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vergrößern 800x533Das Motorola C123 lässt sich mit diversen Anpassungen zur GSM-Basisstation umbauen.
Rund um das OsmocomBB-Projekt haben sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von HackerInnen versammelt, um auf grundlegende Probleme in Mobiltelefonnetzen hinzuweisen, und diese auch gleich mit eigener Software zu demonstrieren. Dass das GSM-Protokoll eine Fülle von Lücken und konzeptionellen Fehlern aufweist, wurde in der Vergangenheit immer wieder eindrucksvoll vorgezeigt, im Rahmen des 29C3-Kongresses in Hamburg treibt man es nun aber auf die Spitze.
In einem Vortrag hat OsmocomBB-Entwickler Sylvain Munaut gezeigt, wie sich aus einem Billig-Handy eine voll funktionstüchtige GSM-Basisstation bauen lässt, diese berichtet heise.de. Zu diesem Zweck hat er ein Motorola C123, Baujahr 2006, modifiziert, und mit den Open-Source-Lösungen OpenBTS und OpenBSC ausgestattet.
Die größte Herausforderung sei dabei gewesen Signalverarbeitung und Kanalkodierung anzupassen, immerhin sendet eine Basisstation laufend Signale aus, um umliegende Gerät zur Einwahl zu bringen. Ebenfalls nicht ganz einfach sei es gewesen, die Signale in einer korrekten zeitlichen Abfolge auszusenden, hier sei es ihm aber gelungen den Taktgeber des Handys an eine kommerzielle Funkzelle "anzuknüpfen".
In Folge demonstrierte er, dass es so tatsächlich möglich ist, das Handy als Basisstation auszugeben, kurz nach der Aktivierung hatten sich bereits einige herkömmliche Mobiltelefone damit verbunden und auch schon die eine oder andere SMS verschickt. Theoretisch wäre es damit auch möglich, sich als Mobilfunkmast eines großen Anbieters auszugeben und die Kommunikation im Umkreis mitzulesen - eine Art IMSI-Catcher für den Hausgebrauch.
Etwas schwieriger ist schon die Frage der Legalität des Betriebs einer eigenen Basistation. Immerhin werden die dafür notwendigen Lizenzen üblicherweise nur an große Telekommunikationskonzerne vergeben. Dass die Präsentation im Rahmen des 29C3 überhaupt erfolgen konnte, lag insofern daran, dass der CCC für den Kongress eine Ausnahmegenehmigung für den Aufbau eines temporären und lokalen Mobilfunknetzes bekommen hatte. (red, derStandard.at, 30.12.12)
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hui, was haben die jungs die letzten paar jahre gemacht? das funktioniert schon mind. seit dem openmoko.
im übrigen glaube ich nicht, dass sich die bösen eine lizenz besorgen müssten. die sind ja per def. und explizit von solchen regelungen ausgenommen.
Ich glaube, dass uns die ganzen technischen Spielzeuge für die sie heute noch gehalten werden irgendwann mal uns auf den Kopf fallen werden. Nur dann wird es zu spät sein und es wird um einges mehr an Anstrengung notendig sein ein Privatleben wieder zu haben.
so unter dem Motto "ich hab's ja immer schon g'wusst, des neimodische Glumpat is gfährlich" ... was soll uns denn auf den Kopf fallen, so ein aufgelegter Blödsinn! Das sog. "Phreaking"gab es doch früher auch schon. Und der GSM Standard stammt grundlegend aus den späten 80ern (und ähnlich wie zB bei den Fax Protokollen, muss die Kompatibilität zu den ältesten Standards gewährt werden). Alles in allem funktionieren die Mobilfunknetze doch relativ gut und sind mitunter billiger zu betreiben als Kabelgebundene. Wo ist hier das Problem?
http://www.youtube.com/watch?v=a1iZV2nl28A
Darin wird gezeigt, wie man verhindern kann das ein Bestimmtes (oder alle) Mobiltelefone in einem gewissen Bereich erreicht werden kann bzw. wie man SMS die für ein anderes Handy bestimmt sind abfängt.
Mit ein paar 20€ Handys könnte man so das Mobilfunknetz einer ganzen Stadt lahm legen...
Abgesehen vom sehr interessanten Inhalt des Vortrages...
Der Typ muss sich derartig zusammen reißen, dass er nicht gleich selbst eingeht vor Langeweile, weil er sich nur auf eine Sache konzentrieren muss. Mann, muss der ein Kopf haben! Dessen Gedanken verknüpfen sich wohl schneller als zwei Quanten. Unglaublich!
Vielen Dank für das Video!
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