WKR-Ball: "Ein Ball ist ja nichts Politisches"

Interview | Tobias Müller
30. Dezember 2012, 18:00
  • Dass zwar die meisten Bälle in der Hofburg stattfinden, der berühmteste aber der Opernball ist, ärgert Renate Danler nicht. Sie hofft, dass der Wiener Ball wieder immaterielles Kulturerbe wird.
    foto: standard/hendrich

    Dass zwar die meisten Bälle in der Hofburg stattfinden, der berühmteste aber der Opernball ist, ärgert Renate Danler nicht. Sie hofft, dass der Wiener Ball wieder immaterielles Kulturerbe wird.

Hofburgchefin Renate Danler hat die Aufregung um den Burschenschafterball nie verstanden - Der neue FPÖ-Ball in ihrem Haus ist für sie eine völlig andere Veranstaltung

STANDARD: Die meisten Bälle finden in der Hofburg statt, der bekannteste Ball aber ist der Opernball. Wurmt Sie das?

Danler: Ich glaube, dass die Hofburg das schönste Ballhaus weltweit ist. Unsere Räumlichkeiten sind für Bälle am geeignetsten und haben sicher dazu beigetragen, dass diese Balltradition in Wien sich so gut entwickelt hat. Die Staatsoper ist kein Ballhaus, der Opernball ist ein Ball der Staatsoper. Wurmen tut mich das überhaupt nicht, im Gegenteil, mich freut es, dass diese Wiener Balltradition so blüht und gedeiht und weltweit einzigartig ist.

STANDARD: Seit letztem Jahr ist der Wiener Ball nicht mehr Teil des österreichischen immateriellen Kulturerbes der Unesco. Soll sich das wieder ändern?

Danler: Ja, selbstverständlich. Die Wiener Balltradition war kurz geschützt als immaterielles Erbe, aus Gründen, die wir alle kennen ...

STANDARD: Weil auch der Ball des Wiener Korporationsrings auf der Liste stand.

Danler: ... wurde sie 2011 wieder herausgenommen. Es liegt im Interesse aller Traditionsball-Veranstalter vom Juristenball bis zum Kaffeesiederball, dass das wieder realisiert wird. Es laufen hier schon Gespräche. Ich denke, dass es in naher Zukunft wieder eine Aufnahme gibt.

STANDARD: Jedes Jahr zu Silvester hat die Hofburg bisher den Kaiserball veranstaltet, heuer heißt er Le Grand Bal - warum?

Danler: Der Kaiserball ist mit seinem Kaiserklischee ein bisschen in die Jahre gekommen. Er war kein richtiger Wiener Ball, der Kaiser und die Sisi sind aufgetreten - er war schon eher touristisch organisiert. Ich habe mich schon in den vergangenen Jahren mit dem Gedanken getragen, den Ball zu reformieren. Wir haben 22 Bälle in unserem Haus, wir haben uns gedacht, wir müssen es leicht zustande bringen, einen eigenen richtigen Wiener Ball zu machen. Die Generation, die diese Art von Ball wie den Kaiserball liebt, stirbt auch weg, und ich kann Ihnen sagen, wir haben wesentlich mehr Gäste, als wir beim Kaiserball hatten. Es ist jetzt schon ein Erfolg.

STANDARD: Wie viel Veränderung verträgt denn ein Ball?

Danler: Er ist komplett verändert. Sie werden den Kaiserball nie im Le Grand Bal der Wiener Hofburg wiedererkennen.

STANDARD: Noch ein Ball hat heuer seinen Namen geändert, der Ball des Wiener Korporationsrings ist jetzt der Akademikerball ...

Danler: Der Wiener Akademikerball.

STANDARD: ... der Wiener Akademikerball und wird am 1. Februar stattfinden. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Bällen?

Danler: Der Wiener Akademikerball wird von der Landesgruppe der Wiener FPÖ organisiert. Den WKR-Ball als solches gibt es nicht mehr. Die Landesgruppe Wien, der Herr Gudenus, hat in der Hofburg angefragt wegen eines Wiener Akademikerballs. Nachdem die FPÖ im Parlament vertreten ist, darf dieser Ball auch in der Hofburg stattfinden.

STANDARD: Vergangenes Jahr hat die Hofburg den WKR-Ball aus der Hofburg verbannt. Warum darf der nicht stattfinden und der Akademikerball schon?

