Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Einen erfolgreichen Web-Service aufzubauen, ist das eine, ihn später einmal in ein gewinnbringendes Unternehmen zu verwandeln, etwas ganz anderes. Dass dieser Schritt mit gewissen Fallstricken versehen ist, musste erst unlängst das mittlerweile zu Facebook gehörige Foto-Service Instagram feststellen, das mit einer Änderung seiner Nutzungsbedingungen eine Welle der Empörung bei den eigenen NutzerInnen auslöste - und rasch die entsprechenden Anpassungen wieder zurücknahm.
Aus dieser Perspektive ist das Timing von Foursquare zumindest als mutig zu bezeichnen: Noch rechtzeitig vor Jahresende hat das Location Based Service nun ebenfalls eine Änderung der eigenen Nutzungsbedingungen angekündigt. Und diese sehen aus einer Privacy-Perspektive kaum weniger sensible Änderungen vor.
So werden in Zukunft von Foursquare nach außen immer die vollen Namen der NutzerInnen dargestellt, bisher hatte man den Nachnamen auf den ersten Buchstaben abgekürzt. Diese - anfänglich noch praktikable - Herangehensweise sei mit der aktuellen Masse an UserInnen äußerst verwirrend geworden, argumentiert das Unternehmen, verweist vorsichtshalber aber auch gleich darauf, dass man den eigenen Namen in den Einstellungen nach Belieben ändern kann.
Die zweite große Neuerung betrifft den Umfang der Daten, die Foursquare mit Partnerunternehmen teilt. Konnten Lokalinhaber bisher nur einsehen, wer in den letzten drei Stunden bei ihnen eingecheckt hat, wird dieser Zeitraum nun ausgedehnt. Einen genauen Wert nennt Foursquare hier nicht. Dafür streicht man auch hier heraus, dass die Weitergabe der Daten in den Einstellungen individuell deaktiviert werden kann.
Der Softwarehersteller zeigt sich also ganz augenscheinlich bemüht, ein Debakel a la Instagram zu vermeiden. Die Opt-Out-Möglichkeiten und die Aufklärung der Community mittels eines einfach gehaltenen Privacy-101-Dokuments dürften dabei sicherlich eine wichtige Rolle spielen. Dies wohl wissend, dass die meisten NutzerInnen die Default-Einstellungen ohnehin nicht ändern. Die neuen Nutzungsbedingungen treten automatisch mit dem 28. Jänner 2013 in Kraft. (red, derStandard.at, 30.12.12)
Funktion soll beim Facebook-Event am 20. Juni präsentiert werden
Konzern erhielt vergangenes Halbjahr bis zu 10.000 Anfragen von US-Behörden
Neues Feature soll zeigen, welche Themen die Menschen stark beschäftigen
Französisches Berufungsgericht bestätigt Urteil erster Instanz
Abgesang auf das Unternehmen nach dem Pannen-Börsengang kam zu früh
Unternehmen aus Philadelphia will zukünftig die Performance eines Bildes schon beim Upload vorhersagen können
Einziges Thema auf Facebook-Seiten der Schauspieler: Der Werbespot des Fastfood-Riesen
Blaues Häkchen signalisiert Verifizierung in Suchen und Einträgen
Nach massiver Kritik von Usern und Druck aus den Kreisen der Werbekunden gibt Facebook nach
Deutsche Jobcenter wollen Angaben von Hartz-IV-EmpfängerInnen im Internet recherchieren
Auf dem Höhepunkt beim Schlusspfiff kam es zu 117.601 Tweets pro Minute
Zusätzlich zu Passwort kann dann per SMS verschickter Code eingegeben werden
Über 100 Gefangene im Hungerstreik - US-Präsident Obama unter Druck
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Niederländische Forscher entwickeln Programm zur Entschlüsselung
Die Besessenheit mit dem Thema Essen kann zu Fettsucht führen, sagt eine kanadische Ärztin
Wer bei Internet-Registrierungen (sofern nicht zwingend erforderlich) seine echten Daten angibt, dem ist sowieso nicht zu helfen. Das müsste man doch mittlerweile schon im Kindergartenalter lernen!?
Das Vermitteln dieser Internet-Verhaltensregel an Menschen, die über das Kindergartenalter hinaus sind, stellt aber in der Tat ein Problem dar :/
Ist doch überall immer das gleiche schema, zuerst möglichst viele nutzer auf die plattform bringen, dann die nutzungsbedingungen ändern sodass kohle gescheffelt wird weil "die mehrheit wird sich schon ned drum scheren" das gehört verboten, ich find das ist nichts anderes als eine Falle.
noch immer vom "Instagram-Privacy Debakel". Informierts euch bitte endlich und bessert endlich die alten Beiträge aus. Die neuen Terms of Service wären BESSER gewesen als die alten. Und sie sind den Shitstorm, den ihr und andere Medien generiert habt, nicht mal ansatzweise wert.
LESEN: http://www.theverge.com/2012/12/2... pany-to-be
Sry, The Verve blamiert sich grad mit seinem Instagram-Fanboyism selber:
"there's no way Instagram can up and sell your photos to anyone"
und ein paar Zeilen weiter
"there's no way Instagram can up and sell your photos to anyone"
Wer nicht in der Lage ist die eigenen Zeilen zu lesen und verstehen outet sich bestenfalls als blinder Fanboy und ist daher als Quelle vollkommen wertlos.
Mag einfach sein, dass es aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist, bessere ToS zu erhalten.
Da Unternehmen wie Facebook sich in verschiedene kleine Unternehmen aufspalten und sich die Daten gegenseitig steuersparend verkaufen, habens keine andere Wahl.
Sonst kann die irische Niederlassung die Nutzungsrechte an den Bildern nicht an die Niederlassung auf den Bahamas "verkaufen".
Entscheidet wohl jeder selbst, ob er dies besser oder schlechter findet.
Foursquare verstehe ich nicht. Warum sollte ich irgend einer weiteren Firma neben jenen, die es eh sowieso schon wissen (Apple, Google, Netzbetreiber, Facebook...) noch sagen, wo ich bin? Wenn ich will dass meine Freunde wissen, wo ich gerade saufe, dann rufe ich sie an und frage ob sie Zeit haben vorbeizukommen.
Es ist im Prinzip wie Yelp oder Qype - nur halt um den Social-Aspekt erweitert, dass man sieht, wo die Freunde so hingehen. Das ist echt praktisch, wenn man sich spontan treffen will. Und noch praktischer ist, dass man dadurch ständig neue Orte entdeckt, die man vorher noch nicht kannte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.