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Bisher haben sich nur 177 Personen für das Pilotprojekt gemeldet.
Wien - Für das von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) initiierte Pilotprojekt "Profi-Miliz" haben sich bisher nicht ausreichend geeignete Kandidaten gefunden. Das Versuchsprojekt sieht die Aufstellung zweier Pionierkompanien mit jeweils 115 Milizsoldaten und zwölf Soldaten als Personalreserve vor. Gefunden haben sich bisher nur 177 Soldaten. Ziel des Ministers war es, bis Jahresende beide Kompanien zumindest zu 90 Prozent zu befüllen. Das wurde nicht erreicht, wie aktuelle Zahlen aus dem Ressort, die der APA vorliegen, zeigen.
Für die Pionierkompanie in Niederösterreich wurden bis jetzt erst 81 Soldaten gefunden, das sind 70 Prozent Befüllungsgrad. Die Pionierkompanie in Salzburg hat bisher 96 Soldaten, das sind 83 Prozent Befüllungsgrad. Im Berufsheer-Modell von Darabos sind insgesamt neun solche Pionierkompanien vorgesehen. Das sind mehr als 1.000 Pioniersoldaten. Die gesamte Miliz von Darabos soll 9.300 Soldaten umfassen und bei Katastropheneinsätzen mobilisiert werden. Dass sich bisher nicht ausreichend Soldaten gefunden haben, begründet man im Ministerium u.a. mit den strengen Auswahlkriterien.
"Mit Salzburg sind wir zufrieden, in Niederösterreich gibt es noch Luft nach oben", sagte der Sprecher des Ministers auf APA-Anfrage. Man habe "sehr strenge Auswahlkriterien angewandt, weil ausschließlich ausgebildete Pioniere aufgenommen wurden". Pilotprojekte seien zudem dazu da, um aus den Erfahrungen zu lernen. Man sehe im bisher erreichten Befüllungsgrad aber "überhaupt kein Problem". Denn es gebe weiterhin laufend Eignungsüberprüfungen.
Mit 1. Jänner 2013 wird zudem das zweite von insgesamt drei Pilotprojekten zur Erprobung eines Berufsheeres ausgeweitet. An vier Standorten werden keine Rekruten mehr für die Systemerhaltung eingesetzt: Das sind das Ministerium selbst, die Führungsunterstützungsschule in der Starhemberg-Kaserne und das Kommandogebäude General Körner in Wien sowie die Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt. An zwei anderen Standorten - im Amtsgebäude Franz-Josefs-Kai in Wien und am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe in der Steiermark - werden bereits seit Dezember 2012 Systemerhalter-Tätigkeiten wie Wache, Koch, Kellner und Chauffeure nicht mehr von Rekruten ausgeübt. Ersetzt werden die Wehrdiener laut Ministerium durch Auslagerung der Aufgaben, durch technische Maßnahmen und Übertragung der Tätigkeiten auf Zivilbedienstete, Überstand-Personal, Leiharbeiter oder Lehrlinge.
Im Ministerium in der Rossauer Kaserne werde ab 1. Jänner auf die Hilfsdienste von 22 Rekruten (im gesamten Jahr sind es im Zuge der Rotation 66 Personen) verzichtet. Dabei handle es sich um Köche, Küchengehilfen, Kellner, Kraftfahrer und Webdesigner. Die Köche und Küchengehilfen würden durch Personal des Ressorts nach interner Umschichtung und die Kellner durch Lehrlinge ersetzt. Längerfristig sei angestrebt, die Cafeteria an einen zivilen Betreiber zu übergeben.
Gestrichen werden laut Kabinett weiters acht Rekruten-Kraftfahrer. Diese würden aber nicht "wie vom Generalstab vorgesehen" durch Berufsfahrer ersetzt. "Stattdessen wird vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen bzw. durch den Berufskader selbst gefahren", hieß es aus dem Kabinett. (APA, 29.12.2012)
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na endlich.