Danler: Wir sehen hier zwei komplett verschiedene Veranstalter. Der WKR-Ball wurde ausgeladen, er findet nicht mehr statt. Der war vom Wiener Korporationsring veranstaltet. Wenn die SPÖ anfrüge wegen eines Balls, müsste ich sie auch nehmen, oder das BZÖ. Wenn Sie hier eine Verwandtschaft sehen - für uns als Hofburg gibt es die nicht.

STANDARD: Für Sie ist das also ...

Danler: ... ein neuer Ball. Der ist FPÖ. Es ist auch das Kartenbüro nicht das WKR-Büro, sondern die Landesgruppe Wien.

STANDARD: Die Homepage ist die gleiche.

Danler: Die Homepage ist die gleiche?

STANDARD: Wenn Sie auf die Homepage des WKR-Balls klicken, kommen Sie automatisch auf die des Wiener Akademikerballs.

Danler: Das will ich mir gar nicht anschauen. Das finde ich unerhört.

STANDARD: Wirklich?

Danler: Ja, das finde ich unerhört.

STANDARD: Sie haben es schon kurz angesprochen. Könnten Sie mir näher erklären, wie es zu dem Ball gekommen ist?

Danler: Die FPÖ - Doktor Graf wie auch Strache - hat angefragt und gesagt, die FPÖ möchte einen Ball in der Hofburg durchführen, und dem müssen wir Rechnung tragen.

STANDARD: Und das haben die Gesellschafter auch so gesehen? Die waren es ja, die bereits 2011 beschlossen haben, den WKR-Ball auszuladen.

Danler: Ja, das haben damals die Gesellschafter beschlossen, aber eigentlich war das ein Eingriff in das operative Geschäft. Alles, was die Annahme von Veranstaltungen anbelangt, obliegt natürlich der Geschäftsführung. Und Sie werden verstehen, als aufgeschlossener Journalist, dass eine Hofburg keine im Parlament vertretene Partei ablehnen kann. Das können wir nicht und würden wir auch politisch nicht aushalten.

STANDARD: Verstehen Sie persönlich die Aufregung um diesen Ball?

Danler: Für uns lief im Haus der Ball immer sehr ruhig ab. Verstehen Sie, mir tut es von Herzen leid, dass ein Ball, der kein Politikum sein soll, so einen Aufruhr auslöst. Ich persönlich verstehe es nicht, wenn Sie so wollen. Es ist ein Wahnsinn, was sich da draußen abgespielt hat, ich weiß nicht, ob Sie das mitbekommen haben.

STANDARD: Wie erklären Sie sich das?

Danler: Ich bin keine Politikerin, ich bin politisch interessiert, es gibt Ereignisse, wie am 8. Mai, wo Linke gegen Rechte, Sie kennen diese ganzen Auseinandersetzungen. Das spielt sich häufig am Heldenplatz ab, das ist für uns, für unser Geschäft, für die Veranstaltungstätigkeit, nicht gut. Verstehen Sie, sie haben internationale Kongresse, und dann ist so ein Auflauf auf dem Heldenplatz. Wir bedauern diese Eskalation auf das Tiefste. Ein Ball ist ja nichts Politisches. Es ist etwas Gesellschaftliches, wo Leute Freude empfinden sollten.

STANDARD: Diverse linke Organisationen bereiten sich bereits auf Proteste gegen den Akademikerball vor. Rechnen Sie mit ähnlichen Szenen wie im vergangenen Jahr?

Danler: Wir sind da überhaupt nicht involviert, wenn, dann läuft das alles über die Polizei. Bis dato haben wir dazu keine Information. Wir sind beschäftigt mit unseren hausinternen Dingen, und im Hause selbst läuft ja alles wie am Schnürchen.

STANDARD: Aus jetziger Sicht: 2014 wird es auch einen Akademikerball geben?

Danler: Wenn Sie sich unseren Ballkalender anschauen, haben wir in der Regel Traditionsbälle. Wenn ein Veranstalter sich nichts zuschulden kommen lässt, die Gesetze einhält, zahlt, im Rahmen des österreichischen Rechts- und Verfassungsbogens arbeitet, tun wir uns schwer, einen Ball abzusagen. (Tobias Müller, DER STANDARD, 31.12.2012)

RENATE DANLER (55) ist seit 2007 Geschäftsführerin der Hofburg Betriebsgesellschaft m.b.H. Davor leitete sie das Kongresszentrum Alpbach und war Tourismusdirektorin von Kitzbühel.

