Dem Nominierten zum "Texaner des Jahres" sind die Titel aberkannt

28. Dezember 2012, 23:02
  • Eine letzte Auszeichnung für Lance Armstrong.
    foto: dapd/dovarganes

    Eine letzte Auszeichnung für Lance Armstrong.

Einspruchsfrist für Lance Armstrong gegen das Urteil des Rad-Weltverbandes ist abgelaufen

Lausanne/Dallas - Das gefallene Radsport-Idol Lance Armstrong hat seine sieben Tour-Siege nun auch ganz offiziell verloren. Wie der Internationale Sportsgerichtshof CAS am späten Freitagabend bekannt gab, ließ der Texaner die dreiwöchige Einspruchsfrist gegen das Urteil des Rad-Weltverbandes UCI verstreichen. Damit bleibt Armstrong wegen systematischen Dopings lebenslang gesperrt, seine Ergebnisse ab dem 1. August 1998 sind gestrichen.

Die UCI hatte den 41-Jährigen am 6. Dezember offiziell über die Streichung seiner Resultate informiert und die Gelegenheit zum Widerspruch eingeräumt. Armstrong reagierte darauf wie erwartet nicht. Nun dürfte der einstige Topstar auch seine Zeitfahr-Bronzemedaille der Olympischen Spiele 2000 verlieren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Anfang Dezember erklärt, dass zunächst die UCI Armstrong über eine Aberkennung informieren müsse, bevor das IOC das Edelmetall des Amerikaners zurückfordern könne.

Armstrong war nach einem Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA von der UCI im Oktober lebenslang gesperrt worden. Die US-Fahnder hatten ihm jahrelange systematische Dopingpraktiken nachgewiesen.

"Texaner des Jahres"

Gleichzeitig kam Armstrong in seiner Heimat zu zweifelhaften Ehren. Die in Dallas erscheinende Zeitung "Morning News" hat den ehemaligen Radstar für den Titel "Texaner des Jahres" nominiert. Nach Mitteilung des Blattes erfolgte die Auswahl "nicht für das strahlende Beispiel eines Texaners", sondern als Anerkennung für die Fähigkeit des überführten Dopers, "größtmöglichen Nachrichtenwert" geschaffen zu haben. Die Zeitung nannte den Ex-Radprofi "einen Kämpfer, einen Überlebenden und eiskalten, durchtriebenen Lügner".

Die Aufdeckung der Machenschaften des in Austin/Texas lebenden Armstrong hätten "einen Krater so groß wie Texas" hinterlassen. Der Fall des Profis Armstrong, der 1997 den Krebs besiegte und danach zu seinem unglaublichen Parforceritt durch Frankreich ansetzte, hätte die Gefahren "blinder Heldenverehrung" aufgezeigt, hieß es in der Zeitung. Armstrong muss sich bei der Wahl gegen acht Finalisten durchsetzen. (APA/sid/red, 28.12.2012)

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wirklich wichtig...

...heute semifinale wpc darts world championship: phil taylor-raymond van barneveld und michael van gerwen-james wade. ein niederlandisches finale noch immer möglich, alle teilnehmer garantiert gedopt und wenn es nur mit ego ist.

What goes around, comes around.

er hat sich das alles hart erarbeitet und nun heimst er dei "Belohnungen" ein. Lügen udn Betrühgen im großen Stil. Darf er die erlogenen/betrogenen Millionen behalten ? Damit er wenigstens nicht auch noch zum Sozialfall wird, der arme aufgedeckte Betrüger...

Da liest man im Forum eines gehobenen Blattes in der "Sonntagsausgabe" und merkt, dass zahlreiche Poster sich nur von der Überschrift zu einem Bashing inspirieren haben lassen.

Merke wohl:
"Wer den Artikeltext vor dem Posten liest, ist klar im Vorteil!" ;-)

Fixaner des Jahrzehnts vielleicht.

Habe den Mann 7x siegen gesehen

Wenn da jetzt irgendwelche CAS, UCI, WADA oder sonstige Wichtigmacher kommen, ist mir das egal.
Wird für immer ein Vorbild bleiben. Nur der Sieg zählt!