Rekruten die Offiziere (die ohne Fahrer) ein paar 100 m vom BMLV zum Amtsgebäude am Schwedenplatz chauffieren mussten und dann noch im Frühstau standen sodass die Fahrt oftmals länger dauerte als der Fussweg....
bin sehr stark dafür des mal durchzurechnen!
ich traue mich fast wetten, dass ein paar interkontinental-raketen mit atomaren sprengköpfen sicher billiger kommen als berufsheer oder zivildienst!
desweiteren schafft der bau dieser raketen arbeitsplätze.
vermutlich gibt es sogar einen graf, welcher uns das know-how billig verschaffen könnte.
schon beim alten eisen, gefragt hat auch keiner.
aber eines vorweg, wenn man auch wollte und könnte: den letzten wicht im glied spielt man dann auch nicht mehr - beim berufsheer wärs aber genauso. d.h. man kann als korperl und mit 40 wieder die schwersten dinger heben, denn das ist/war alltag, vom pi-boot bis zum baum, vom erdloch bohren bis brückenklettern bei eiseskälte.
die meisten anderen waffengattungen sind wesentlich bequemer.
und ohne gwd machts keinen spass. alles selber anschaffen und tun - das kann man auch daheim.
Immer wird über die Kosten gesprochen aber nie über die Steuerlast der Dienstleistenden.
Wenn ein Hauptberuflicher Krankenwagenfahrer 2500 brutto bekommt und ein Zivildiener der die selbe Arbeit für 500 machen muss (Beispielzahlen die nicht stimmen) bedeutet das das der Dienstleistende im Prinzip 2000 Steuern im Monat zahlen muss. Die Arbeit die er Macht ist ja 2500 Wert er bekommt davon aber nur 500 Ausbezahlt.
Wollen wir Jungen Männern die dabei sind sich ein Leben aufzubauen wirklich eine so hohe Steuerlast aufzwingen?
wie die korperl und offizierstellvertreter wache schieben.
was früher schon ovt oder uovt dienst eine eher lästige gschicht, aber es war was los, der feind waren ja nicht einbrecher sondern rekruten die zu spät einrückten, die aber auch da und dort ihren dienst machten und das tor samt zäune bewachten.
kommt das dann auch in die stellenbeschreibung vom heer? werden sie unteroffizier, beginnend mit kadertätigleiten wie lkw fahren, wache schieben und befehle erteilen an 20 untergebene ... weit und breit, weil jeder "mehr" ist. weils keine indianer gibt.
Denn damit gewinnen die Ränge ihren eigentlichen Stellenwert wieder. Denn, dass ein Korporal nur anschafft und selbst nix tut, gibts ja wirklich nur in Armeen in denen die Wehrpflicht herrscht.
Denn momentan kommen sich Uoffizieren als Befehlshaber vor, Chargen als Uoffiziere und der einfache Soldat ist ein kleines Häuferl, dass alles ausbaden muss.
Eine berechtigte Frage, die sich in mehreren Bereichen stellt. Der Wachdienst würde vermutlich von einer zivilen Firma übernommen. Die Verplegung auch, die Reparatur von Fahrzeugen auch, Teile der Logistik auch...
Ist nicht von ungefähr was ich hier schreibe, in Deutschland ist das bereits so und die Kosten sind dabei unerschwinglich!
Wenn Österreich ein Berufsheer möchte soll es eines haben, aber über Einsparung dürfen wir dabei nicht sprechen. Die Punkte:
-Gute Bezahlung für die Soldaten,
-Integration in die Privatwirtschaft nach dem BH,
-Kostspielige Übungen und Ausbildungen,
-Outsourcen in vielen Bereichen und
-Kostspieliges Gerät
dürfen dann nicht diskutiert werden.
der a bissl zu kurz kommt:
die berüchtigte öst. mobilität - bzw. die nicht vorhandene.
wie wollts ihr 100 oder 200 oder 300 profis in ein provinzkaff locken, wo derzeit eine handvoll zeit-berufssoldaten werkeln, die da hin zogen oder dort schon wohnten und sich hinversetzen ließen?
das ganze theater, vor allem die pseudo-hetze der krone ist ein kontraindikator.
offiziere mit bus fahren. genau. und im notfall ?