Share if you care
Posting 226 bis 275 von 763
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Der Ständestaat ist kein ruhmreiches Kapitel des CV.

Dollfuss als Mitglied bei Franco-Bavaria wird inoffiziell innerhalb des CV allerdings stolz als Sinnbild für den Widerstand gegen Hitler verinnerlicht und nicht als Symbol für den Austro-Faschismus.

Die Geschichte wird sich in ihrer Aufarbeitung insofern zurechtgebogen, dass es damals eben nur das kleinere von zwei Übeln war.

Geschichtlich gesehen muss der CV sich dafür verantworten keine weisse Weste zu haben, man darf aber von den Leuten, auch wenn es um die rote Abschaffung bestimmter Strassen, Ring und Plätze-Namen in Wien geht, dennoch immernoch erwarten zumindest in irgendeiner Weise den Zeitgeist zu interpretieren.

Wir wissen heute, dass Österreich den weg Hitlers entscheidend hätte beeinflussen können - lange Zeit hat man den Anschein zu erwecken versucht, wir wären der Zwerg neben dem Riesen gewesen. Dabei wir die Entwicklung und Instabilität von Deutschland

1933-1938 bei uns ausgeblendet, um die monströsen Verfehlungen von Dollfuß und Schuschnigg auszublenden. Auch das ist historisch belegt.

Tatsache ist, dass Dollfuß dachte, er könne sozusagen als kleiner Bruderstaat neben dem Deutschen Reich sein eigenes kleines Einflussgebiet erhalten. So ähnlich hatte sich ja auch Schüssel den Platz Österreichs in der EU vorgestellt: Auf EU-Ebene brav mitziehen, aber intern absolutistischer ÖVP-Staat spielen. Ironie des Schicksals, dass gerade der Ermöglicher Haider es ihm wieder zerstört hat - er war halt doch zu stolz, um den Handlanger für den Möchtegern-Diktator abzugeben.

Sie können es noch so gewunden umschreiben: Dollfuß war ein faschistischer Diktator, der CV war voll dabei.

privat / öffentlich

das mag ja im privaten sektor stimmen, aber im öffentlichen bereich ist das nunmal verboten ;)

dass es vorkommt, ist leider ein armutszeichen für die gesellschaftliche emanzipation. ich denke, genau das stört die kritiker der (nicht schlagenden) verbindungen.

dass es menschlich ist, seine freunde zu bevorzugen ist nachvollziehbar, jedoch ist es nicht objektiv. und objektivität in der gesetzgebung/vollstreckung hätte ich persönlich schon ganz gerne...

weil die nazis nach 1938 alle "politisch problematischen" studentenverbindungen aufgelöst oder verboten haben und nach dem zweiten weltkrieg sind eben hauptsächlich die ganz rechten übrig geblieben.

generell gibts eh nix gegen verbindungen zu sagen.

Dann haben Sie KEINE Ahnung vom Thema!

Ja in dem Falle...klär mich doch auf. Bin ja nicht lernresistent. ^^

Nur was ich von Burschenschaften weiß ist, dass es ein Studentenbund ist, der als Voraussetzung zur Aufnahme das gemeinsame Wertschätzen der deutschen Kultur und Sprache hat.

Und ob die Anwärter nun schwarz, weiß, groß, klein, dick oder dünn sind ist denen ja vollends egal.

Von daher: Woran beißen sich denn hier soviele?

Die "Deutschen Burschenschaften" (DB)

sind KEINESWEGS tolerant was die Aufnahme von dunkelhäutigen Leuten betrifft.

Die haben eine Art "Arierparagraphen" in den Vereinsstatuten:
www.stopptdierechten.at/2011/06/1... r-spaltung

Und die Burschenschaft Olympia (der FPÖ Graf und Stefan angehören)
IST eine Deutsche Burschenschaft -

und Mitorganisator des "Wiener Akademikerballs".

NEIN

Das stimmt nicht. Sie sollten vorurteilsfreie Quellen heranziehen, und keine linksaußen stehenden.

Oh, es gab also keinen Streit in der Deutschen Burschenschaft, ob ein Mitglied dem "deutschen Volk" angehören muss? Es sind also keine Burschenschaften aus Protest gegen diesen Arierparagraphen aus der Deutschen Burschenschaft ausgetreten, wiel sich dort die Völkisch-Rechtsextremen durchgesetzt haben?

http://www.spiegel.de/unispiege... 74424.html

Aber das ist sicher alles Propaganda der pösen linken (feindgesteuerten?) Medien, die die armen unschuldigen rechten Recken verfolgen, wo sie nur können.

