Windows XP wird zum Sicherheitsrisiko

28. Dezember 2012, 10:34

Zeitschrift c't warnt: "Ab 2014 kann man einen XP-Rechner nur noch in völliger Isolation betreiben"

XP ist schon jetzt die unsicherste und am häufigsten infizierte Windows-Version. "Bald wird sich die Lage weiter zuspitzen, da Microsoft ab 2014 keine weiteren Sicherheits-Updates mehr bereitstellt", warnt die Computerzeitschrift c't in ihrer aktuellen Ausgabe spricht von einem "Sicherheitsrisiko Windows XP". 

Weltweiter Marktanteil von 39.82 Prozent

Allerdings nutzen zahlreiche Anwender das in die Jahre gekommene Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Laut den Marktforschern von Net Applications hält es derzeit einen weltweiten Marktanteil von 39.82 Prozent. Zum Vergleich: Marktführer Windows 7 kommt auf 44,71 Prozent.

Nur noch in völliger Isolation

Spätestens ab dem 8. April 2014 können Anwender das mittlerweile elf Jahre alte Windows XP auf ihrem Rechner nicht mehr ruhigen Gewissens benutzen. "Da es ab 2014 keine Updates mehr für XP geben wird, werden neu entdeckte Sicherheitslücken auch nicht geschlossen", erläutert c't. Vor allem fremde Daten aus dem Internet, von USB-Sticks oder optischen Datenträgern stellen dann ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Im Grunde kann man einen XP-Rechner ab 2014 also nur noch in völliger Isolation betreiben, so die Zeitschrift.

Upgrade auf Vista, Windows 7 oder 8

Abhilfe schafft ein Upgrade auf eine aktuelle Windows-Version. Zur Auswahl stehen Vista, Windows 7 und 8. Windows 8 wird mindestens bis 2023 und damit am längsten mit Sicherheits-Updates versorgt. Ein Upgrade auf die Acht gibt es bis Ende Januar 2013 sogar für nur 30 Euro. Allerdings sorgt die neue Benutzeroberfläche von Windows 8 für kontroverse Diskussionen.

Eine verlustfreie Upgrade-Installation, bei der man alle Anwendungen und Einstellungen beibehält, bietet Windows nur auf den direkten Nachfolger an: Mit XP kann man nur auf Vista verlustfrei umziehen. Von XP zu Windows 7 muss man den Zwischenschritt über Vista gehen, von XP zu Windows 8 sind es dann sogar zwei Zwischenschritte.

Linux oder Mac OS

Alternativ könnten User neue Welten erkunden und gleich auf ein anderes Betriebssystem, wie Mac OS X oder eine Linux-Distribution, umsteigen. (red, 28.12. 2012)

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sicher, schlawiner.

aber wie tun sie mit usb-sticks?
oder gabs da tatsächlich noch ein update auf usb-fähigkeit? in dem fall nehm ich den schlawiner zurück ;)

usb-sticks sind von gestern

Mein Windows 95 hängt in der Cloud, ist doch klar.

Natürlich.

Es ist zu bezweifeln, dass besonders viel Schadsoftware auf Windows 95 laufähig ist.

sicher! Warum nicht!

c't wird zum sicherheitsrisiko

naja

hoechstens bullshit-Risiko :)

die SW - Industrie weiss eben,

wie man gemeinsam mit der HW -Industrie ein nachhaltiges Geschaeftmodell entwickelt.
Tip: mit Linux kommt man aus diesem Kreislauf raus, da werden alte Rechner wieder flott.

Ach Linux-Systeme werden nicht ewig supportet.

wenn man die richtige distro verwendet ewig und 3 tage

Wenn Sie hier auf Distris mit Rolling-Releases anspielen:

Die haben halt auch den Nachteil, dass sie mit jedem Update Probleme bekommen können (wahrscheinlicher als bei anderen Distris), da eben nicht nur Bugs gefixt werden sondern eben auch laufend auf neue Versionen upgegraded wird.

