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Berlin - Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück führt die Popularität der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf zurück, dass sie eine durchsetzungsstarke Frau sei und bescheiden wirke. "Angela Merkel ist beliebt, weil sie einen Frauenbonus hat", sagte Steinbrück der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Weibliche Wähler würden ihre Durchsetzungskraft in hohem Maße anerkennen.
Die deutsche Bundeskanzlerin habe sich "in einer Männerwelt durchgesetzt, wirkt sehr unprätentiös und tritt bescheiden auf". Auch bei SPD-Wählern komme das gut an. "Das heißt aber nicht, dass ich als der Gottseibeiuns wahrgenommen werde", fügte Steinbrück hinzu.
Sein Verhalten will der Kanzlerkandidat nicht an den Vorteilen seiner Gegnerin im Bundestagswahlkampf ausrichten. Er werde nicht versuchen, sich grundsätzlich zu ändern oder in einem Kurs zu lernen, Beliebtheitspunkte zu sammeln. "Das würde ohnehin als Schauspielerei entlarvt", sagte Steinbrück. Wahlen würden nicht nach Beliebtheit entschieden. 2005 sei er als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens beliebter gewesen als sein damaliger Kontrahent Jürgen Rüttgers von der CDU und habe trotzdem die Landtagswahl verloren. (APA, 30.12.2012)
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zuerst tritt er als Sozialdemokrat eine Diskussion los, das Kanzler zu wenig verdienen (das wird da Arbeiterklientel der SPD sicher freuen), dann geht er auch noch auf die Gegnerin los, und zwar in Ihr Eigenschaft als Frau.
Keine Ahnung was die SPD mit diesem Kanzlerkandidat bezweckt, ein Wahlsieg kann es aber IMHO nicht sein
Der Steinbrück könnte ruhig mal was für seine Beliebtheit tun. Würde nicht schaden. Dann müsste er aber eine Politik für die Menschen machen, was ihm aber auch wieder nicht möglich ist. Weil dann müsste er sich ja hinstellen und sagen: Seht her, alles was ich bisher getan habe, war falsch.
Na ja, Sie wissen ja sicher, was, nur so zum Bleistift, die Grünen schon so alles verkündet haben.
Das eine ist, was man sagt, das andere, was man tut, besonders in der Politik. Ich bin sicher, dass uns Peer im Falle des Falles schon eine geeignete Volte finden wird.
Aber da ich den Laden sowieso nicht (mehr) wähle, nehme ich das - na: wie eine Art Unterhaltungsfilm. Denn davon, was Peer macht oder auch nicht, wird der weitere Leidensweg des ausgemacht besten aller Systeme sowieso nicht abhängen.
Die Sache mit den Grünen benötigt natürlich noch eine kleine Erläuterung, zumindest eine aus einer ganzen Reihe möglicher.
Also, ich komme aus Hamburg, und es ist noch nicht ewig lange her, da gab's mal eine Bürgerschaftswahl. Und ich höre noch wie heute: Mit der CDU niemals!
Sowas sollte man eben niemals als zu ernst nehmen.
wie war das beim Schröder, nachdem er die wahl ganz knapp gegen merkl verloren hatte?
er legte ein extrem verstörendes Macho-Gehabe an den Tag, wo man nicht wußte, was jetzt los ist (TV-Runde und Kommentare von ihm damals)
Wenn Steinbrück sich hier verzettelt, wählen ihn nicht einmal liberale SPD-Männer (Frauen tuns ja sowieso nicht mehr...).
Die Netzwerke wollen das Merkel weiterhin an der Macht bleibt. Deshalb schicken sie Steinbrück ins Rennen - dessen Aufgabe ist es zu verlieren.
Das erklärt auch seine jüngsten Aussagen wie "als Kanzler verdient man nicht genug".
Ist auch taktisch ein Unfug von der SPD einen Millionär ins Rennen zu schicken. Berücksichtigt man aber seine Aufgabe, das er sowieso gar nicht gewinnen soll, ist das ganze logisch.
Es ist wie im US Wahlsystem - egal wer gewinnt, die Bevölkerung verliert immer.
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