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Madrid - Die Rückkehr von Tennis-Star Rafael Nadal auf die ATP-Tour verzögert sich weiter. Die einstige Nummer eins der Welt muss auch auf die Australian Open verzichten und könnte sogar noch bis Ende Februar fehlen. Der Spanier sagte seine Teilnahme am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres am Freitag wegen eines Magen-Darm-Virus ab. Der erste Saison-Höhepunkt beginnt am 14. Jänner in Melbourne, wo Nadal 2009 triumphierte und im Vorjahr in einem unvergessenen Marathon-Finale gegen Novak Djokovic verlor.
Nadal ist seit seinem Zweitrunden-Aus in Wimbledon am 28. Juni vom Pech verfolgt, wenngleich er in einer Mitteilung auf seiner Facebook-Seite erneut betonte, dass seine langwierigen Kniebeschwerden nicht der Grund für die nächste Hiobsbotschaft seien. "Meinem Knie geht es viel besser, und der Reha-Prozess verläuft wie von den Ärzten vorausgesagt gut. Aber das Virus hat mir nicht erlaubt, in dieser Woche zu trainieren", erklärte Nadal.
Ursprünglich wollte sich der Weltranglisten-Vierte in dieser Woche beim Show-Turnier in Abu Dhabi zurückmelden, wo Djokovic und der spanische Ersatzmann Nicolas Almagro am Samstag das Finale bestreiten. Doch am Dienstag meldete sich Nadal wegen seiner fiebrigen Erkrankung ab. Nun passte er sowohl für den offiziellen Saisonstart beim ATP-Turnier in der kommenden Woche in Doha als auch die Australian Open. Auf medizinischen Rat hin darf er zunächst bis Freitag keinen Sport mehr treiben.
Spätestens ab dem 25. Februar will der Linkshänder aus Mallorca beim ATP-Turnier im mexikanischen Badeort Acapulco wieder antreten - acht Monate nach seinem überraschenden Wimbledon-Aus gegen den Tschechen Lukas Rosol. Allerdings ließ er sich ein früheres Comeback offen, je nachdem, ob es seine Gesundheit zulässt.
"Wie mein Team und meine Ärzte sagen: Am sichersten ist es, die Sachen gut zu machen. Ich habe immer gesagt, dass ich zurückkehre, wenn ich in der richtigen Form bin, um zu spielen. Nach all der Zeit, die ich weg vom Platz bin, will ich die Rückkehr lieber nicht forcieren", betonte Nadal. Sein Onkel und Trainer Toni fügte hinzu, es sei nicht vernünftig, nach der langen Pause ohne einen Vorbereitungswettbewerb in ein zweiwöchiges Grand-Slam-Turnier mit Matches über maximal fünf Sätze zu gehen. (APA, 28.12.2012)
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Vor Ort scheint dieses Turnier kaum jemanden zu interessieren.
Ferrer und Co spielen vor fast leerer Kulisse. Geistertennis. Ohne die Superstars wie Federer, Nadal, Djokovic oder Murray kommen die Zuschauer nicht ins Stadion.
Für die kleineren Turniere ist die goldene Zeit des Tennis also eher eine blecherne.
Federer hat das Tennis auf ein neues bisher nicht gekanntes Niveau angehoben und nur drei Konten konnten ihm folgen.
Es ist an der Zeit, dass Dominanz der grossen Vier durchbrochen wird.
Hoffentlich schon an den AO.
Nein, auch wenns dir weh tut, aber Federer ist mit Sicherheit noch eine Stufe über Sampras zu stellen (was die Perfektion seines Tennis insgesamt gesehen anlangt). Wenn man so will, kann man auch sagen: Federer ist die Weiterentwicklung von Sampras.
was aufschlag und volley betrifft, seh ich sampras vor federer. rückhand u beinarbeit leichter vorteil für federer - vorhand gleichstand. also so viel welten liegen da - neben der natürlichen weiterentwicklung im spitzensport - nicht dazwischen. was federer zum kompletteren spieler macht, ist weniger das komplette schlagrepertoire, denn das hatte auch sampras schon, sondern sein erfolg in paris und dass er auch auf sand top ist.
Ich glaube, diese Diskussion hatten wir schon mal.
Aufschlag und Volley geb ich dir grundsätzlich recht. Aber bei den Grundschlägen ist Federer sehr wohl eine (deutliche) Stufe über Sampras zu stellen, v.a. bei der Vorhand.
Wie erklärt sich deiner Meinung nach sonst der haushohe Unterschied in der Sandplatz-Bilanz, wenn Federer - was Aufschlag und Volley betrifft -schlechter abschneidet? Gäbe es den besten Sandplatzspieler aller Zeiten nicht, hätte Federer vermutlich 3-4 FO-Siege zu Buche stehen, davon war Sampras ja wohl meilenweit entfernt.
"vor allem bei der vorhand"?
hast du jemals ein sampras match gesehen? :) sampras vorhand war eine naturgewalt und seine crossvorhand aus vollem lauf ging die geschichtsbücher ein!
die milchmädchenrechnung (mehr erfolge auf sand also viel bessere grundschläge) funktioniert hier nur bedingt.
im gegensatz zu sampras, fing federer - wie die meisten europäer - auf sand zu tennis spielen an. es ist vor allem die beinarbeit, die federer von sampras auf sand unterscheidet. sampras bewegte sich nicht wirklich gut auf asche (rutschte viel zu wenig). außerdem stand sampras noch einem ganzen heer von sandplatzspezialisten gegenüber.
Sei mir nicht böse, natürlich hatte Sampras eine krachende und gute Vorhand. Aber er konnte ein Spiel von der Grundlinie niemals so dominieren wie Federer.
