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Nach der Verfilmung von "Das Ende ist mein Anfang" nach dem gleichnamigen Bestseller des 2004 verstorbenen Journalisten Tiziano Terzani soll ein weiteres Werk des italienischen Autors verfilmt werden. Der italienische Regisseur Mario Zanot hat ein Drehbuch aus Terzanis Meisterwerk "Fliegen ohne Flügel" entworfen und will die Reiseerzählung jetzt verfilmen. Wegen Problemen mit der Finanzierung hat Zanots Filmproduktionsgesellschaft "Storyteller" eine Geldsammlung im Internet gestartet.
Mit Beiträgen zwischen 10 und 150 Euro, die über die Webseite www.unindovinocidisse.it gespendet werden, können Leser von Terzanis Werke die Verfilmung des Buchs finanzieren. Zanot hofft damit eine Summe zu sammeln, die ein Drittel der Produktionskosten decken kann.
Der Regisseur entschloss sich zu diesem Schritt, nachdem der Sender RAI und die Filmproduktionsgesellschaft Medusa im Besitz des Medienzaren Silvio Berlusconi sein Filmprojekt abgelehnt hatten. "Wir rechnen, dass wir den Film mit 1,5 Millionen Euro drehen können. Wenn wir mit den Spenden eine halbe Million Euro sammeln, können wir für den Rest des Betrags mit der Unterstützung des Zürcher Produzenten C-Film und der deutschen Gesellschaft Spiegel TV rechnen. Auch eine kleine vietnamesische Gesellschaft will uns unterstützen", betonte Zanot nach Angaben italienischer Medien.
Die Reiseerzählung "Fliegen ohne Flügel" zählt zu den bekanntesten Werken von Terzani. Der Toskaner war 1993 von einem chinesischen Wahrsager über einen anstehenden Flugzeugabsturz informiert worden und entschloss sich daraufhin, ein Jahr lang "ohne Flügel", ohne die Nutzung von Flugzeugen als Verkehrsmittel, durch Asien zu reisen. Auf ungewohnten Routen hatte er Gelegenheit, den Kontinent neu zu entdecken. Eine Reise durch Kambodscha, Vietnam, China, die Mongolei und Sibirien wurde für Terzani zur Neubegegnung mit dem geheimnisvollen Kontinent voller Widersprüche. (APA,28.12.2012)
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