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Egg - Normalerweise dirigieren Sicherheitskräfte Besucher und nicht umgekehrt: Die Polizei in Egg im Bregenzerwald muss einen Zwischenfall klären, bei dem vergangenes Wochenende ein Security-Mann von Discogängern "verschleppt" wurde. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Bericht der Samstagsausgabe der "Vorarlberger Nachrichten".
Letzte Zeugeneinvernahmen am Sonntag sollen den Hergang des nicht alltäglichen Geschehens klären. Fest steht, dass der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma in der Nacht auf den 23. Dezember einen jungen Gast einer Diskothek in Andelsbuch vor die Tür gesetzt hatte. Seine anschließenden Versuche, die Personalien aufzunehmen, scheiterten. Daraufhin rief er die Polizei zu Hilfe. Als diese eintraf, waren sowohl der Türsteher als auch der Discobesucher verschwunden.
Angeblich wurde der Security-Mann gegen seinen Willen in ein Auto gezerrt, als er den Gast daran hindern wollte, in das vorgefahrene Auto zu steigen. Eine junge Frau am Steuer sei dann mit den beiden und weiteren Insassen davongefahren.
Wenig später entdeckte die Polizei im Nachbarort Bersbuch das "Fluchtauto". Die Beteiligten, einige von ihnen alkoholisiert, seien bereits ausgestiegen gewesen. Was sich in der Zwischenzeit im Wagen abgespielt hatte, darüber gingen die Schilderungen auseinander. Der Türsteher, so die Polizei, war jedenfalls unverletzt geblieben.
Nach bisherigem Ermittlungsstand werde es auf jeden Fall zu einer Anzeige kommen, vermutlich wegen Nötigung. Für einen Entführungsfall dürfte die Sachlage allerdings zu dünn sein, so ein Polizeibeamter. (APA, 29.12.2012)
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"Bei der Einvernahme einer ersten Zeugin sagte dies aus, dass man mit dem Security von der Diskothek unweit des Andelsbucher Stausees losgefahren sei, ihn aber nach wenigen Metern wieder aussteigen lassen wollte. Dies sei nicht gelungen: Daraufhin seien sie weiter waldeinwärts Richtung Bersbuch gefahren. Dort stieß die Polizei auf sie. Der Security sei darufhin freigekommen. "
....
Meines Wissens hat der Türsteher kein, aber auch überhaupt kein Recht Personalien festzustellen. Wenn eine Straftat vorliegt, darf er die Person unter geringst möglicher Gewalteinwirkung solange festhalten bis die Polizei kommt. Besser Kennzeichen merken und der Polizei bekannt geben.
Der Türsteher hat hier klar seine Kompetenzen überschritten und wird auch hoffentlich dafür angezeigt. Jedenfals fals von seiten der Jugendlichen keine Staraftat vorliegt (und Lokalverbot ist keine Starftat).
warum sollte der security nicht nach dem namen des discobesuchers fragen dürfen? ich darf sie ja auch nach ihrem namen fragen, oder ist das verboten?
ausweiskontrollen vor dem einlass eines clubs sind ja meines wissens nach auch nicht verboten.
kompetenzüberschreitung les ich da keine raus. und selbst wenn, deshalb ist es in ordnung, den türsteher zu entführen? spätestens hier liegt dann nämlich die straftat vor. aber gut, vl ist es für sie ja alltäglich, sich beim fortgehen so zu benehmen. das weiß ich klarerweise nicht.
http://www.vol.at/diskobesu... to/3447012
vom standard und den kopierten APA artikeln darf man derartige informationen freilich nicht erwarten.
von denen erhält man nur meinungsmache die als fakten verkauft werden.
Meldungen wie Ihre sind der Grund, warum Burschen sich nicht trauen sowas aufzuzeigen und anzuzeigen. Ganz genau die gesellschaftliche Haltung, die Sie hier kolportieren, die Lächerlichmachung von Opfern, wenn sie sich männlich identifizieren oder einfach nur einen Penis haben.
Pfui!
Wow, ein "Pfui" ... Jetzt muss ich mich aber wirklich schlecht fühlen, ich chauvinistischer Höhlenmensch...
Jetzt mal ehrlich, nicht alles was man sich in übermäßiger Neutralität im anonymen Raum eines Kommentarbereichs zusammen argumentiert, ist gleich ein gesellschaftlicher Missstand.
Sowohl die Türsteher-Geschichte als auch die Sachen mit den Mädels, die zwei Jugendliche aufgemischt haben, sind in die Medien und wohl auch in die Polizeiakten gekommen, also kann es ja nicht mehr so "mittelalterlich" sein, wie sie das darstellen.
Selbst für 1-2 augenzwinkernde Sätzchen kriegt man hier eine mit dem erhobenen Zeigefinger mit - ein Wunder, dass ich mich noch getrauert, hier zu posten... ;)
der türsteher wollte halt keine gefängnisstrafe riskieren. hätte er sich gewehrt, wäre das ganze eskaliert, die "entführer" wären im krankenhaus und der türsteher wäre wegen schwerer körperverletzung verurteilt worden. von daher: richtig reagiert, denn in österreich werden opfer schneller zu tätern als den meisten bewusst ist.
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