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Wien - Das Korruptionsstrafrecht und strengere Unternehmensregeln gelten ab Dienstag für den ORF. Der neue Radio-Innenpolitikchef musste sich schon nach dem bisher gültigen Verhaltenskodex vor dem ORF-Ethikrat verantworten. Das erklärte Radiodirektor Karl Amon nach Infos des STANDARD zuletzt in Betriebs- und Redakteursversammlungen.
Anlass: Noch als Wortchef von Radio Wien nahm Edgar Weinzettl eine Einladung an, eine Wiener Delegation nach Singapur zu begleiten. Weinzettl berichtete für Radio und Wien heute, interviewte dafür Gerhard Hirczi und Stadträtin Renate Brauner, Geschäftsführer und Präsidentin der Wirtschaftsagentur Wien. Bei diesem Fonds der Stadt Wien leitet Weinzettls Frau die Kommunikationsabteilung. Der ORF-Verhaltenskodex verlangt etwa, politische oder wirtschaftliche "Verquickungen zu vermeiden, die geeignet sein können, Zweifel an der Unabhängigkeit aufkommen zu lassen".
Zudem sind journalistisch relevante Umstände kenntlich zu machen, wie ein Beitrag entstand. Im APA-Archiv findet sich kein Hinweis auf die Einladung Wiens in den Berichten aus Singapur.
Schon bisher hätten ORF-Mitarbeiter ihre Vorgesetzten auf "Verquickungen" etwa bei Reiseeinladungen hinweisen müssen und deren Okay dazu einholen.
Ab 2013 brauchen sie das Okay von Vorgesetzten und der neuen Compliance-Beauftragten des ORF für Reisen, Testautos, Essen bis 100 Euro, Kugelschreiber und Kalender ausgenommen. Über 100 Euro sind solche Vorteile verboten. Auch rein dienstliche Einladungen sind zu genehmigen. Mehr dazu hier: ORF-Beschäftigte dürfen keine Geschenke mehr annehmen
Eine der Töchter der Wirtschaftsagentur vermarktet das Media Quarter Marx. Dorthin wünscht sich Wien den ORF. Dessen Management fragte gerade bei der zuständigen Tochter der Wien Holding nach einer - kostenlosen - Verlängerung seiner Option auf das Grundstück in St. Marx an. Mehr dazu hier: ORF ersuchte um Verlängerung der Option St. Marx. Im September galt ein ORF-Neubau dort noch als abgehakt. (fid, APA, DER STANDARD, 29./30.12.2012)
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Verwaltungsgerichtshof gibt aufschiebender Wirkung bis zur letztinstanzlichen Entscheidung statt
"Ist ein sehr guter Ressortleiter", sagt Radio-Chefredakteur über seinen Innenpolitikchef
Freie sollen vor allem lohnsteuerpflichtige Honorare mit Sozialversicherung erhalten, ihre prekäre Entlohnung etwas verbessert werden
Anfang Juni legt der ORF in einer Klausur fest, wo 2014 75 Millionen gekürzt werden. 30 für Befreiungen von Gebühren verweigert die Republik vorerst. Über eine weitere Resolution für die Refundierung streiten die Stiftungsräte
Boston Consulting referiert ORF-Forderungen (laut ORF) als "Kernergebnisse" ihrer Strategiearbeit - Versorgungsauftrag: Social Media, Mobile und Crossmedia-Vermarktung - Mehr Onlinewerbung
Ex-Skirennläufer Schönfelder und Musical-Paar Shaki/Perman weiter - Bis zu 870.000 ZuschauerInnen am Freitag dabei
Das Ergebnis (EGT) der ORF-Mutter lag im ersten Quartal bei minus 10,4 Millionen Euro und damit um 3,4 Millionen besser als geplant
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
Mit zwölfeinhalb Minuten Redezeit liegt Österreichs ältester Jungpolitiker in den drei wichtigsten TV-Nachrichten vorn
Wehdorn nach STANDARD-Infos: Kompatibel mit Denkmalschutz - ORF im ersten Quartal 2013 über Plan: Herbstevent fix - Wo fehlende Gebühren ORF helfen
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ORF-Generaldirektor gegen festgelegte Quote für bestimmte Programmbereiche
Prominente interpretieren ab 12. Mai immer sonntags die sieben Hauptlaster
Der Frauenanteil in ORF-Debatten stagniert. Weil sie zu passiv sind, sagt Robert Stoppacher. Weil der ORF zu lasch ist, sagt die Grüne Judith Schwentner
Im Vergleich deutlich mehr Zuschauer bei Salzburg-Wahl - Durchschnittlich 421.000 Zuschauer
Steigende Arbeitslosigkeit für das zweite Halbjahr erwartet - Angespannt aufgrund ORF-Gebührenrefundierung
Programmbeiträge in Fernsehenund Radio von Freitag bis Sonntag
Reaktion: "Wir müssen jeden verfügbaren Euro in originäres österreichisches Programm investieren"
Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
Sie war bisher für das Online-Angebot des ORF-Landesstudios Wien verantwortlich
Gerfried Sperl antwortet auf Armin Wolfs Gastkommentar über die Reform des ORF
Das Programm beschäftigt derzeit Medienbehörde und Bundeskommunikationssenat
ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
dann darf man bei der basis kein auge mehr zudrücken nach ein paar jährchen.
und man will ja sicherstellen, dass nur wirklich einfluss-reiche einfluss haben.
bei den mitarbeitern würden ja zum schluss auch einfluss-arme gehör finden...
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