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Wien - Wien ist nicht anders: Auch in der sozialdemokratisch regierten Bundeshauptstadt liegt ein großer Teil des Vermögens in den Händen einer reichen Minderheit. Geld, Immobilien und sonstige Sachwerte sind sogar noch ungleicher verteilt als im Rest Österreichs. Das wohlhabendste Fünftel der Wiener besitzt 80 Prozent des Bruttovermögens, österreichweit sind es "nur" 74 Prozent.
Die Zahlen stammen aus einer breit angelegten Erhebung der Nationalbank (der Standard berichtete) und wurden von der rot-grünen Stadtregierung im neuen Wiener Sozial- und Reichtumsbericht verpackt. Dieser hält mit Schieflagen nicht hinterm Berg. Auf das Top-Zehntel entfallen 62 Prozent des Vermögens, auf die oberen 30 Prozent 90 Prozent. Umgekehrt verfügen 40 Prozent der Haushalte über weniger als 15.000 Euro.
Besonders stark auf eine Oberschicht konzentriert sind Immobilien - was die Kluft zwischen Wien und Gesamtösterreich mit erklärt. Besitzen bundesweit 56 Prozent der Haushalte den Hauptwohnsitz, sind es in der Hauptstadt 20 Prozent. Auch die vielen städtischen Ein-Personen-Haushalte machen einen Unterschied.
Sozialstadträtin Sonja Wehsely nennt im Rathaus noch einen anderen Grund: "Wien ist - hier kann ich's ja sagen - die einzige richtige Stadt Österreichs" - Reiche würden ihr Geld eben eher in einer Metropole als " in Kikritzpatschen" ausgeben. Die Sozialdemokratin vergisst dabei nicht auf den Hinweis, dass der soziale Wohnbau in Wien eine Kompensation für die Immobilienarmut der breiten Masse sei. Weitere Maßnahmen gegen die Ungleichverteilung sieht sie außerhalb der eigenen Reichweite - und hält ein Plädoyer für neue, bundesweite vermögensbezogene Steuern.
Ein "Auseinanderdriften von Arm und Reich" registriert der Sozialbericht punkto Einkommen: Von Zuwächsen profitierten nicht alle Wiener gleich. Das obere Einkommensviertel verbuchte seit 1999 ein Plus von 25,7 Prozent, das untere nur 13,9 Prozent. Während die Mittelschicht schrumpft, sind im unteren Viertel der Einkommen, das derzeit von 15.570 Euro pro Jahr abwärts reicht, um 100.000 Personen mehr zu finden als noch vor sechs Jahren. Viele dieser Menschen leben an und unter der Armutsgrenze.
Kein Wunder also, dass es einen Run auf die Mindestsicherung gibt: Der Kreis der Bezieher wuchs in einem Jahr um 22.000 auf 129.000 an (Daten von 2011), seit 2002 gab es eine Verdoppelung. Peter Stanzl, Sozialplaner im Rathaus, sieht die Ergebnisse trotzdem nicht nur mit einem "weinendem Auge", ist die Zahl jener, die die volle Leistung der Mindestsicherung beziehen, doch gesunken: Das zeige, dass die Integration in den Arbeitsmarkt klappe.
Der Anstieg geht also aufs Konto von Menschen, die nur einen Teil der Mindestsicherung als Ergänzung zum Einkommen erhalten: Working Poor und Jobsucher mit niedrigem Arbeitslosengeld. Unter den Empfängern sind ein Fünftel aller Alleinerzieherinnen, die Zahl der Kinder unter 14 hat sich seit 2001 verdreifacht. Allerdings sei die Leistung auch gezielt auf einen größeren Kreis ausgedehnt worden, ergänzt Wehsely.
Daraus, dass zwei Drittel der Mindestsicherungsbezieher maximal Pflichtschulabschluss haben, schließt die Stadträtin, dass mehr für Bildung getan werden müsse. Anders als die oppositionelle ÖVP sieht sie Versäumnisse aber weniger im Rathaus als bei der Bundesregierung, die etwa die Ganztagsschule ausbauen solle.(Gerald John, DER STANDARD, 29./30.12.2012)
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Wer Sonja Wehsely als Sozialstadträtin hat, braucht keine großbürgerliche blauschwarze Opposition mehr.
Das erledigt das werte Fräulein schon alles alleine.
Es tut mir echt leid, aber ich weiß wirklich nicht, was der Unterschied zwischen rotgrün heute und rotschwarz 1996 bis 2001 war. Man komme mir nun nicht mit dem Parkpickerl, eine solche Abzocke wäre sowieso gekommen.
Ich kann ehrlich nur mehr KPÖ kiesen, alles andere ekelt mich an.