"durch Auslagerung der Aufgaben"
d.h. wir haben ein Berufsheer und die Systemerhaltung (Bewachung, Erhaltung, Versorgung, ..) wird in Firmen ausgelagert die dafür wieder billige Ausländer beschäftigen.
Das erhöht sicher mein subjektives Vertrauen in die Wirksamkeit unserer militärischen Landesverteidigung.
Dass sich dieser Pfuscher sich so lange im Amt halten konnte (und dass ausgerechnet der als Verteidigungsminister herumpfuschen darf) lässt mich sogar noch mehr an unserer Politik zweifeln als die ganzen Unschuldsvermutlichen.
Leben müssen wir allerdings noch mit seinen Fehlentscheidungen, wenn der schon lange wieder im Bgld versteckt wurde.
Bewachung ist keine Systemerhaltende Aufgabe des Bundesheeres. Vielmehr ist die Sicherung der Kasernen in Friedenszeiten deren Kernkompotenz. Instandhaltung und Versorgung kann aber ohne weiteres an zivile Organisationen abgegeben werden.
zuerst mal zivil und das billiger?
reinigungsdienste
noch mehr private logistiker, werkstätten
mehr putzereien usw?
security dienste und gastro-service?
gärtnereien die rasen mähen?
und das soll alles dann billiger werden? halloo?
soviel einsparen können wir mit den gwd gar nicht. oder hat darabos was verheimlicht, nämlich kasernenschliessungen, materialabbau, ....
Also ich verrate Ihnen ein Geheimnis, Wache stehen ist eine der ältesten militärischen Tätigkeiten überhaupt. Wenn die Wache nun an einen externen Dienstleister ausgelagert wird, halte ich das für absolut falsch.
Versorgung und Instandhaltung klingt im ersten Moment danach, dass diese ausgelagert werden kann, dies ist aber leider nicht so. Die Versorgung (Munition, Verpflegung, Bekleidung etc.) muss an den Versorgungspunkt (auch bei Kommandounternehmen) durch den Versorgungsführenden den Dienstführenden Unteroffizier teilweise unter Feindeinwirkung etc. erfolgen. Das auslagern dieser Tätigkeit wäre ebenso nicht durchführbar, oder liefert der Pizzalieferant auf einen Beobachtungsposten oder in ein Gruppennest?
so wie es momentan abläuft.
Einen Eingang bewachen während ringsherum die Leute durch defekte Zäune, niedrige Mauern ein- und ausspazieren können wie sie wollen.
Die Modernisierung der Bewachungsanlagen, nebst Verbesserung der Arbeitsbedingungen wären schon längst überfällig gewesen. Denn wieso muss ein GWD bei Wind und Wetter draußen im Schneeregen stehen, darf sich nicht vom Fleck rühren, hat einen Aufenthaltsraum, wo es mind. genauso kalt ist wie draußen und eine zivile Sicherheitsfirma, stellt einfach ein paar Kameras auf, richtet einen halbwegs lebenswerten Raum - nebst Radio! - ein und zahlt nebenbei auch noch besser, obwohl eine "leichtere" Tätigkeit und besseren Bedingungen...
beruflichen Ausbildner, die durch den Wegfall der Rekrutenausbildung frei werden, zur Systemerhaltung herangezogen ? Die haben doch den Rekruten beigebracht, wie man Bundesheereinrichtungen am besten erhält, die wären doch am geeignetsten.
Wie kommen Sie auf die Idee, es gäbe für die Rekrutenausbildung eigene Ausbilder?
In einer Kompanie gibt es Strukturen. Es gibt Zugskommandanten, Gruppenkommandanten usw. Die gibt es, solange es diese Kompanie gibt, egal ob Berufsheer oder Wehrpflicht.
Diese bilden auch aus. Nur arbeiten sie in einer Berufsarmee dann eben 3 Jahre mit denselben Leuten anstatt 6 Monate.
Die Anzahl der Ausbildungkompanien in an einer Hand abzählbar. Diese machen Einjährig-Freiwilligen- und Chargenkurse.
Übrigens wurden jene vor einigen Jahren von den Militärkommanden zu den Brigaden (Stabsbatallionen) umgegliedert, sind also Teil der Einsatzstruktur.
