Stronach vergleicht Niederösterreich mit Diktatur

Wahlkampfauftakt: Milliardär hofft, Landeshauptmann Pröll die absolute Mehrheit abzunehmen

St. Pölten - Im Vorfeld der niederasterreichischen Landtagswahl am 3. März hat Frank Stronach in der Tageszeitung "Österreich" am Sonntag harte Töne angeschlagen und Niederösterreich mit einer Diktatur verglichen. Er hoffe, Erwin Pröll (ÖVP) die absolute Mehrheit zu kosten. Der Landeshauptmann sah das Antreten des kanadischen Milliardärs gelassen, stellte aber fest: "Vertrauen kann man sich nicht erkaufen. Mit Geld kann er seine Kandidaten einsammeln, aber keine Wählerstimmen."

Eine Diktatur sei immer schlecht für ein Land, so Stronach: "Denn derzeit kann man in NÖ nur vorwärtskommen, wenn man ein schwarzes Parteibuch besitzt. Er kritisierte weiters, dass Niederösterreich das Land mit dem größten Schuldenberg sei, was nicht so weitergehen könne. Er sei bereit, mit guten Lösungsvorschlägen mitzuhelfen.

Stronach kündigte in der Zeitung einen intensiven Wahlkampf des Team Stronach an. Da Niederösterreich ein sehr wichtiges Bundesland sei, werde er selbst auf der Liste stehen und sich persönlich engagieren.

"Mitbewerber wie jeder andere"

Für Pröll ist Stronach "ein Mitbewerber wie jeder andere". Einen Verlust der absoluten Mehrheit durch Stronach fürchte er nicht: "Wer mich kennt, der weiß, dass Angst keine Kategorie für mich ist." Bisher sei einzig klar, dass Stronach nicht in den Landtag einziehen wolle. "Fünf Jahre lang hat ihn und seine Söldner-Truppe sowie andere politische Gruppierungen, die jetzt antreten wollen, niemand im Land oder bei der Arbeit für Niederösterreich gesehen. Auch das werden die Wähler zu werten wissen", hielt der Landeshauptmann in "Österreich" fest.

Bei der Heeres-Befragung am 20. Jänner rechnet Pröll mit einer klaren Entscheidung für die Wehrpflicht. Für das Wahljahr 2013 sei er optimistisch: "Die Zeichen für die Bundes-ÖVP stehen gut." Es gebe eine positive Grundstimmung. (APA, 30.12.2012)

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Posting 526 bis 575 von 919

So einen Vergleich kann ich als 16 Jähriger bringen um dann gleich darauf über die Unpassenheit in die Schranken gewiesen zu werden.
Wenn man mit 80 so danebengreift zeugt das von gröberen Ungereimtheiten.

Es bewirbt sich einer um einen Verwaltungsjob,

sagt dem Personalchef aber gleich vorher:"Wenn ich den Job tatsächlich bekomme, schicke ich Ihnen stattdessen einen Hilfsschackl meines Vertrauens vorbei, das Gehalt tun Sie aber auf mein Konto!"
Ob der "Unternehmer Strohsack" so jemanden einstellen würde?
Und so will er in der "Diktatur Niederösterreich" den alten Diktator gegen einen neuen auswechseln?
Wie kam so jemand jemals zu einer grossen Firma? Ist er gleichfalls nur ein Strohmann, statt der grosse Strohsack?

In diesem Fall finde ich es schade, dass unsere Wahlen geheim sind. Die Gesichter dieser "Personalchefs" müsste man veröffentlichen. Wer schützt diese Demokratie" vor solchen Wählern?

Mit dem Saga hat er sich (wiedermal) disqualifiziert!

So jemand hat in Österreichs Politik meiner Meinung nach nichts verloren.

Mit Geld kann er seine Kandidaten einsammeln, aber keine Wählerstimmen.

Doch kann er. Und er wird.

Oioioi

"Diktatur", der Saga geht gar nicht!

Da kann er gleich Herrn Baumgartner die Hand reichen und am Besten einen Geschichtekurs bei der Volkshochschule machen. (das ist jetzt sehr nett geschrieben, mir wär nach ganz anderem, denn mit 80 kann man sowas wirklich nicht bringen. Der hat keinen Tau was man in Österreich, bzw. Europa bzw. überhaupt sagen "darf" bzw. ist das ein no-go Vergleich!)

Stronach gegen Pröll

2013 wird ein vergnügliches Jahr.

und ibrahimovic gegen pogatetz

ich freu mich schon auf die rote glatze, das wird ein spass!

da franky muss es ja wissen, ob dort eine diktaur herrscht, dieser "vorzeigedemokrat"

man kann vom schrulligen frank halten was man will. am besten wenn er mal die gelegenheit hat irgendwas zu verändern. aber wo er recht hat, hat er recht.

so lange wie der alte pröll schon auf dem sessel klebt schaffens meistens nur dikatoren oder wievon einem poster geschrieben, monarchen.

ob das gut ist. naja wenn man den schuldenberg und an die gschichtln rund um nö denkt, eher nicht.

ad pröll 'Wer mich kennt, der weiß, dass Angst keine Kategorie für mich ist.'

ui angstlose menschen können gefährlich für ihr umfeld sein. risikobereitschaft und so. oder aber so von seiner unfehlbarkeit überzeugt (andere welt halt) dass die hälfte genug wär.

nach kärnten ist meiner meinung nö das zweite bundesland wo mal ein wandel hergehört.

