Die "Zeit im Bild" sah 2012 schwarz

28. Dezember 2012, 17:10
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    Medienpräsenz der Parlamentsparteien

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    Mediawatch 2012: Langzeitanalyse - Medienpräsenz der Parlamentsparteien in der ZiB 1.

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    grafik: der standard

Mediawatch-Jahresbilanz: Seit Michael Spindelegger die ÖVP führt, liegt sie in den "ZiB"s vorn - nicht zuletzt wegen schwarzer Altlasten. Wie auch Salzburgs Finanzskandal Gabi Burgstaller einen Spitzenplatz bescherte

Wien - Salzburgs Landeshauptfrau zeigt gut, wie viele TV-Sekunden wenig Freude bereiten können: Gabi Burgstaller schob sich 2012 von drei auf den ersten Platz jener Landeschefs, die am längsten in den drei wichtigsten ORF-Nachrichten vorkamen. Also der Zeit im Bild um 19.30 Uhr, der ZiB 2 und der ZiB 24.

Wohl auch, weil sie etwa in Sachen Studiengebühren anderer Meinung war als die Bundes-SPÖ. Zumindest so viel Gewicht dürften die Spekulationen einer Landesfinanzerin habt haben. Und die mediale Aufarbeitung des Skandals war noch lange nicht zu Ende, als Mediawatch mit 16. Dezember seine Jahresbilanz für den Standard zwecks Datenanalyse abschloss.

Diese Spielart von Casino Salzburg (Profil) liegt immerhin auf Rang drei der wichtigsten SPÖ-Themen in der Zeit im Bild. Nach Sparpaket und dem großkoalitionär eingeschläferten Korruptionsuntersuchungsausschuss.

Schwarze Ausschussware

Diese zwei Themen stehen auch bei der ÖVP ganz vorn. Ihre Altlasten wurden im Ausschuss vielleicht auch etwas eingehender untersucht als Vorwürfe an die SPÖ. Die sorgte ja dafür, dass Kanzler Werner Faymann nicht in den Ausschuss geladen wurde.

Auf Rang vier der ÖVP-Themen, gleich hinter dem Transparenzpaket, kommt mit Birnbacher/Kärnten/Hypo eine weitere heikle Causa für die Bürgerlichen.

Mit diesen Themen liegt die ÖVP in allen drei wichtigsten ZiBs 2012 vor Koalitionspartner SPÖ. Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger um 19.30 knapp, um 22 Uhr klar vor Kanzler und SP-Chef Faymann.

Frauen kamen (mit nur 21,7 Prozent) etwas länger in der ZiB zu Wort. Wohl auch wegen Salzburgs Finanzskandal. (red, DER STANDARD, 29./30.12.2012)

Sowas aber auch, jetzt war der soviel in den Medien und ich habe ihn fast nicht gesehen, ich muß leider immer wegschalten, wenn er auftaucht.

Solnage Innenpolitik so ermitelt wid, solange wird der Krug zum Brunnen gehen und brechen und wir Wähler und Zuschauer werden auch brechen und uns fragen: habne wir das verdient? Diese Nachrichten und jene Politiker? Ich kenn diese Zählerei auch aus

....keinem anderen Land!
Ich denke Qualitativer Journalismus macht auch bessere Politik!

Und trotzdem...

kann ich mich an keine einzigen Auftritt von Spindelegger und Konsorten erinnern .... spricht wohl für die Ausstrahlung des Teams....

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