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Die umstrittene AGB-Änderung könnte trotz Rücknahme einige User gekostet haben.
Die von Instagram angestrebten und dann wieder zurückgezogenen Änderungen der Geschäftsbedingungen haben offenbar unmittelbar zu einem massivem Rückgang an täglichen Nutzern geführt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf die Marktforscher von AppData.
Der von Facebook vor einigen Monaten zugekaufte Fotodienstleister hatte Mitte des Monats eine Änderung seiner Nutzungsbedingungen angekündigt. Diese hätte es dem Neueigentümer ermöglicht, von Usern geschossene Bilder zu Werbezwecken weiter zu verkaufen. Infolge der Proteste gegen dieses Vorgehen verlautbarte das Unternehmen zuerst, dass man nicht plane, die Aufnahmen zu verkaufen und strich schließlich die umstrittene Passage drei Tage später aus den AGB.
Eine Woche danach, so die Erhebungsdaten von AppData, verzeichente die Plattform um ein Viertel weniger tägliche Nutzer. Statt 16,4 Millionen waren es nur noch 12,4 Millionen am Freitag nach der Rücknahme der Änderungen
Instagram stellt die Erhebung, für die Facebook-Accounts herangezogen wurden, die an Instagram angebunden sind, allerdings in Frage. "Diese Daten sind inakkurat. Wir sehen weiter starkes und kontinuierliches Wachstum sowohl bei Neuregistrierungen als auch bei aktiven Nutzern", so eine Sprecherin. In der Regel haben 20 bis 30 Prozent der Instagram-User ihren Account mit ihrem Facebook-Profil verknüpft.
Auch bei AppData gibt man an, dass man die Nutzung in den kommenden Wochen die Nutzung weiter beobachten würde, um festzustellen, ob es sich lediglich um einen saisonal bedingten Einbruch oder einen Trend handle. Denn in der Monatsstatistik konnte sich Instagram zuletzt um 1,7 Millionen Nutzer verbessern. (red, derStandard.at, 29.12.2012)
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Solange die Leute freiwillig alle ihre persönlichen Details und Stuhlgänge im Internet für alles und jeden zur verfügung stellen, kann man nicht erwarten dass sich beim Datenschutz irgendetwas verbessert.
Da können die Datenschutzorganisationen noch so laut im Kreis springen, es bringt nix solange die Menschen nicht kapieren worauf sie sich einlassen.
Wenn ich mir ansehe was gewisse Frauen freiwillig alles bereitstellen, wundert es mich dass es nicht bereits eine weit umfangreichere Vorratsdatenspeicherung gibt. Die Bürger haben ja offensichtlich nix dagegen.
Als Facebook Instagram übernommen hat, hab ich eigtl nur darauf gewartet, dass man sich irgendwo Mal massiv vergreift.
Und mit "gewartet" mein ich nicht, dass ich darauf gehofft hätte(was ich jetzt aber auch nicht dezidiert bestreiten will), sondern dass es über kurz oder lang passieren musste, man also darauf warten konnte.
SSKM
von einer Verbesserung der AGBs haben wir damit wieder die alten, schwammig formulierten. Die neue Version hätte eine Verbesserung dargestellt (beide Versionen Räumen aber Instagram sehr viele Rechte ein)
Erklärung der neuen, wieder zurückgezogenen AGBs: http://www.theverge.com/2012/12/1... eally-mean
und:
http://www.theverge.com/2012/12/2... in/3554601
Geh, bitte, von wegen das Vertrauen ist weg.
Instagram hat immer noch Millionen User, die offensichtlich nach der Maxime "Ich hab ja nix zu verbergen" leben und ihre Fotos auch brav auf Facebook teilen - wahrscheinlich zwischen Statusmeldungen, die die Öffentlichkeit mühelos mitlesen könnte.
Ich wette, Instagram hätte auch so Milliarden Userfotos bekommen, ohne die neue AGB zurückzunehmen. Millionen User wären ihnen geblieben, weils denen schlicht sch***egal ist, was mit deren Daten passiert.
Vielleicht war es auch ein Test, wie die Benutzer wirklich auf solche AGB reagieren (wer weiß, was Facebook schon wieder plant?).
Andererseits klingt die Meldung mehr nach "hmm, also irgendwie, aber ganz sicher ists dann auch nicht, wer weiß, aber haun wir die Meldung mal raus"
Substanz war eher mäßig.
Und wieso? Weil es mehr klasse User und Bilder gibt und nicht nur iKiddies die jedes noch so blöde Bild mit #picoftheday taggen nur weil die sich in einer dreckigen Toilette mit Ihrem iPhone ablichten?
Instagram war schon klasse aber diese agbs sind nicht zumutbar und dank guten Apps die mehr Effekte bieten kann man darauf verzichten. Communities gibt es auch bei anderen Anbietern, Instagram hat nur den Vorteil vieler User aber das wird sich bald ändern.
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