Demokratie ist es, die Mehrheit auch dann zu akzeptieren, wenn sie nicht deiner Meinung ist.

Und wenns noch so ärgerlich ist.

mir ist die bedeutung des wortes demokratie durchaus geläufig.

aber schauen sie, als beispiel ist vermutlich eine dikatur geleitet von jesus christus höchstpersönlich menschenfreundlicher als eine demokratisch gewählte parteienlandschaft die von
teils unwissenden und unbedachten schafsähnlichen menschen gewählt wurde.

schwarz/blau wurde einst ja auch demokratisch gewählt. war das sehr vernünftig?

Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.

.

Und wie sehen Sie das in Wien??

wie kommt der fränk nur auf so was?

das aht er sich sicher nur ausgedacht um den armen pröll zu ärgern. richtig gemein von ihm!

Das ist doch kein Diktator. Das ist der Onkel!

Diktatur ?

Eher Monarchie.

Gleiches Recht

Wenn ein Grazer Universitätsprofessor folgenlos die Todestrafe für den Papst fordern kann, darf man ruhig auch Pröll einen "Caligula" nennen.

Teufel oder Belzebub?

Wenn scho' Diktator, dann bitte I!

In Wien hat der Onkel aus Kanada sich schon lächerlich gemacht und jetzt ist halt NÖ dran.

Abgesehen davon, treffen hier zwei extrem narzistische Machtmenschen aufeinander... kommt ja bei Wahlen immer wieder vor.
Interresiert mich aber schon, wie der Herr Großindustrielle bei den rechtschristlichen zu landen versucht.
Zu guter letzt ist`s halt eine Inspiration für unsere Kleinkünstler.

Bin kein Stronach-Fan, aber mit der "Diktatur in NÖ" hat er, wenn man

das Faktische betrachtet, Recht.

Leider.

Noch schlimmer:
Braucht's wirklich einen Stronach für diese Erkenntnis ?

sagen eh viele

nur denen hört halt keiner zu

Geniales Bild von Pröll bei Ski-Weltcup am Semmering

als er jemandem zuruft...heast...und wild fuchtelt, dass derjenige zu ihm kommen soll.
Ganz im Sinne...wenn ich fuchtle, hast du zu kommen.

Hätte mir gefallen wenn der andere meint...wennst was willst, kommst selber her :-)

Der Herr Stronach ...

wird mir immer sympathischer - aber nur deshalb, weil er (als einziger) klare Worte zu diesem selbsternannten (...) Landeskaiser findet. Die andere Seite - man käme vom Regen in die Traufe; aber davor sind wir doch einige Wählerstimmen weit entfernt!

Wobei man aber schon dazu sagen muss, dass die Glatze halt immer wieder *gewählt* wird. Ich versteh' zwar nicht warum - schließlich hat er inzwischen oft genug bewiesen, was von seinem 'Wort' zu halten ist -, aber von einer Diktatur ist das dann schon ein gutes Stück entfernt.

Ob Stronach gerne der österreichische Pilsudski wäre?

Als autokratisch-plutokratischer Despot ist "wer-das-Gold-hat-bestimmt-die-Regeln"-Stronach zweifellos ein kompetenter Diagnosiker für das Wesen von Diktaturen. Wenns auch Wahl-Diktaturen gibt.... (Sogar der Diktator des Vatikan wird gewählt).

Apropos Diktatur:

Denn schließlich lauten die drei Grundsätze des Herrn Stronach

1.) Wer das Geld hat, schafft an,
2.) Wer das Geld hat, schafft an sowie
3.) Wer das Geld hat, schafft an.

Da ist mir ehrlich gesagt eine etwas strukturiertere Partei mit Inhalten schon ein bisschen lieber!

Und wenn in einer Vereinigung gemäß vom Anführer und Geldgeber geschaffener Truppenverfassung nur der Gründer und Finanzier Meldungen abgeben darf, dann entspricht das auch nicht unbedingt meiner Vorstellung von Demokratie. Das mag in einem großen, straff nach Liniensystem organisierten Unternehmen passen und auch akzeptabel sein, in der Führung meines Heimatlandes möchte ich das nicht haben. Und ich möchte auch haben, dass sich ein Politiker zu Österreich bekennt

der Unterschied

die Sache ist, dass es beim Stronach SEIN Geld ist, während es im Fall der NÖVP nut die Verwalter sind, die unser Geld verspielen bzw. es verwenden, als wären sie die BIG Spender.

In NÖ ist es möglich, dass man bei der GRW Flugblätter bekommt, auf denen hingewiesen wird, dass es schon wichtig für die Gemeinde ist, die "richtige" Partei zu wählen, weil sich der direkte Draht zum "Fürsten" ja bewährt hat - das sollte uns Untertanen ja bekannt sein...