Siege durch wissentlichen, organisierten Betrug?
Gehts noch ?
Ich denke da passt was mit dem Wertebild nicht zusammen. Die Siege wurden ihm jedenfalls schon aberkannt. Also die zählen eh nix mehr.

Das ist ordentlicher Schwachsinn, was Du da von Dir gibst.

Entschuldige bitte, aber NUR DER SIEG ZÄHLT, EGAL WIE, darf es nicht sein! Denk' an die Briten, bitte. Fairness, Spaß, Vorbildfunktion, Gesundheit....die Liste ist endlos.

Kein Schwachsinn

Sport (Ich sehe Profisportler in erster Linie als Unternehmer) ist ein Spiegel der Gesellschaft. Was würden "Moody's", "S&P" oder "Fitch" sagen. Zweiter ist auch schön?
Die absolute Einstellung zum Sieg sehen Sie an Muhammad Ali, Oliver Khan, Pröll, Herminator... Armstrong.
Mit Ihrer Einstellung, Markus Miller2, können Sie maximal Ösi-Kicker werden, leider.

...Mit ihrer Einstellung, mit verlaub, bringens sie es nur zum Sportbetrüger.
Der Vergleich mit den Ratingagenturen, stimmt jedoch irgendwie, denn die betrügen und manipulieren ja auch im grossen Stil

Ja, wenn man sich mit den größten Wi**ern der Welt vergleichen will, kann man das natürlich gerne machen.

Wenn Sie sich schon wie ein Unternehmer denken und sich mit Moody's oder Fitch vergleichen, dann sollten Sie in Ihrer Sprache zumindest eingestehen, dass Armstrong nur durch frisierte Bilanzen an die erste Stelle gelangt ist.

Ist doch egal wie, Hauptsache vorne

Jeder probiert was. Warum pfeift ein Schiri bei jedem Fußball-Spiel je Mannschaft ungefähr 15 Mal ein Foul?
Im Schnitt alle 3 Minuten ein Betrugsversuch.

In ihrem Werteempfinden ist was ganz deutlch durcheinander. Es geht um Fairness, es geht um Regeln.
So funktioniert unsere Gesellschaft. wenn wer die Regeln bricht, so wie Armstrong, novh dazu so dreist, ist er dran. Er hat nicht gwonnen, die Titel sind weg. Und das ist gut so. Sehr gut sogar.

So ein Schwachsinn. Der Unfairste, der, der die Regeln am Geschicktesten bricht, gewinnt. Siehe die erwähnten 15 Fouls im Fußball. Siehe die versteckten Attacken im Football. Siehe Klammern und Kopfstöße beim Boxen. Mehr fällt mir nicht ein;)

und mit frisierten Bilanzen

und betrügerein wär er ja in der Finanzwelt ganz allein heutzutage ;-)

blöd nur, das er halt ein verlogener betrüger ist...

aber egal, nur der sieg zählt, gell?

Seit Monaten

Das vernünftigste Posting überhaupt!

Was kann man dazu sagen? Die spinnen die Amis.

"...Nach Mitteilung des Blattes erfolgte die Auswahl "nicht für das strahlende Beispiel eines Texaners", sondern als Anerkennung für die Fähigkeit des überführten Dopers, "größtmöglichen Nachrichtenwert" geschaffen zu haben. Die Zeitung nannte den Ex-Radprofi "einen Kämpfer, einen Überlebenden und eiskalten, durchtriebenen Lügner"..."

Bravo. Standorte und Sichtweisen sind eben verschieden.

So krass würde ich es zwar nicht formulieren, aber unter den eingespritzten war er trotzdem der Beste. Und wenn ich ihn auf der Straße sehen würde, würde ich ihn um ein Foto bitten.

Nominierung zum "Texaner des Jahres"

Da hat wohl wieder niemand hier im Forum den Artikeltext gelesen.

Nominiert zum =T

Wer will schon freiwillig Texaner des Jahres werden?

Hmm vielleicht die 25 Mio. Texaner???

Wären sie gerne Österreicher des Jahres?

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