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St. Pölten - Im Vorfeld der niederasterreichischen Landtagswahl am 3. März hat Frank Stronach in der Tageszeitung "Österreich" am Sonntag harte Töne angeschlagen und Niederösterreich mit einer Diktatur verglichen. Er hoffe, Erwin Pröll (ÖVP) die absolute Mehrheit zu kosten. Der Landeshauptmann sah das Antreten des kanadischen Milliardärs gelassen, stellte aber fest: "Vertrauen kann man sich nicht erkaufen. Mit Geld kann er seine Kandidaten einsammeln, aber keine Wählerstimmen."
Eine Diktatur sei immer schlecht für ein Land, so Stronach: "Denn derzeit kann man in NÖ nur vorwärtskommen, wenn man ein schwarzes Parteibuch besitzt. Er kritisierte weiters, dass Niederösterreich das Land mit dem größten Schuldenberg sei, was nicht so weitergehen könne. Er sei bereit, mit guten Lösungsvorschlägen mitzuhelfen.
Stronach kündigte in der Zeitung einen intensiven Wahlkampf des Team Stronach an. Da Niederösterreich ein sehr wichtiges Bundesland sei, werde er selbst auf der Liste stehen und sich persönlich engagieren.
Für Pröll ist Stronach "ein Mitbewerber wie jeder andere". Einen Verlust der absoluten Mehrheit durch Stronach fürchte er nicht: "Wer mich kennt, der weiß, dass Angst keine Kategorie für mich ist." Bisher sei einzig klar, dass Stronach nicht in den Landtag einziehen wolle. "Fünf Jahre lang hat ihn und seine Söldner-Truppe sowie andere politische Gruppierungen, die jetzt antreten wollen, niemand im Land oder bei der Arbeit für Niederösterreich gesehen. Auch das werden die Wähler zu werten wissen", hielt der Landeshauptmann in "Österreich" fest.
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und man würde sich arrangieren. Oder aber er holt die FPÖ ins Boot. Mit den Roten will er ja gar nicht, angeblich. Die Frage wäre dann: Macht er doch was mit den Roten, und machen die Roten dabei überhaupt mit?
Wie Sie es auch drehen und wenden: Es ist keine konstruktive Alternative zu Pröll in Sicht - auch nicht mit Stronach.Deshalb hielte ich es für klüger, wenn die SPÖ sich eine grundlegende Reform verordnet und für künftige Wahlen einen Kandidaten aufbaut - ich sehe in NÖ keine andere Alternative.
Aber das würde eine echte und grundlegende Reform der gesamten SPÖ erfordern...
So leid es mir tut: Besser noch ein paar Jahre sen. Pröll, als Stronach und die FPÖ - darauf liefe es nämlich hinaus.
da hielte ich schwarz-grün oder schwarz-rot schon für wahrscheinlicher. pröll ist (im unterschied zu vielen anderen in der övp) kein "schwarzblauer". und stronach wird er sich kaum antun wollen. ich persönlich rechne mit schwarz-grün, sollte pröll die absolute verlieren.
Das würde Petrovic nicht durchstehen, sie würde sich aus der Politik verabschieden.
Aber es wäre folgerichtig - bis auf die Wiener Grünen um Vassilakou kann man die Grünen ohnehin nicht von Schwarzen unterscheiden. Das war im Grunde schon immer so, es fällt nur eben erst jetzt wegen der positiven Performance in Wien wirklich auf.
dann hüpfen die grünen, die alles machen (siehe esm) sofort ins bett mit den pröll!
um auch ein bisschen grünen politik umzusetzen kommt mit sicherheit ein parkpickerl in den grösseren städten niederösterreichs - geld kommt natürlich auch rein, das braucht der pröll, drum sagt er nichts (siehe wien!). auf den autobahnen wird dann sowieso der 100 km/h eingeführt!
ob das sogut für niederösterreich ist, wage ich zu bezweifeln
Dann wäre sen. Pröll weg, denn der macht nichts mit den Grünen.
