet, dass ihr nicht wisst, dass nach keiner einzigen Revolution der Weltgeschichte das Paradies ausbricht, egal ob sie von den "Bösen" oder den "Guten" getragen wurde?
Kommt drauf an, was du unter Kommunismus verstehst. War zwischen 1918 und 1991 schon irgendwo auf der Welt was dabei, was deine Definition von Kommunismus abdeckt - oder ist nur deine Art von Kommunismus zur Lösung aller Weltprobleme befähigt? In beiden Fällen würd ich dann fast eher auf das Eingreifen von Ausserirdischen setzen.
Was der Autor damit meint ist der Augustputsch vom 18. bis 21. August 1991. Es sollte am 20. August ein neuer Unionsvertrag unterzeichnet werden, der die einzelnen Republiken zu unabhängigen Republiken in einer Föderation mit gemeinsamen Präsidenten, Aussenpolitik und Militär machen sollte, doch die Alt Kommunisten fürchteten das einige Republiken trotz dieses Vertrages auf völlige Unabhängigkeit bestehen würden. Daraufhin putschten Sie und als Folge wurden alle Reformbemühungen von Gorbatschow mit einem Schlag zu nichte gemacht und die Sowjetunion zerfiel.
Es konnte somit kein ruhiger und geordneter Übergang mehr vollzogen wurden.
http://tinyurl.com/ahwpkut
der Perestrojka verweisen, wie beispielsweise die Geburt des russischen Oligarchentums, welches Russland und seine Bevölkerung bisher kein bisschen freier gemacht hat. Ein ähnlicher Prozess spielte sich in Russland schon einmal, 1917, allerdings spiegelverkehrt ab.
http://www.netstudien.de/Russland/index.htm
http://www.youtube.com/watch?v=2VivDHskgm4
War dieses Oligarchentum was sich in Russland gebildet nicht eher durch den Putsch gefördert worden?
In dem von mir verlinkten Artikel wird darauf eingegangen das durch diesen Putsch die Milliardenvermögen des KGB und der KPdSU gerettet und die Firmen gesteckt wurden, ebenso das die Ex-Geheimdienstler und ZK-Mitglieder noch immer Schlüsselpositionen von Politik und Wirtschaft besetzen.
"Mindestens die Hälfte der heutigen schweren Probleme der Republiken der früheren UdSSR sind Folgen des Zerfalls der Sowjetunion. Jahrzehntelang bestehende Wirtschaftsbeziehungen wurden zerschlagen. Millionen von Menschen wurden zu nationalen Minderheiten ohne Rechte. sagt Gorbatschow heute."
... und das voellig zu recht wie man an den beispielen libyen, tunesien und aegypten sehen kann wo nach dem "demokratischen fruehlingstamtam" nun die islamisten die fuehrung uebernehmen!
3 im Baltikum, Ukraine, Moldawien - die ex-Republiken generell kommen da noch dazu - na das reicht doch schon oder ? Mehr Power is halt nimmer da....mein Gott tut mir das aber leid, dass der Militärstützpunkt im Mittelmeer jetzt weg sein wird....alles nur eine Frage von Wochen...Russkie dawai damoij ..... :-)))) ...
ich könnt da den Zgonc - Werbespruc a bissl abwandeln...wannas nur aushalt der .....
na ich hoff der "russki" ist nun gscheit genug die germanischen drecksschleudern wie mercedes, bmw und wie sie alle heissen vom markt zu nehmen!
... dann wollma sehn "ob ers noch aushaelt der germane"!
und ob die Russen ihren Imperialismus damit rechtfertigen können, weil sie deutsche Luxusautos kaufen ????...sag ma eher, wenn wir durch Shale-Gas in Europa das Gas der Russen nimmer brauchen, womit ers dann zahlen will, der Herr Russkie - die BMWS und das andre (aus ihrer Sicht) Glumpat ....wann er DES nur aushalt - der Herr Russkie ....Shalegas rulez !
Russen haben Mitspracherecht in diesen Ländern, in denen es gängige Meinung ist, dass "Hitler nicht mal so schlecht war und die Balten vor der Sovjetunion gerettet hätte".
Die Regierung in der Ukraine wurde abgewählt, na
ned, Russland wird die recht faschistoiden ukrainischen Nationalisten unterstützen...
Auch hier outet sich ein großer Prozentsatz der Bevölkerung russisch.
Aber so richtig andere Länder am anderen Ende der Welt werden von Russland nicht okkupiert.
Ganz im Gegenteil zum Irak, Afghanistan, direkten Einmischungen in Libyen, Syrien, Pakistan.
Zu Afrika:
http://www.freitag.de/autoren/h... -krieg-aus
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Dr... erenz.html
weder in Estland - noch in Lettland - das die Deutschen dann noch Waffenhilfe gegen die Russen gaben konnte nur gut sein für die Balten - ausser man rechtfertigt den russischen Terror dort...von Katyn noch gar nichts geredet....aber wahrscheinlich is das für sie alles nachvollziehbar....
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