Bzgl. Sandplatzbilanz:
13 FO Teilnahmen, davon 1x HF, 3x VF, 1x 3 Runde 5x 2. Runde, 3x 1. Runde
Das spricht doch eine eindeutige Sprache und lässt sich mit der starken Konkurrenz aber wirklich nicht mehr argumentieren. Die Beinarbeit ist sicher auch ein großer Teil, dennoch ist bzw. war er ihm von der Grundlinie deutlich überlegen. Federer gewinnt seine Spiele auch auf den anderen Belägen zu 90% von der Grundlinie, das hätte Sampras im Leben nicht zuwege gebracht, bei aller Bewunderung und Respekt!
Absolute Zustimmung. Was Federer gegenüber Sampras hervorhebt, ist das größere Schlagrepertoire und die bedeutend größeren Allroundqualitäten. Federer beherrscht serve-and- volley genauso perfekt wie Grundlinientennis. Man schaue sich nur mal jenes legendäre Wimbledon-Match 2001, an, als Federer Sampras im AF nach Hause geschickt hat. Federer hat sich dann im Laufe der Zeit perfekt auf die geänderten Verhältnisse eingestellt. Das geht nur, wenn du wirklich alles gleichermaßen beherrscht.
schwachsinn.
der junge federer schaffte damals die sensation gegen einen sampras, dessen besten tage klar vorbei waren! beide trafen sich - weil sie nicht der selben tennisgeneration angehören - nie auf dem zenit ihres schaffens. dieses match heranzuziehen als argumente für federers kompletteres schlagrepertoire im vergleich zu sampras heranzuziehen, ist völliger nonsens.
wer sampras miterlebt hat, weiß, dass auch er sehr gutes grundlinientennis spielte und über ein komplettes schlagrepertoire verfügte. wo vor- und nachteile gegenüber federer lagen, hab ich bereits oben gepostet.
Ich habe dieses Match nicht als “Beweis“ dafür herangezogen, dass Federer über Sampras zu stellen ist. Es zeigt für mich nur die Wandlungsfähigkeit Federers. Serve-and-volley-Spieler, Sandplatzspieler, aggressiver Hardcourtspieler - und das alles auf Top-Niveau über Jahre. Da kommt Sampras nicht ganz heran. Dass ein 14-facher GS-Sieger auch von der Grundlinie spielen können muss, ist eine Selbstverständlichkeit, auf die hinzuweisen du dir sparen kannst. Es geht hier darum, wer in Summe alle Spielarten besser beherrscht, und das ist Federer.
Und du bist der Ansicht, dass Sampras ähnlich erfolgreich gewesen wäre, wenn er nicht Serve & Volley gespielt hätte?
Das Wimbledon Spiel 2001 würde ich jetzt auch nicht unbedingt als Sinnbild hernehmen, dazu hat so ein Spiel einfach zu wenig Aussagekraft (noch dazu war Sampras zu dem Zeitpunkt - wie von RG erwähnt - nicht mehr am Zenit)
Trotzdem: komplettes Repertoire ja, aber er war von der Grundlinie sicher nicht zu den besten 3 seiner Generation zu zählen, würde ich mal behaupten.
sampras spielte eigentlich meistens nur mit dem 1. service aufschlag/volley.
wenn du dich noch an die legendären duelle mit agassi, dem damals besten grundlinienspieler (zumindest auf hartplatz u rasen), erinnerst: sampras hielt in diesen hochklassigen partien damals auch von der grundlinie gut mit. sampras behielt gegen agassi deshalb zumeist die oberhand, weil er "beides" konnte: von hinten mitspielen u im richtigen moment attackieren!
federer ist von der grundlinie sicher der stabilere der beiden! dazu ist aber anzumerken, dass federer ganz generell auch eher ein grundlinienspieler (wenn auch ein sehr kompletter) ist, während sampras eher zu den netzspielern (jedoch nicht reinen serve/volley-spielern) zu zählen ist.
Da geb ich dir uneingeschränkt recht. Und auch dass Federer auf Sand gelernt hat, Tennis zu spielen, ist ein sehr legitimes Argument. Ich will hier auch niemanden auf- oder abwerten. Es ist ganz einfach so, dass Federer mMn im Vergleich der deutlich bessere Grundlinienspieler ist/war. Dafür war Sampras genauso eindeutig der bessere Serve & Volley Spieler (der Federer ja nicht ist, einfach weil es nicht sein primärer Spielstil ist) Hat sich halt aus diversen Gründen so entwickelt.
ok, federer verlor beide majorbegegnungen auf hartplatz!
auf rasen, rogers stärkstem belag, stehts auch nur 2:1 für federer.
die outdoor/indoor-bilanz zeigt, dass federer vor allem in der halle seine bilanz gegen nadal aufbesserte - genauso wie nadal einen großteil der partien auf "seinem" sand gewann.
ok, federer verlor beide majorbegegnungen auf hartplatz!
auf rasen, rogers stärkstem belag, stehts auch nur 2:1 für federer.
die outdoor/indoor-bilanz zeigt, dass federer vor allem in der halle seine bilanz gegen nadal aufbesserte - genauso wie nadal einen großteil der partien auf "seinem" sand gewann.
Ok, er hat das noch komplettere, weiter entwickeltere Spiel als Sampras, da geb ich Dir durchaus recht. Aber ein noch nicht gekanntes Niveau, diese Aussage finde ich trotzdem übertrieben. Federer hat das Niveau noch weiter angehoben, gar keine Frage, aber trotzdem das Rad nicht neu erfunden.
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