Na, was jetzt?

Gab es nur einen Streit um die Aufnahme bestimmter Leute oder ein deren Verbot?

Vorher hörte sich das bei Ihnen so an, als dürften Burschenschaften nur jene aufnehmen, deren Ahnen seit Jahrhunderten in Deutschland leben. Jetzt, nachdem ich Sie auf Ihren Schmarrn hinwies, berichten Sie nur mehr von einem Streite.

Der Spiegel ist übrigens links. Oder, objektiv gesehen, mitte-links. Ein Magazin, daß sich gegen universitäre Forschung zur Entwicklung neuer Militärgeräte richtet, geht nicht einmal heutzutage als unvoreingenomme "Mitte" durch.

Du verwechselst mich mit "Falscher Prophet".
Was ist nun nochmal der Zusammenhang zwischen den von mir genannten Tatsachen und deiner Einschätzung des Spiegels? Werden sie durch deine Einschätzung unwahr?

Worauf Du dich beziehst sind die schlagenden Burschenschaften, nicht aber...

...die "normalen" aka liberalen die es hauptsächlich in Deutschland gibt, woran ich das Ganze messe.

Schrieb hier auch schon etwaige Kommentare die das beantworteten, aber aus irgendwelchem Grunde wird seit einigen Wochen hier vieles nur zeitverzögert freigeschaltet, oder gar nicht erst freigegeben.

Dabei ging es - auf meine Kommentare bezogen - jahrelang gut. Versteh das selber nicht. Mmhh.

In Deutschland ist die Mehrheit der Burschenschaften nicht mit den in Österreich zu vergleichen - in Österreich stehen sie im Durchschnitt deutlich weiter rechts (was bei den insgesamt rechten Burschenschaften, also inklusive den nationalliberalen, schon etwas heißt).
Dass es über viele Jahrzehnte keine Proteste gegen den WKR-Ball gab, lag nicht daran, dass die Burschenschaften in dieser Zeit irgendwie weniger problematisch waren. Das liegt eher an Zufällen. Kritik an Burschenschaften allgemein gab es aber schon lange.

Den zweitwn absatz ganz ganz ganz schwer überdenken!

- spreche aus Erfahrung

mfg

Werte Frau Danler

"Und Sie werden verstehen, als aufgeschlossener Journalist, dass eine Hofburg keine im Parlament vertretene Partei ablehnen kann. Das können wir nicht und würden wir auch politisch nicht aushalten."

Wir müssen diese Partei im Parlament aushalten, das ist richtig, das nennt sich nämlich Demokratie; auch wenn es manchmal schwer fällt. Allerdings glaube ich nicht, dass das mit dieser Ballveranstaltung vergleichbar ist. Das ist ja fast so, als ob in meiner Firma der ortsansäßige Bürgermeister alle Entscheidungen treffen würde. *kopfschüttel*

No WKR-Ball Demo am 01.02.2013. Treffpunkt 18:00 Europaplatz (Westbahnhof)

http://nowkr.at/

ich war kurzfristig noch unentschlossen, aber nach diesem Interview verschiebe ich meinen Jamaika-Urlaub und gehe auf die Demo!

Die von Ihnen verlinkte Seite

zeigt doch eindeutig worum es wohl einem Großteil der Demonstranten geht: Zuerst mit dem Bus nach Wien, dann gemeinsam singen und Polizei schauen (wer sich traut auch ein bisschen hauen), danach ab zur Afterparty.
Weil die schrulligen Deutschtümler keiner mag, kann man das Ganze dann als demokratischen Protest gegen das vierte Reich verkaufen.

net sei blöd
Jahr für Jahr geht die Insel mehr "ein"
Dreck, Slums, Prostitution, Hiv,Hep C/D/E non E ect.
geh eine Runde tauchen
solange no net alle Korallen hin sind

weshalb
die Rechten
sind ein stabiler Faktor in diesem Land
da kann man auch noch 20.. dagegen demonstrieren--
und heuer im Wahljahr hat man gute Chancen den Schädel von den Ordnungshütern ev. eingeschlagen zu kriegen
weshalb
rechts bringt den etablierten Parteien Stimmen ;-)

"Ein Ball ist ja nichts Politisches" - Eier sind nichts Sexuelles

Seit wann ist es eigentlich ein Zeichen von besonders demokratischer Gesinnung, anderen Menschen das Tanzen zu verbieten, weil man ihre Meinung nicht teilt? Von gewalttätigen Ausschreitungen ganz zu schweigen (ja, auch "sit-ins" und ähnliche Blockaden sind Formen von Gewalt).

weil die nicht-demokratische gesinnung gewisser teile dieser ´nur tanzenden´ verboten ist? nachdenken?

gewaltfreie proteste sind ein zeichen einer reifen demokratie. oder wollen sie den leuten die äußerung ihrer - legalen - meinung verbieten?

