Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer warnen vor "Wahlzuckerl"

IV-Präsident Kapsch fürchtet Deindustrialisierung in Österreich

Wien - Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung fordern von der heimischen Politik trotz des Superwahljahres 2013 auf "Wahlzuckerl" zu verzichten und stattdessen die Budgetkonsolidierung zu forcieren sowie eine aktive Standortpolitik zu verfolgen.

Die starke industrielle Basis Österreichs dürfe "nicht durch falsche Maßnahmen, wie neue Steuern und Belastungen oder allein der Wahltaktik geschuldeten Mehrausgaben" konterkariert werden, betonte IV-Präsident Georg Kapsch am Sonntag in einer Aussendung. Es wäre falsch, wenn Österreich als einziges Land Europas einen Kurs der Entindustrialisierung einschlagen würde.

Leitl wünscht sich mehr Informationen

WKÖ-Chef Christoph Leitl wünscht sich von der Regierung mehr Investitionen in Forschung, Bildung und Innovation. Erneut plädierte Leitl für den sogenannten Handwerker-Bonus. "Das wäre ein wichtiger Beitrag gegen Pfusch und würde für zusätzliche Aufträge und Steuereinnahmen sorgen." (APA, 30.12.2012)

Share if you care