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Teheran - Die iranische Marine hat ein Manöver im Gebiet der Straße von Hormus begonnen. Das Staatsfernsehen berichtete am Freitag, an der Übung seien Kriegsschiffe, U-Boote, Kampfflugzeuge und Luftkissenboote beteiligt.
Schiffe wurden aufgefordert, das Gebiet bis zum 3. Jänner zu meiden. Das Manöver erstreckte sich dem Bericht zufolge über eine Fläche von 400.000 Quadratkilometern, von der Straße von Hormus bis zum Indischen Ozean.
Der Iran hat angesichts westlicher Sanktionen gedroht, die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert werden, zu schließen. In jüngster Zeit wiederholte die Regierung die Drohung allerdings nicht. (APA, 28.12.2012)
Politologe Oliver Borszik über das iranische Machtkarussell unter den Augen des Revolutionsführers
Mehr als 50 Millionen Iraner waren am Freitag dazu aufgerufen einen Nachfolger für Präsident Mahmud Ahmadinejad zu wählen. Der Andrang war groß, die Wahllokale blieben länger geöffnet.
Irans neuer Präsident Hassan Rohani unterzeichnete einst als Atomunterhändler das "Pariser Abkommen"
Der iranische Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafaei kämpft seit Jahren gegen die Todesstrafe und musste deshalb ins Exil flüchten
Der gemäßigte Kandidat Hassan Rohani wurde im ersten Wahlgang zum iranischen Präsidenten gewählt. In Teheran und anderen Städten wurde in der Nacht zum Sonntag groß gefeiert
Teheran spricht von "großem Schritt nach vorn"
Moderater Geistlicher erhält knapp 51 Prozent der Stimmen - Rohani: "Sieg der Mäßigung über den Extremismus" - USA zu direkter Zusammenarbeit bereit
Geistlichkeit in Ghom ist "höchst unzufrieden" mit der Entscheidung des Wächterrats - Abgeordneter spricht von "historischem Fehler"
Der iranischen Führung schien es am wichtigsten, eine respektable Wahlbeteiligung zustande zu bringen - das hat sie geschafft. Es geht um die Wiederherstellung der Legitimität dieser Wahlen
"Wollen Wurzeln des zionistischen Regimes austrocknen"
Der gemäßigte Geistliche konnte die Stimmen des Reformlagers auf sich vereinen
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Wirtschaftslage, Atomstreit und Menschenrechte als große Brocken auf der Arbeitsagenda des gemäßigten Klerikers
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Mahmud Ahmadi-Nejad darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Präsidentenwahl antreten. Weg vom Fenster ist er damit aber nicht
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Vor der Präsidentenwahl am Freitag hat die iranische Führung umfangreiche Maßnahmen getroffen, um Massenproteste wie vor vier Jahren zu verhindern. Das Reformlager rückt zusammen und unterstützt den früheren Atom-Chefverhandler Hassan Rohani.
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Die meisten Kandidaten geben sich im Wahlkampf moderat, sagt Iran-Experte Walter Posch. Einzig Saeed Jalili vertrete radikale Positionen, fehlendes Charisma könnte ihn aber trotz Regime-Unterstützung den Sieg kosten
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Konservativer Haddad Adel kündigte am Montag Rückzug an - Moderater Rohani nun einziger Kandidat der Reformbewegung
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Keine Angaben über Art und Auswirkungen des Vorfalls
ich denke mal die meisten hier regen sich mehr über denn Iranischen Manöver vor der eigenen haustür auf, nun auf der andere seite könnten die USA noch 10 weiteren Atombomben tests durchführen und es wurde keinen menschen hier interessieren, das ist einfach gehirnwäsche ohne gleichens.
Das hat man eben davon wenn man den Goldstandard wieder einführen will, und auf einen US Dollar lieber verzichtet. Saddam Hussein musste deshalb dran glauben, zuletzt Gaddafi, und Ahmadinedschad steht auch schon auf deren Todesliste.
In der heutigen Welt zählt eben nur noch Betrug und Lug im Finanzbereich.
Warum wird das gebracht?
Wenn das US Empire vor ihren eigenen Küsten ins Meer schiesst, berichtet dann das APA Propagandanetzwerk ebenso darüber? Nein?
Wieso dann nur über den Iran? Plant der globale Militärkomplex den nächsten Angriffskrieg?
In dem Fall würde uns der globale Warnkomplex sicher rechtzeitig warnen.
So wie ...
GAB es in den letzten zehn JAHREN eigentlich EINEN Monat, in dem NICHT unter jedem Artikel zum Iran vor dem "unmittelbar bevorstehenden Angriffskrieg" gewarnt wurde?
Ganz so einfach ist die Welt nicht. Der Iran hat bereits mehrfach gedroht, die Meerenge zu blockieren, womit etwa ein Fünftel der Welt-Rohöltransporte entfallen würde. Was das für den Ölpreis und von ihm abhängige Preise bedeutet, kann sich jeder ausrechnen.
Und nachdem anzunehmen ist, daß die IAF ihre Angriffe über Saudi-Arabien fliegen wird, ist SA ebenfalls Kriegsteilnehmer. Und damit wäre eine militärische Blockade der saudischen Verladehäfen völkerrechtlich völlig legitim. Und das würde wohl über Hormuz erfolgen.
Nachdem die 5. Flotte wohl die Hauptlast eines Angriffes tragen würde und diese je von ihrem Stützpunkt in Bahrain aus operiert, vorsorgt wird und logistisch/geheimdienstlich unterstützt, ist Bahrain als Kriegsteilnehmer anzusehen. Damit ist ein Teil des Golfs schon zu.
Wenn ein Land durchflug gewährt macht ihn das nicht zum Kriegsteilnehmer, wenn von diesem Land Raketen abgefeuert werden also eine direkte actio vorliegt ist das anders.
Aber einen Staat zu attackieren mit der Begründung des Ankerplatzes geht nicht.
Gewährt SA Überlugsrechte für einen Angriff, dann ist das eine Unterstützungshandlung zu einer unmittelbaren militärischen Teilnahme. SA wäre dann salopp gesagt kein neutraler Zuschauer mehr.
Auch beim "Ankerplatz" sieht´s ein wenig anders aus. Manama ist die Main Operating Base für die 5. Flotte, dort sitzt das Zentralkommando, der Stab, die Planung, von dort kommen die Befehle. Also ganz eindeutig ein legitimes Ziel - und auch der Staat, der es beherbergt.
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