Auf Produktivsystemen würde ich diese nicht einsetzen. Das ist eher etwas für die, die immer den "neusten heißen Scheiß" haben wollen - der naturgemäß noch sehr buggy sein kann (damit ist man sozusagen dauer Beta-Tester).

und welche ist die richtige distro?
debian schon mal nicht, da bekam ich mit lenny schon vor 2 jahren trotz backports kaum neue updates.

dann hast du das system nicht verstanden

bleib lieber windoof

das posting auf das du geantwortet hast hat genau auf die einzelnen releases angespielt und nicht auf ganze distributionen...

im übrigen gratulation zur grandios klischeehaften antwort. ich dachte solche poster wären schon ausgestorben!

geh zurück in deine schmollecke

da kannst du dann ausgiebig suse, red hat und mandrake und bsd studieren. in so etwa 5 jahren sehen wir uns dann hier auf augenhöhe wieder... und vielleicht biste dann auch schon aus der pubertät raus.

Die Linux - Community...

... scheint mit solchen Leuten voll zu sein. Als ich vor ein paar Jahren zaghaft versuchte, mich in die Linux - Community hineinzutasten schlugen mir lauter solche Kommentare entgegen...

Als interessierter Durchschnittsuser ist man dort völlig verloren, kein Wunder dass aus der angekündigten Revolution nichts wird...

Das ist nicht die "Linux-Community"

Das sind großteils pubertierende Kinder (bzw. Erwachsene die darin stecken geblieben sind) die sich grad ganz toll vorkommen weil sie es geschafft haben eine Linux-Distri zu installieren....

auf ubuntuusers.de zum beispiel ist das gottseidank nicht so.

in den debian-foren hingegen scheint diese rare spezies noch ein letztes rückzugsgebiet gefunden zu haben.

träum weiter

du hast das system offensichtlich immer noch nicht verstanden!!! auf so leute können wir auch gerne verzichten.

dann erleuchte mich bitte!
ich bin schon gespannt wie das so ist mit diesem "linux" von dem alle reden!

twintuxman-standard@yahoo.de

erleuchte dich gefälligst selbst. ohne fleiß kein preis. wünsch dem hirni viel erfolg...

Aber du brauchst nicht mit jeder Version neue Hardware.

Das ist bei Windows auch schon nicht mehr wahr.
Windows 7 braucht weniger als Vista und W8 nochmal weniger als W7.

ja das is ja relativ richtig, aber imho hat der 386er nun wirklich ausgedient ;)

Mir ging's hier eher um Patches.
Bei den meisten Distributionen ist nach ~3 Jahren Schluss.

Mit Ubuntu & Co. hast aber faktisch keinen Migrationsaufwand und insbesondere keine Mehrkosten, wennst alle 6 Monate upgradest. Die Situation ist daher nicht vergleichbar.

Im privaten Bereich würde kein Mensch auf die Idee kommen, eine Version länger als ein paar Jahre zu verwenden.

Ich kämpfe gerade mit den Umzug von XP nach WIN7. Ich weine sehr meinem XP nach.
Photoshop7 und Office XP funktioniert nicht mehr, neue Versionen mussten her und wieder umlernen. Meine Entwicklerebene Apache, PHP4, MySQL geht so auf WIN7 nicht mehr, musste neu mit PHP5 installiert werden. Rechte, Pfade, Besonderheiten. Klingt ja alles einfach aber sitzen tue ich jetzt schon 4Tage damit alles wieder so geht wie bei XP.
Jetzt gönne ich mir eine Pause und lese Standard.

"Meine Entwicklerebene Apache, PHP4, MySQL geht so auf WIN7 nicht mehr"

Das SCHREIT nach einer Linux-Maschine ;o)

Dual-Boot oder auch VM, oder du steigst gleich ganz um.