Da freut man sich doch schon auf den Ball:

Die Rechten haben einen Grund sich als Opfer darzustellen, die Linken haben einen Grund auf die Straße zu gehn und zu demonstrieren. Beide werden am Ende glücklich mit den Errungenschaften des Abends sein. Nächstes Jahr wieder genau das Gleiche.

Kitzbühel

Diese Dame hat in Kitzbühel beim Interview über die Russenquote von 10% schon feinstes Fingerspitzengefühl bewiesen. Schade, dass sie in den letzten Jahren nichts dazugelernt hat. Oder sind diese Aussagen WKR/FPÖ mit politischer Überzeugung getätigt worden? Dann sollte sie einen neuen Job suchen, um das Ansehen der Hofburg nicht noch mehr zu besudeln.

Na eh, wenn man sich so im Dreivierteltakt dreht, zur Musik, da könnte man doch glatt die Welt um sich vergessen... Dass da draussen wer wagt durch sein Aufbegehren die rosa Wolke über der Insel der Seligen ein wenig auf zu schütteln ist ja dann... ja, geschäftsschädigend.
Tu felix Austria - eh alles Walzer

Wem gehört die Hofburg?

Mit wem hat die Gesellschaft ihren Vertrag?
Gesetzen Fall, wir wurden nicht enteignet und die Hofburg gehört noch immer der Republik Österreich, sollte die Republik Österreich Verantwortung übernehmen und diese Aufgabe neu ausschreiben.

stimmt das Haus Habsburg fordet nach Laxenburg wohl auch die Hofburg zurück

Wo liegt denn für die Frau die Grenze?

Darf die NPD bei ihr auch Bälle veranstalten? Oder wie wärs mit einem völlig "unpolitischen" privat veranstalteten Ball von diesem Verein: http://de.wikipedia.org/wiki/NSDA... ganisation ? Wäre ein Protest etwa auch da noch überraschend? Wenn nicht, wo liegt die Grenze?

Die NPD ist keine im Hohen Hause vertretene Partei. Also NEIN, sie darf keine Bälle in der Hofburg veranstalten.

Die NPD sitzt aber in zwei Landtagen.

Postenvergabe, engste Auswahl, 3 Kandidaten.

Psychotest:"Sagen Sie uns ohne nachzudenken, wieviel ist 2x2 ??" Der Jurist ganz schnell: "4". Der Techniker zieht den Rechenschieber: "approximativ 4". Der WUler überlegen: "im Einkauf 3, im Verkauf 5". Wer hat Ihrer Meinung den Posten bekommen ??

Der Neffe vom Pröll.

Ab 2013 werden wir "transparent", Dr.Lion,

da wird so etwas nicht mehr vorkommen! ^_^
Alles Gute für 2013!!

Biederfrau und die Brandstifter

Die "Akademiker"

werden den für den BOKU-Ball seit einer kleinen Ewigkeit vereinbarten Termin mit Geld aus der Breschar-Stiftung von Frau Danler gekauft haben.

Also entweder ist diese Frau selten naiv oder selten dämlich.

wieso ´oder´?

Auf alle Fälle ein seltenes Exemplar.

In Österreich

leider kein seltenes Exemplar.

No, das ist ja ein richtiger Shit-Storm, der da über die arme Tirolerin hereinbricht !

Sie ist sich sicher nicht der Tragweite Ihrer problematischen Aussagen und Handlungen (Verschiebung des BOKU-Balles) bewußt, daher ist es fraglich, ob es sinnvoll ist, sie in dieser für Österreich wichtigen (und sicher auch sehr gut bezahlten) Stellung zu belassen...