Die Steuerzahler werden wieder auf den Kosten sitzen bleiben.

Hallo!
Außer der Werbung und den Lokalen scheint der HErr Stronach ja kein Geld in "seine" Abgeordneten zu investieren, denn all die Gelder, welche er in seinen so gewählt formulierten Verlautbarungen bei den anderen Parteien kritisiert, die hat er ja bislang noch nicht abgelehnt oder zurückgewiesen, nein, die nimmte er gerne an, läßt sich so also seine Fantruppe von uns Steuerzahlern finanzieren, mit Klub und all den anderen Infrastrukturkosten, die anfallen. Und wenn sein Interesse wieder erloschen ist, dann dürfen wir weiter für all das bezahlen, und der Herr Stronach lacht sich in Kanada ins Fäustchen, oder in seinem Schloss in Kärnten...
Das will ich nicht, und deshalb finde ich die ganze Aufregung etwas übertrieben.

Na und

Sie haben die Aussage zitiert, die Stronach über SEIN eigenes Geld gemacht hat und das Zitat war derart, dass es eine Kritik an ihm war.
Ohne ihn jetzt verteidigen zu wollen, habe ich darauf hingewiesen, dass es eben SEIN Geld ist, über das er spricht, während es in NÖ bei der ÖVP nur Geld ist, was verwaltet werden sollte, aber es wird so umgegangen, als ist das verteilen ein Gnadenakt

o.k. Sie Haben recht. Aber ich musste da einfach ein bisschen weiter ausholen, weil mich einfach stört, wenn sich da jemand wichtig macht, ohne sich zu Österreich zu bekennen.

na da könnt ja dann quasi der baumgartner hinziehen, da würd er sich wohl fühlen....

---sogar wenn Plutokrat Stronach dort mehr Einfluß gewänne. Mateschitz ist ja schließlich genauso gestrickt.

Aber Herr Mateschitz beschränkt sich auf sein Unternehmen und will uns nicht die Welt erklären, das ist der kleine und feine Unterschied.

"Stronach vergleicht Niederösterreich mit Diktatur..."

und wäre gerne der neue Diktator.

Du selbst bist aber Anhänger des alten Diktators, stimmts?

Ich bin Demokrat und lehne jede Diktatur ab, egal aus welchem Lager sie kommt. Ich lehne auch jede dikatorische Tendenzen ab, selbst dann wenn sie sich demokratisch nennen und nur das "Beste" wollen, aber eine "Regierung der Besten" wollen. Denn das ist der Grundstein der Aristokratie und genau das will der Stronach.

Auch wenn ich Stronach nicht unbedingt zweimal mag, wäre ich ihm endlos dankbar, wenn er Pröll die Absolute kosten würde.

- jungen Menschen werden willkürlich Bildungsförderungen vorenthalten.
- Beamten, die ihre Meinung sagen, wird von der Landesregierung mit Kündigung gedroht.
- den Job in der Gemeinde bekommt nicht der Eiserschüler, sondern der Sohn von Vize-Bürgermeister, der die Schule abgebrochen hat.

Und das sind nur die Geschichten, die bei uns im Dorf eh jeder weiß.

Nicht auszudenken, was wir vom Erwin alles noch nicht wissen...

Yup

der neue noch dümmere Diktator macht Boden wett,

auch hier im "intelektuellen" Standard Forum

Ein wahres Wort!

Pröll, der Diktator:
"Fünf Jahre lang hat ihn und seine Söldner-Truppe sowie andere politische Gruppierungen, die jetzt antreten wollen, niemand im Land oder bei der Arbeit für Niederösterreich gesehen. "
Fürwahr, eine Milliarde Steuergeld zu verludern ist sicher eine schwere Arbeit. Alle Spuren verwischen, alle Mitwisser zum Schweigen bringen, die Medien an der kurzen Leine halten, die Staatskünstler schmieren, die ihn bei den Seitenblicken umschwirren, und und und..
Alles nicht so leicht.

wählerwertung

die wähler werden zu werten wissen wie verdorben dieses system der kirche, der bank und des cartellverbandes ist

...jede pseudoreligiös geprägte Einflußnahme ist anachronistischer Rest einer überwunden geglaubten Zivilisationsstufe. Drum fühlen sich ja auch die Islamis bei uns so wohl.

...jede pseudoreligiös geprägte Einflußnahme ist anachronistischer Rest einer überwunden geglaubten Zivilisationsstufe. Drum fühlen sich ja auch die Islamis bei uns so wohl.

nö ist schwarze diktatur, wien ist rote diktatur! und, ist das jetzt was neues? das ist seit ca. 50 jahren so!

Unterschied ist nur, in Wien regiert die SPÖ nicht mehr alleine

es geht überhaupt nicht um die regieurng, sondern um das system was sich dahinter verbirgt

..in Kenntnis der Wiener Verhältnisse bin ich ehrlich überzeugt, dass Wien trotz Einparteiendominanz mit den schwarzen feudalen NÖ-Strukturen nicht vergleichbar ist.

Posting 526 bis 575 von 919

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