So ein Topfen. Office XP ist von 2001 und läuft einwandfrei auf Win7, inklusive Service Packs. Dasselbe gilt für Photoshop 7, das aus dem Jahr 2002 stammt.

Aber natürlich stimme ich dir zu: Ein Software-Update alle zehn, elf Jahre ist natürlich vollkommen unzumutbar. Vor allem für Entwickler ist es wichtig, auf dem Stand von vor einem Jahrzehnt zu bleiben - da muss MS nachbessern!

Photoshop7 lässt es mich nicht installieren und bei Office habe ich sowohl auf den PC als auch am Laptop Probleme mehrere Mailkonten abfragen zu können. Bei mehr als 1 Emailkonto fragt er immer nach den Passwort weil es sich es nicht merkt.

Wurde auch Zeit ...

dass du deine Entwicklerebene einmal aktualisierst. Entwickler dürfen nicht in der Vergangenheit leben! Das wäre aber auch mit XP möglich gewesen. XAMPP könnte das Leben leichter machen.

aber komm...

php4 ist schon gar a bissl alt ;-)
bzgl. lamp, ev. ist da ne virtuelle maschine mit linux einfacher zu handhaben.

Warum dann umgestiegen?

Wenn unter Winz7 alles so schlecht ist...

außerdem, eine Virtuelle machine wo winxp drinnen läuft und alles läuft so wie gewohnt weiter...

da schreibt wieder einer....

Werbung fuer Microsoft. Alles Humbug

Wenn die Nutzerbasis weiter so hoch bleibt, kann es sich MS gar nicht leisten den Support einzustellen.

ich arbeite jetzt schon seit jahren ohne sicherheitsupdates auf xp. mit basis sicherheitsvorkehrungen kein problem. hatte noch nie viren oder andere malware.

Da bin ich vollkommen ihrer Meinung.
Und wenn er doch schlapp macht dann liegts eher an der Hardware.

http://derstandard.at/plink/135... id29069449

Sie meinen sie wissen nichts von den Viren und der Malware die sich auf ihren Rechner tummelt....

ich scanne regelmäßig. nix.

das virenproblem ist leicht gelöst. man verwendet eine sandbox zum surfen und schon ist xp auch wieder sicher.

webmail!

Nein, furchtbar, wie können die nach nur 13 Jahren und drei neueren Versionen einfach den Support einstellen. Ganz arg! Das Forum ist beleidigt!

Die Wahrheit ist:

es geht nicht darum, ob der Support eingestellt wird oder nicht, es geht darum, daß behauptet wird, daß das ein Problem wäre...

Natürlich ist das ein Problem

Wenn ein System nicht mehr gepatcht wird, dann kann es bald jedes Script-Kiddy aufmachen.

Im privaten Bereich mag Ihnen das vielleicht noch egal sein, da wird ihr Rechner halt zum Botnetz-Member und zur Spam-Schleuder - möglicherweise werden sie aber auch als Proxy missbraucht um zB KiPo zu laden...

Wenn Ihr Script-Kiddy den Rechner findet...

Natürlich ist es ein Problem, wenn auf neue Bedrohungen nicht mehr reagiert wird. Kann dir als Privatnutzer mit Minimalverstand (NEIN, wir klicken NICHT auf jede .exe, von der wir nicht wissen, was sie ist) egal sein, für Firmen kann es lebensbedrohlich werden.

Naja,

ich hab in meiner Firma ca. 15 Rechner, die noch auf XP laufen und ja, es ist mir sowas von egal, ob die supported werden oder nicht...

Gratuliere, dann bist du wohl der richtige Mann für den Job. Buchhalter?

Der Erwerb der Fähigkeit zum sinnverstehenden Lesen erspart in vielen Fällen unnötige und falsche Mutmaßungen...

LOL... wie ironisch, wenn sich einer von wegen Lesevermögen aufpludert und nicht einmal den offensichtlichsten Sarkasmus verstanden hat.

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