Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Metallspiralen - auch Coils genannt - falten erkranktes Lungengewebe zusammen, in dem sich zu viel Luft angesammelt hat.
Ulm - Bei einer überblähten Lunge, medizinisch Lungenemphysem, sammelt sich in den Lungenbläschen bestimmter Lungenareale zu viel Luft, die nicht mehr entweichen kann. Die Lebensqualität der Erkrankten ist durch geringe Belastbarkeit, häufige Infekte und starke Atemnot erheblich eingeschränkt. Vom Lungenemphysem hauptsächlich betroffen sind starke Raucher, aber auch Menschen mit einem bestimmten genetisch bedingten Enzymmangel. Das Lungenemphysem ist eine Folgeerkrankung der chronisch-obstruktiven Bronchitis, die zu den häufigsten Todesursachen weltweit zählt.
Mit einem neuen minimal-invasiven Verfahren soll Platz für die noch funktionierenden Lungenareale geschaffen und so die Lebensqualität von Betroffenen erhöht werden. Ziel ist es, die überflüssige Luft aus den betroffenen Lungenarealen herauszuleiten und zu verhindern, dass sie wieder einströmt.
"Dazu führen wir bis zu zehn Drähte in den betroffenen Lungenlappen ein. Die Drähte, so genannte Coils, haben ein Formgedächtnis und entfalten im geschädigten Lungenbereich ihre Spiralform. Dadurch wird das Lungengewebe regelrecht zusammengefaltet, die überschüssige Luft entweicht", erläutert Christian Schumann vom Universitätsklinikum Ulm.
Das neue Verfahren soll auch Patienten helfen, bei denen die bisherige Versorgung mit winzigen Schirmventilen nicht angewendet werden konnte. "Über das stark verästelte Lungensystem kann durch verschiedenste kleine Kanäle wieder Luft in die überblähten Lungenteile gelangen. Wer von dieser so genannten Kollateralventilation betroffen ist, dem helfen Schirmventile nicht, da sie nur die großen Bronchien vor neuer Luftzufuhr verschließen", erklärt Cornelia Kropf-Sanchen, Oberärztin in der Sektion für Pneumologie. Die Faltung der Lunge durch die Metallspiralen bietet hier eine Alternative, lautet die Überzeugung der Experten. (red, derStandard.at, 28.12.2012)
Eine Patientin berichtet im Rahmen des Lungenkongress ihren Weg von der Erstdiagnose bis zur Lungentransplantation
Es gibt unzählige Inhalatoren auf dem Markt, deren Anwendung nicht immer einfach ist. Abhilfe schaffen Videos der Deutschen Atemwegsliga, die Schritt für Schritt die richtige Inhalation erklären
Manche Kranke mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung haben öfter akute Krisen - Infektionen und Stress als Auslöser
Heilbar ist die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung zwar nicht, durch die richtige Ernährung können aber Folgeschäden vorgebeugt und das Wohlbefinden gesteigert werden
Nadel beim Kalenderaufhängen zwischen die Lippen geklemmt - Ärzteteam in einem Linzer Krankenhaus entfernte sie mit speziellem Endoskop
Ectoin, das aus Bakterien gewonnen wird, könnte Abhilfe bei Lungenentzündung und COPD verschaffen. Dies haben deutsche Forscher nachgewiesen
Bei der Bestimmung des Schweregrades der typischen "Raucherkrankheit" COPD reicht die technische Prüfung der Lungenfunktion nicht aus
Unzureichender Zugang zu Diagnose, Reha und Behandlung bei COPD - Krankenkassen honorieren Therapieprogramm nicht
Wichtigstes Mittel zur Bestimmung der Lungenfunktion ist die Spirometrie - Regelmäßiges Training kann Krankheit positiv beeinflussen
Jeder zehnte Österreicher über 40 Jahre ist behandlungsbedürftig - Betroffene sind immer jünger - Rauchen, Passivrauchen und inhalative Schadstoffe sind die Ursache
Medikament hemmt Entstehung entzündungsfördernder weißer Blutkörperchen; eine generelle Verbesserung der Lungenfunktion ist allerdings nicht gegeben
Österreichweite Untersuchungsaktion: 20 Prozent der Getesteten mit Hinweisen für eine obstruktive Lungenerkrankung
Spenderorgane fehlen - Lungen-Lebendspende als Alternative nur für kleine Patientengruppe geeignet
Bevölkerung fürchtet sich trotz hoher Inzidenz mehr vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Diskussion über Behandlungsstandards in der Pneumologie
Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Lungenödemen - Eiweißmolekül soll natürliche Barriere "wieder errichten"
Leipziger Mediziner starten Studie zur lungenschützenden Wirkung von ACE-Hemmern
In einzelnen Fällen gibt die Atemgasanalyse bereits Hinweise bei Lungenkrankheiten
Atemwegsverengung oft nur ein Begleitphänomen der Herzinsuffizienz
Korrekte Handhabung der unterschiedlichen Inhalationsgeräte ist Voraussetzung für optimale Wirkung
Manche Menschen haben ein erhöhtes Risiko - Gute Behandlungs- und Prophylaxemöglichkeiten
Bessere Diagnoseverfahren und Therapien stehen im Mittelpunkt des Europäischen Lungenkongresses
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.