Gegebenenfalls werden einzelne Kaderleute während einer Ausbildung von einer Kompanie zur anderen gegeben, weil diese z.B. Ausbildungserfahrung benötigen oder weil eine Kompanie gerade viele und die andere wenig Aufträge hat. Oder aber Milizler kommen dazu (im Sommer recht beliebt für Studenten).
So oder so - jene, die ausbilden, haben Einsatzfunktionen.
aber alle die jetzt Ausbildner sind haben keine Einsatzfunktion (vor allem wenn sie dazu schon zu alt sind).
Einige Ausbildner haben auch Einsatzfunktionen in den Milizverbänden die ja dann großteils aufgelöst werden.
Jedenfalls wird es viele geben die man nicht 1:1 in ein Berufsheer übernehmen kann (so wie es jetzt schon viele gibt die einfach nichts zu tun haben; wenns dann statt 22.000 jährlich Auszubildende nur mehr ein paar 1000 haben, sollten ja einige unnötig werden)
"aber alle die jetzt Ausbildner sind haben keine Einsatzfunktion (vor allem wenn sie dazu schon zu alt sind)."
Wie kommen Sie darauf? Soldaten im Bundesheer haben wie alle Angestellten im öffentlichen Dienst eine Stelle laut einem Postenplan. Darüber hinaus gibt es noch die "900er", Soldaten deren Stelle durch Restrukturierungen weggefallen ist.
Ich sage es einmal so: die brauchbaren 900er haben recht schnell eine ordentliche Stelle bekommen wenn sie frei wurde oder sind z.B. zur Justizwache. Die nicht so brauchbaren aber leider pragmatisierten verstaut man irgendwo.
Der Hauptteil der Rekruten wird von jenen ausgebildet, die danach auch mit ihnen arbeiten.
"Der Hauptteil der Rekruten wird von jenen ausgebildet, die danach auch mit ihnen arbeiten."
Wenns die Ausbildung selbst als "die arbeit" sehen, dann stimmts.
Wenn die Arbeit aber dann die Verwendung in der Miliz ist, dann stimmts nicht mehr, weil ja die Miliz nicht selber ausbildet.
PS: Sie geben ja selber zu dass es viele 900er gibt (wegen der Restrukturierung). Was glaubens was sich da abspielt wenns auf ein Berufsheer umstrukturieren.
PPS: Nicht jeder Planposten beim Heer ist eine Einsatzfunktion für den Ernstfall bzw. sind manche "Einsatzfunktionen" nur Pseudofunktionen die jetzt erst recht wegfallen.
Die Ausbildung für einsatzfähige Soldaten dauert 2-3 Monate. Danach werden Sie weiter in ihrer Funktion ausgebildet, können aber auch schon verwendet werden. Z.B. im Fall des Falles.
Idealerweise würde die restliche Zeit dann aus Übungen und Vertiefung bestehen (wie es auch bei einer Berufsarmee der Fall wäre, wenn sonst nichts zu tun ist). Nur gibt es dafür kein Geld.
Bzgl. Planposten, 900er usw: so, oder so, Ihre Aussage "aber alle die jetzt Ausbildner sind haben keine Einsatzfunktion" stimmt nicht einmal ansatzweise.
wenn sie in einer kaserne, wie meiner damals, knapp 2 kompanien haben, die ausgebildet werden (damals gabs noch mehr junge und die kaserne war trotzdem monatelang leer), können sie ausrechnen wieviel "personal" sie da haben.
eine kompanie sind drei züge, sechs gruppen oder so. da sprechen wir von einem guten dutzend ausbilder oder zwei, wenns die bürohengste auch ins schlechte wetter rauskriegen.
vergessens das, im notfall sind das die herren die bagger fahren, die lkw bewegen, die funken und die logistik und organisation von material und essen bewerkstelligen.
hams jetzt den haken gefunden?
Und so sieht es im "Rest" der der Welt aus
http://www.youtube.com/watch?v=S... be&t=7m42s
Und damit nur nicht die Russen schuld sind,
http://www.youtube.com/watch?v=A_4OJkGP8bw
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