Abgestürzter Paragleiter in Bad Gastein mit Seilwinde gerettet

Der Mann wurde bei dem Unfall leicht verletzt

Bad Gastein - Trotz der föhnigen Windböen hat die Besatzung des Rettungshubschraubers Martin 10 einen verletzten Paragleiter aus unwegsamem Gelände in Bad Gastein (Land Salzburg) geborgen. Der 30-jährige Mann war am Sonntag gegen 14.00 Uhr unterhalb der Goldbergbahnen in Sportgastein abgestürzt und hatte sich dabei am Rücken verletzt.

Die Retter haben den Freizeitsportler mit einer Seilwinde an Bord geholt und ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Die Ursache dieses Absturzes war vorerst unklar, die Polizei Bad Gastein hat den Flugschirm des 30-Jährigen für Untersuchungen sichergestellt. (APA, 30.12.2012)

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4 Postings

Bei Föhn zu fliegen ist ziemlich Darwin-Award-mäßig!

http://www.youtube.com/watch?v=X5XIYSLjjG4

Flachlandpilot

sieht wohl selten die Berge, und will dann unbedingt fliegen....Trotz Föhn, wo das das erste ist das man in der Flugschule beigebracht bekommt; bei Föhn bleibt Pragleiten ein unkalkulierbares Risiko!

Wenn sogar der Heli...

...mit dem Wind zu kämpfen hatte, muß man sich fragen, was dann ein Paragleiter in der Luft verloren hat.

ah ja...

die Ursache des Absturzes ist vorerst unklar aber der Hubschrauber hat wegen föhniger Böen Probleme...

Wer bei Föhn bzw Föhnverdacht den Schirm nicht im Rucksack lässt ist grob fahrlässig. Bei Föhn liegt die Ursache für einen Paragleiterunfall stets zwischen den Ohren des Piloten.

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