Und alles nur wegen dieser fadenscheinigen N@zi-Veranstaltung mit diesen unguten Oma-Abzockern Graf und seinen kappltragenden und säbelschwingenden Konsorten. Dass sie das nicht als erfahrene ALPBACH-Verantwortliche, auf deren Veranstaltungen soviel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft anzutreffen ist, "überzuckert" hat (=begriffen hat)???

sie muss gar nichts "Rechnung tragen"
Sie kann einfach sagen: Sorry, ihr nicht, das liegt im Interesse unseres Rufs.
Dafür ist sie aber zu feig. Oder zu gierig. Oder zu dumm. Oder schlicht einfach selber eine Rechtsnationalistin.
Mindestens eines davon trifft zu.

Gerechterweise muss man sagen sie kann da gar nichts machen. Ihr Job ist lächeln und möglichst freundlich rüberkommen. Falls sie den rechten den Ball kündigt bekommt sie Schwierigkeiten mit der eigenen Partei. Einen möglichen Koalitionspartner wird man bei guter Laune halten.

es reichte eigentlich ein simples: "es tut uns leid, unser unternehmen hat sich dazu entschlossen keine räume mehr an parteien oder parteinahe organisationen zu vermieten"

Dann kann sie zusperren.

welche bälle politischer organisationen oder der politik nahe stehenden organisationen finden denn in der hofburg so zahlreich statt?

le grand ball, der im artikel erwähnt wird? der BOKU-ball, den man für den FP-akademikerball verschoben hat?

Seit sind Hochschülerschaften und andere Körperschaften öffentlichen Rechts (Wirtschaftsbund, Ärztekammer, Apothekerkammer usw..) keine politischen Organisationen mehr?

Die meisten dieser Körperschaften können Sie klar einer Partei zuordnen und auch bei den Hochschülerschaften sind die Fraktionen Vorfeldorganisationen der Parteien.

2013 finden 15 Bälle in der Hofburg statt, sechs davon werden von solchen Organisationen veranstaltet.

natürlich, fast jede organisation steht mehr oder weniger einer partei nahe.

aber eine verbindung über zehn ecken oder eine direkte ist ja klar ein unterschied.

wobei wir da schon bei einer grundsatzfrage wären: warum muss die hofburg unbedingt kommerziell für veranstaltungen genutzt werden?

unfassbare entgleisung, den 8.mai als match zwischen links und rechts zu bezeichnen!

der 8.mai ist kein inhaltsleeres datum, das man so oder so interpretieren kann..

mit einem minimum an geschichtswissen, ist bekannt, dass der 8.mai das ende des verbrecherischen naziregimes mit millionen von ermordeten, verfolgten und vertriebenen

und der anfang eines demokratischen pluralistischen
österreich, das sich den menschenrechten verpflichtet sieht.

Ball

Wie blöd halten Sie Frau Danler die Leser dieses Interviews??

Das machen Die gerne, diese Rechten.

Die halten den Rest der Welt für VolltrottelInnen.
Die stellen sich superblöd und halten sich selbst für supergescheid.
Siehe: Graf,Mensdorff,Dörfler(zu blöd um verurteilt zu werden),Grasser, Strasser usw......
Aber sollte man nicht, wenn sich jemand so blöd stellt, dies als gegeben ansehen und Sie/Ihn wegen Blödheit sofort kündigen, von seiner Funktion befreien, da ja offensichtlich Gefahr in Verzug ist?

Wouw-Die Gute ist sich bestimmt nicht der Tragweite ihrer Aussagen bewusst, bzw Eindurck, den diese hinterlassen.

Die Hofburg ist scho bissl was anderes als in Kitzbühel bei Hahnenkamm das Bierzelt zu betreuen. Da erwarte ich mir schon mehr Sensibilität. Den 8. Mai dann so zu umschreiben ist einfach nur schlimm. Ein vollkommen Ahnungslose auf so einem Posten ist der Hammer. Naja mich wundert eh scho nix mehr ^^

So und jetzt hab ich wieder Sodbrennen!
Danke Standard!!

Mit: "Und Sie werden verstehen, als aufgeschlossener Journalist, dass eine Hofburg keine im Parlament vertretene Partei ablehnen kann..." versucht sie ganz tief reinzukriechen. Und das ohne Anlauf!! Hut ab!

Und: "Das können wir nicht und würden wir auch politisch nicht aushalten." schlägt ja dann wohl dem Fass den Boden aus. Klar Gnädigste. Diese Kunden abzulehnen würde sofort zum Vollbrand der Republik, mit Option auf Bürgerkireg führen, und die Russen wie die Amis würden wohl auf der Stelle ihre Botschafter abziehen.

Und am End könnt' das Perlenketterl auch Schaden nehmen! Gott is mir schlecht...

Posting 226 bis 275 von 763
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.