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Damaskus/Kuwait-Stadt - Unter dem Vorsitz von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon laden die Vereinten Nationen für den 30. Jänner zu einer Geberkonferenz für Syrien ein. Dabei werden Zusagen über 1,5 Milliarden Dollar (1,16 Mio. Euro) für die humanitäre Versorgung der unter dem Bürgerkrieg leidenden Menschen erhofft. Ban rufe Geberländer dazu auf, mehr zu tun, um das Leid von mehr als fünf Millionen Syrern innerhalb und außerhalb des Landes zu lindern, sagte UNO-Sprecher Martin Nesirky am Freitag (Ortszeit) in New York. Die Konferenz in Kuwait Ende kommenden Monats komme zur rechten Zeit, um die Finanzierungslücke anzugehen.
Innerhalb Syriens sind mehr als zwei Millionen Menschen von den Kämpfen aus ihren Wohnungen vertrieben worden, mehr als 540.000 sind in Nachbarländer geflüchtet. Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) befürchtet, dass sich die Zahl der syrischen Flüchtlinge bis Juni 2013 auf 1,1 Millionen verdoppeln könnte.
Die Medikamenten-Produktion in Syrien ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mittlerweile fast zum Erliegen gekommen. DRK-Präsident Rudolf Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag, vor dem Beginn des Konflikts im März 2011 seien in Syrien 90 Prozent der Medikamente im eigenen Land hergestellt worden. Zum größten Teil gebe es diese Produktion nicht mehr. Frauen und Kinder seien am stärksten von der Not betroffen.
Die humanitäre Lage für die syrischen Flüchtlinge hat sich Seiters zufolge in den vergangenen Wochen und Tagen dramatisch zugespitzt. Der Winter bringe neue Probleme. Es fehle an Kleidung, Decken und Medikamenten. Viele Menschen campierten notdürftig in Schulen und Moscheen. Das DRK pflege eine enge Partnerschaft mit dem Syrischen Roten Halbmond, dessen 10.000 Helferinnen und Helfer im ganzen Land unterwegs seien. Sie arbeiteten täglich unter großer Lebensgefahr, sagte der DRK-Präsident. 18 Helfer des Roten Halbmondes seien bisher bei den Unruhen im Land getötet worden.
Bei einem Luftangriff der syrischen Streitkräfte im Norden des Landes wurden unterdessen nach Angaben von Aktivisten mindestens 14 Menschen getötet. Der Luftangriff am Freitag habe die Stadt Al-Safira südöstlich der Wirtschaftsmetropole Aleppo getroffen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ein örtlicher Aktivist sagte, in der Nähe der Ortschaft liege eine Militäranlage, die von Rebellen angegriffen werde. Deshalb sei Al-Safira häufig Ziel von Angriffen der Regierungstruppen.(APA, 29.12.2012)
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Die UN-Untersuchungskommission zu Syrien hat nach Angaben ihres Chefs hinreichende Anhaltspunkte für den bisher viermaligen Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg. Der Hauptverdacht richtet sich gegen das Regime von Bashar al-Assad
Da faellt mir ein wie Katar (Al-Jazeera) und Saudi Arabien (Al-Arabyja) die Tatsachen verdrehen. Wer besser als der Chef, der in Deutschland gekuendigt hat.
Ex-Korrespondent Aktham Suliman rechnet mit Al-Jazeera ab
http://www.zenithonline.de/deutsch/h... ab-003459/
Er zeigt us wie der Sender die eigenen Journalisten beeinflusst und deren Berichte nicht sendet wenn sie den Terroristen kritisch gegenueber stehen.
"Warum ich Al-Jazeera verlassen habe"
"Frösche bleiben Frösche, Küsschen hin oder her"
"Die Schattenredaktion, die keiner der Mitarbeiter kennt, aber deren Wirken jeder erkennt"
Die syrische Regierung weiss genaus wie wir, dass die syrischen Buergerinnen und Buerger unter den dauernden Angriffen der Jihadisten leiden.
Sie haben 105 Caritativen Organisationen Geld ueberwiese. Das Geld ist fuer die Linderung der Not und fuer die Verbesserung der humanitaeren Lage.
Es stehen (laut Katar Umfrage) 55% der Buerger hinter Assad. 400.000 Familien in Fluechtlingslager oder Vertriebene bekommen auf diese Weise Hilfe in der Not.
http://sana-syria.com/eng/21/20... 459916.htm
Social Affairs and Labor Minister, Dr. Jassem Mohammad Zakaraya, said that SYP 120 million in monetary aid were transferred on Monday to 105 civil societies working in relief to help them provide services to families affected by terrorism.