Andererseits hätte er dann die Option auf die nächste Bundespräsidenten-Wahl, und seine Chancen stünden gar nicht so schlecht. Prammer wäre keine überlebensfähige Gegenkandidatur, und sonst gibt die Personal-Ressource der SPÖ nichts mehr her, was sich auch nur irgendwie als integer oder wenigstens intelligent verkaufen ließe.
ehrlich gesagt halte auch ich schwarz-grün für am wahrscheinlichsten, sollte pröll die absolute verlieren. und ja, ich fürchte, die nö. grünen sind recht billig zu haben. ABER: im unterschied zu den wiener grünen sind die nö. verkehrspolitisch viel weniger engagiert. für petrovic besteht umweltpolitik anscheinend nur aus ihrem lieblingsthema tierschutzhaus. gegen die einstellung der nebenbahnen z.b. haben die grünen keinen finger gerührt. dabei wäre grad das ein grünes kernthema.
gegen parkpickerl und tempo 100 hätt ich persönlich gar nicht mal so viel einzuwenden.
Stimmen können und werden auch anders "gewonnen", was im Fall NÖ - freilich auch anderswo - zu einem erklecklichen Schuldenberg geführt hat!
Der Niederösterreicher Stronach besitzt keine schwarzes Parteibuch und glaubt bestimmt in seinem Leben vorwärtsgekommen zu sein.
Ich glaube dasselbe von mir und bin ebenfalls Niederösterreicher. Also verzapft Frank wieder mal nur Blödsinn.
Die meisten Niederösterreicher haben ein veritables Stockholm-Syndrom, was Erwin und die ÖVP betrifft, die wählen sich ihre "Diktatur" eben selbst.
Stronach ist ein bauernschlauer Neoliberaler, der ein bisserl auf dem politischen Klavier spielen will, mit eigenem Spielgeld, wie er behauptet.
Und auch dafür wird´s genug Dumme und Protestwähler geben. Sinnigerweise wird der radebrechende Stronach hauptsächlich von Menschen gewählt werden, die von anderen perfekte Deutsch-Kenntnisse verlangen :-)
Österreich eben :-)
wäre schon gut. "Er arbeite für das Land" lässt er verlauten. Lächerlich, nicht ein Euro kommt von seinem Geld, alles, was er den Wählern als Brosamen zuwirft ist ihr eigenes Geld, das sie dann wieder zurück-abstottern müssen. Und im schlechten Fall alle anderen Österreicher mit ihnen.
Solchen Populismus kann ja nicht einmal Stronach topen.
Er weiß nicht, wie dumm er eigentlich ist, es hat ihm das noch niemand gesagt.
Der Werkzeugmacher packt das viele Geld nicht!
Einige kleine Geister, von denen es genug gibt, werden ihn schon wählen!
Als Werkzeumacher muss man mehr können als jemand mit einen dämlichen österreichischen Titel der nur zu einer Parteikarriere fähig ist und sonst im Leben nichts zustande bringt. Ich habe als Maschinenschlosser angefangen und mein Arbeitsleben nach Weiterbildung/Studium auf eigene Kosten als Leiter einer grossen internationalen Organisation auf technischen Gebiet beendet. Stronach gehört zu meiner Generation die sich nach dem Krieg aus eigener Kraft, auch hungernd, hocharbeiten musste. Daher sollten sie von von Meschen die einen Beruf (Werzeugmacher) ausüben ein wenig respektvoller reden. Das sind Menschen die reale Werte schaffen und nicht nur Wortblasen produzieren.
tatsächlich gewisse Veränderungen vornehmen könnte. Und das sind die Träume gewisser WählerInnen: Der arbeitslose Werkzeugmacher oder Maschinenschlosser hofft, dass Frank dann einen Betrieb in seinem Bundesland ansiedelt und ihm wieder einen Job verschafft. Alles andere kümmert viele Menschen gar nicht, und das ist ja logisch: Weil sie um die Existenzgrundlage ringen und sich ohnehin um die Pension betrogen sehen. So entsteht der Typus des amerikanischen Wählers - haben Sie schon einmal Durchschnitts-AmerikanerInnen über Politik reden gehört? Es ist entsetzlich. Wir sind gerade dabei, politisch zu Durchschnitts-AmerikanerInnen zu mutieren, und genau davon kann Frank profitieren. Ich würde sagen: Er setzt sogar gezielt darauf.
sondern auch ein denkbar schlechtes szenario für land und leute.
und den paradedemokraten und humanisten dr. dr. dr. erwin pröll mit einer diktatur zu vergleichen, kann nur das geistige konstrukt eines neid zerfressenen pol. konkurrenten sein.
vielmehr wird die frische und ehrliche politik der övp von nö aus einen siegeszug starten und ganz österreich der övp enorme zugewinne bescheren. (und das auch völlig zurecht.)
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