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Medienpräsenz der Parlamentsparteien

Mediawatch 2012: Langzeitanalyse - Medienpräsenz der Parlamentsparteien in der ZiB 1.
vergrößern 900x1398Wien - Salzburgs Landeshauptfrau zeigt gut, wie viele TV-Sekunden wenig Freude bereiten können: Gabi Burgstaller schob sich 2012 von drei auf den ersten Platz jener Landeschefs, die am längsten in den drei wichtigsten ORF-Nachrichten vorkamen. Also der Zeit im Bild um 19.30 Uhr, der ZiB 2 und der ZiB 24.
Wohl auch, weil sie etwa in Sachen Studiengebühren anderer Meinung war als die Bundes-SPÖ. Zumindest so viel Gewicht dürften die Spekulationen einer Landesfinanzerin habt haben. Und die mediale Aufarbeitung des Skandals war noch lange nicht zu Ende, als Mediawatch mit 16. Dezember seine Jahresbilanz für den Standard zwecks Datenanalyse abschloss.
Diese Spielart von Casino Salzburg (Profil) liegt immerhin auf Rang drei der wichtigsten SPÖ-Themen in der Zeit im Bild. Nach Sparpaket und dem großkoalitionär eingeschläferten Korruptionsuntersuchungsausschuss.
Diese zwei Themen stehen auch bei der ÖVP ganz vorn. Ihre Altlasten wurden im Ausschuss vielleicht auch etwas eingehender untersucht als Vorwürfe an die SPÖ. Die sorgte ja dafür, dass Kanzler Werner Faymann nicht in den Ausschuss geladen wurde.
Auf Rang vier der ÖVP-Themen, gleich hinter dem Transparenzpaket, kommt mit Birnbacher/Kärnten/Hypo eine weitere heikle Causa für die Bürgerlichen.
Mit diesen Themen liegt die ÖVP in allen drei wichtigsten ZiBs 2012 vor Koalitionspartner SPÖ. Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger um 19.30 knapp, um 22 Uhr klar vor Kanzler und SP-Chef Faymann.
Frauen kamen (mit nur 21,7 Prozent) etwas länger in der ZiB zu Wort. Wohl auch wegen Salzburgs Finanzskandal. (red, DER STANDARD, 29./30.12.2012)
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Mit zwölfeinhalb Minuten Redezeit liegt Österreichs ältester Jungpolitiker in den drei wichtigsten TV-Nachrichten vorn
Fast die Hälfte aller O-Töne von Politikern in Zeit im Bild, ZiB 2 und ZiB 24 von ÖVP-Vertretern - Spindelegger vor Faymann in "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr
Nummer zwei war die FPÖ im März, wenn es nach der Präsenz in den drei wichtigsten TV-Nachrichten geht - Freilich vor allem, weil Heinz-Christian Strache blaue Wahlniederlagen zu erklären hatte
In Österreichs wichtigsten TV-Nachrichten redete Johanna Mikl-Leitner im Jänner am längsten, weit vor Kanzler, Vize und Verteidigungsminister. In der "ZiB 2" wie bei der Volksbefragung lag die VP vorn, sagt Mediawatch
....keinem anderen Land!
Ich denke Qualitativer Journalismus macht auch bessere Politik!
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