Hoffentlich gibt es viel Geld fuer die armen Syrer, deren Wohngegenden von den Rebellen ueberlaufen worden sind.
Es ist aber unbedingt noetig, dass die Rebellen nicht die Verteiler der Mittel sind. Nachdem sie die Haeuser gepluendert haben werden sie dort Almosen verteilen? Sie pluendern um den Verkaufserloes an die Kaempfer zu verteilen. Dasselbe wird mit den Almosen geschehen.
Nur das Rote Kreuz darf die Mittel verteilen - damit sie bei den Beduerftigen ankommen.
Was geschieht in Syrien so bezueglich der humanitären Lage?
In den von der Regierung verwalteten Gegenden ist alles in Ordnung. Immer wieder erobern die Rebellen eine zusaetzliche Strasse. Was passiert dann?
Zuerst werden alle Haeuser gepluendert (siehe fruehere Postings), dann die Bewohner die nicht gefluechtet sind zwangsrekrutiert.
In der Strasse gibt es ab diesem Zeitpunkt keine Muellabfuhr, keine Polizei und Sicherheit, keine Arbeitsplaetze, kein Einkommen, keine Aerzte usw.
Bald bricht auch die Stromversorgung zusammen, wahrend die Religionsaktivisten die Menschen drangsalieren.
Innerhalb weniger Wochen ist die humanitäre Lage grausam geworden. Die humanitäre Lage ist immer die Verantwortung der moslemischen Extremisten
Zitat: "DRK-Präsident Rudolf Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag, vor dem Beginn des Konflikts im März 2011 seien in Syrien 90 Prozent der Medikamente im eigenen Land hergestellt worden. Zum größten Teil gebe es diese Produktion nicht mehr."
Ich frage mich warum es diese Medikamenten-Produktion nicht mehr gibt.
Wenn es nach Reuters/APA geht ist die Antwort "die Pharma-Fabriken wurden von der Regierung geschlossen um die Rebellen zu bestrafen".
In Wahrheit waren es, wie ueblich, Terrorangriffe der von uns geliebten Rebellen. Sie denken "je mehr wir zerstoeren desto schneller zerbricht die Regierung". Die Leiden der Syrer sind ihnen egal - ein unvermeidbarer Kollateralschaden sozusagen.
Warum verschweigen sie Hälfte der Meldung?
"Ein örtlicher Aktivist sagte, in der Nähe der Ortschaft liege eine Militäranlage, die von Rebellen angegriffen werde. Deshalb sei al-Safira häufig Ziel von Angriffen der Regierungstruppen. "
Zumal es schon im Artikel erwähnt wird.
Wahrscheinlich sind es wieder mal Söldner in Zivil gewesen.
jetzt will sogar die UNO Geld einsammeln welches dann in der "syrischen Revoluition" versickert oder was...
Ich bin für die sofortige Auflösung dieses Witzvereins von UNO, Ban spielt das Oberkasperle!
"Ban rufe Geberländer dazu auf, mehr zu tun, um das Leid von mehr als fünf Millionen Syrern lindern."
Geberländer...
meint er mit Geberländern jene ,welche diesen Bürgerkrieg dort überhaupt erst finanzieren?
Ja, schauens, habens denn schon jemals etwas von Freiheiten, die uns hier so selbstverständlich sind, auch in islamistischen Staaten gehört ? Für Blasphemie gibt es in Kuwait z.B. die Todesstrafe. In Saudi-Arabien werden Sklaven gehalten. Ist es denn nicht die Pflicht der Verteidigung der Freiheit des Menschen, daß man diese kurze Zeitspanne, in welcher wir anscheinend technologisch weiter entwickelt sind, was bisher in der Geschichte nie der Fall war, sondern eher umgekehrt gewesen war, zu nutzen, um die Verteidigung unserer Freiheit auf stabilere Argumente zu setzen, als bisher ?
Der Winter ist schließlich völlig überraschend aufgetaucht, das hat ja keiner wissen können. Da wird es sich kaum ausgehen, noch vor dem Sommer die Pelzmäntel zu liefern.
Aber mit den Eiskästen liegt die UNO (Unnötige Nasenbohrer Organisation) voll im Plan. Die kommen sicher nächsten Winter.
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