Dadurch strömen immer mehr ungebildete und Wohlstand suchende und Wirtschaftsflüchtlige nach Wien ! Das sagt überhaupt nichts aus, da es in erster Linie absolutes politisches Versagen auf allen Ebenen wiederspiegelt! Aber Herr Häupl ird das bei seinem Schweizerhaus Bier und einer Stelze sicher anders Interpredieren und noch weitere Studien dieser Art in Auftrag geben und vermehrt vor den Wahlen
Ich war auch dort, als ich von der Delogierung bedroht war. Das Gericht hat mir da eine Adresse zukommen lassen, ich soll dorthin gehen um mich zu informieren. Unnötig! Da war ein Herr, der gar kein Wissen, schon gar keine Ahnung hatte, was ich ihm auch auf den Kopf zusagte. "Ich mache das schon 20 Jahre ..." Gelernt hat er offenbar nichts. Der Sozialbericht ist geschönt, nichts wert, keinen Pfifferling.
http://charlykappel.blogspot.co.at/
Wien hat auch die Misswirtschaft im Umgang mit öffentlichen Geldern! Und gleicht schon eher einer Sozialindustrie der Nimmersatte! Das Rot Grün mehr Geld für Wählerkauf verbraten wollen und nur eine jene Melkkühe heranziehen wollen welche sich am wenigsten wehren können steht für deren Programm der Leistungsbestrafungsgesellschaft! In Österreich müssen 17% der Bevölkerung das gesamte masslose Umverteilungssystem finanzieren!
was Sie da beschreiben ist das Wesen einer Großstadt im Autozeitalter;
haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte, dass das in Wien extremer ist als irgendeine andere Millionenstadt?
Ja natürlich - rot-grün!
Da ist ja automatisch alles schlecht und Schuld der Politik!
Naja, zumindest die Roten haben in den letzten Jahrzehnten mafiöse Strukturen in Wien aufgebaut, dagegen sind all die anderen Korruptionsfälle in AT Kindergeburtstage dagegen. Grün braucht noch ein paar Regierungsjahre um da richtig mitzuspielen. Wie es bei NÖ-Pröll ausschaut? Vermutlich verhältnismäßig ähnlich. Ist halt viel kleiner und nicht so wirtschaftsstark, deshalb sind die Roten immer noch weit vorne!
tatsächlich "Kikritzpatschen" gesagt zu haben;
korrekt ist natürlich "Gigritzpatschen" oder, umgangssprachlicher, "Gigritzpotschn";
Es ist halt nicht für jeden passend den Bürgermeister zu imitieren und sich polternd volksnah zu geben.
Eine Frechheit! Wurde durch eine Wiener Energieunterstützung ersetzt (keine direkte Geldhilfe mehr und nur für einen Teil der Zielgruppe interessant). Im schwarz dominierten NÖ bekommt die Zielgruppe 150 Euro Heizkostenzuschuss, im grün-rot regierten Wien 0 Euro! Selbst wenn man 1400 brutto (Teilzeit oder Vollzeit) verdient, bekommt man ein Arbeitslosengeld, das unter dem Mindestsicherungssatz liegt...Das ist auch ein sozialpolitischer Skandal. Die Arbeitslosenversicherung ist schlecht durchdacht und ungenügend.
Das Ergebnis von wievielen Jahren sozialdemokratischer Umverteilung? Seit Jahren wird von unten nach oben umverteilt (freier Kindergartenplatz für die Kinder von Generaldirektoren, kostenloses Studium für Töchter von Handelsgiganten, usw.) und dann wundert man sich wenn die Schere immer größer wird. Die Rettungsschirme sind die größte Umverteilung von arm zu reich die es seit Bestehen der 2. Republik gegeben hat. 2013 wird sich dies noch weiter fortsetzen.
http://www.wienerzeitung.at/meinungen... -2013.html
nicht von oben nach unten sondern von unten nach oben umverteilt!
arbeitende menschen werden ärmer, die kapitaslertragsbezieher, zocker, erben, und sonstige nichtstuer werden reicher!
das problem ist, dass von den schwarzen seit jahrzehnten die geldsäcke gefördert werden und die roten kein rezept dagegen haben.
die besteuerung von arbeitsfreien einkommen und vermögen ist praktisch nicht vorhanden. des weiteren wird nach strich und faden steuer hinterzogen und alle schauen zu.
des weiteren wird wirtschaftskriminalität in österreich praktisch nicht verfolgt - siehe die letzten freisprüche.....usw
es ist richtig die sozialdemokraten sind halt keine sozialisten und dienen den schwarzen nur mehr als feigenblatt.
faymann, rudas , cap weg.
In Wien ist Mindestsicherung eine bürokratischer Akt - nicht mehr - In Vorarlberg oder Niederösterreich wird das Vermögen der Grosseltern noch eingerechnet . Bzw in diesen Bundesländern hat man die Sozialhilfe wieder zurückzahlen müssen . Abgesehen davon haben WienerInnen diesen Overkill an Kultur gar nicht verdient weil sie es einfach nicht zum Schätzen wissen . Man kommt als Arbeitsloser/Mensch mit niedrigem Einkommen in fast jedes Museum gratis rein - Und diese Museen gehören zu den Besten weltweit . Unglaublich eigentlich - dieser Luxus den Wien bietet . Ach ja : Ich bin Wiener und mich nerven diese Dauerunzufriedenen seit meiner Kindheit - Je älter ich werde um so schlimmer wirds
Überhaupt keinen Unterschied macht's. Wenn Sie diesen Bericht noch schönreden wollen, dann tun Sie mir echt Leid. Und gleichzeitig finde ich es ziemlich gefährlich, denn Leute wie Sie sind der Grund, wieso die SPÖ in Wien immer noch über 40% hat.
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