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SmartTVs: Viel beworben, kaum genutzt.
Wer sich heutzutage einen neuen Fernseher zulegt, kommt kaum um das Thema SmartTV herum: Fast jeder große Hersteller packt mittlerweile ein - mehr oder weniger - eigenes Betriebssystem samt App-Store-Anbindung mit in seine Geräte. Unklar bleibt dabei meist, wie intensiv solche Angebote eigentlich tatsächlich genutzt werden, eine Frage der nun das Marktforschungsunternehmen NPD nachgespürt hat.
Das Ergebnis dürfte dabei für die Hersteller ziemlich ernüchternd sein: Nur eine kleine Minderheit der KäuferInnen nutzen SmartTVs auch so, wie sich die Hersteller das in ihren Werbespots vorstellen. Jegliche Funktionen jenseits von Video-Streaming werden nur von einer verschwindenden Minderheit genutzt.
Während noch 60 Prozent ab und zu mal einzelne Video-Apps zum Streamen benutzen, wird Musik schon nur mehr von rund 15 Prozent auf diesem Weg konsumiert. Im Web surfen dann schon nur mehr knappe 10 Prozent, alle anderen Angebote werden gar noch seltener genutzt.
Als primäres Problem sieht die Studie vor allem, dass noch kein Hersteller eine wirklich gemütlich von der Couch aus nutzbare Oberfläche entwickelt hat. Die derzeit eingesetzten Konzepte seien der Mehrheit einfach zu komplex, oft wird dann statt dessen als "zweiter Bildschirm" erst recht wieder das Smartphone oder Tablet eingesetzt. Entsprechend lautet die Conclusio auch, dass die Hersteller an der Vereinfachung der User Experience arbeiten müssen, wollen sie die reale Nützlichkeit von SmartTVs verbessern. (red, derStandard.at, 28.12.12)
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SM- Ganzjahresreifen. Wollen Alles und können nix
wirklich. Thema Geschwindigkeit sollte so rasch
wie möglich erledigt werden sonst Mio-Grab.
Nutze nur VOD, da günstiger wie UPC, die restlichen
Apps reine Spielerei und hirnlose FBs werden ohne
Tastatur beigepackt. Erst neuere Serien haben
Tastatur- FB dabei.
und über den scheiße und langsam zu Bedienenden "Smart Hub" mehr als enttäuscht.
Ich hab extra eine exterme Tastatur+Maus am TV angeschlossen, trotzdem muss ich mir unbedingt eine Bildschirmtastatur einblenden lassen, damit die normale überhaupt funktioniert.
Unterstützt zwar Flash, aber was bringt mir das, wenn ich Youtube nicht nutzen kann, ohne dass mir der Arbeitsspeicher voll läuft. Das Yt-App itself lässt sich nur mit der Fernbedienung nutzen, Family Stories braucht kein Mensch (und dafür eine Taste an meiner Fernbedienung zu verschwenden ist eine Frechheit), es wird wohl zeit dass ich mir einen Nettop zuleg...
Die Situation ist die selbe wie damals die ersten Halb-Smartphones mit farbigem Bildschirm, Kameras und Internetfähigkeit erschienen sind. Jeder wollte sie haben, aber im Endeffekt waren sie schlecht bedienbar weil die Hersteller eben nichts von Usability wissen wollten. Features gab es nur, damit man damit werben konnte. Dann kam das iPhone, das erste Smartphone bei dem man sich mehr als 60 Sekunden was zum Thema UI überlegt hat und das Icon-Design nicht an 15-jährige Inder outgesourced hat.
Es wird also Zeit, dass das Apple TV einen Bildschirm bekommt. Einen großen.
hmm sie meinen es liegt nur an so einer Kleinigkeit? Das Problem ist viel eher, dass das ein Fernseher ist. Tatsächlich werden die Geräte hauptsächlich zum fernsehen gekauft. Warum sollte ich damit internetsurfen? Das geht kamot von der Couch auch mit dem Smartphone, oder wenn ich mehr tun will, mit Tablet oder PC/NB. "arum irgendwelche Apps benutzen? Die meistbenutzten apps auf anderen Plattformen sind Spiele, und die können leider nicht mit richtiger Wohnzimmer-spielunterhaltung mithalten. Und messengerdienste und co kommen am Smartphone einfach schneller und praktischer daher. Ich sags mal so. AppleTV wird vielleicht toll, aber mehr als ein riesiger ipod für Filme und Serien wirds wohl nicht werden.
Richtig! Die Geräte werden zum Fernsehen gekauft.
Jetzt hätte ich nur gerne einen Fernseher, mit dem ich die weit über 1000 verfügbaren Satellitenkanäle vernünftig ordnen und favorisieren kann.
Es wäre auch sehr hilfreich, wenn Kanäle, die ihre Frequenz geändert haben, gleich automatisch wieder auf ihren vorherigen Platz rutschten.
Das hat absolut nichts mit irgendwelchen Apps zu tun. Hier geht es ausschließlich um das Fernsehen.
... denn manchmal greift man sich ob der Bedienkonzepte wirklich nur noch auf den Kopf.
Das fängt schon mal damit an, dass die meisten Fernbedienungen im Dunkeln so gut wie gar nicht bedienbar sind, bei manchen sind die wichtigsten Tasten zumindest ertastbar, oft nicht mal das.
Oder bei meinem Sony-Blu-ray Player findet man im Dunkeln nicht mal die Tasten zum Einschalten, Auswerfen, Abspielen am Gerät selbst. An der Front gibt es auch keine Anzeige mehr, nur die Power-LED.
Die Oberflächen sind selbst heute noch unglaublich langsam und umständlich. Oft frage ich mich, ob das jemals die Entwickler in der Praxis ausprobiert haben.
nur eine unbedeutende Schiene bleiben.
Ich nutze 90% meiner Internet-Zeit am TV, ich höre Internetradio über die Heimkinoanlage - sprich: ich mache all das, was angeblich "kaum wer" macht.
Wieso?
Ganz einfach: Ich habe mir einen eigenen kleinen TV-PC hingestellt. Mit ECHTEM Betriebssystem, mit ECHTEM Browser und daher mit VOLLER Funktionalität. Alles andere ist für die Würscht!
Mein Fernseher (Sony Bravia) ist für mich genau eines und zwar ein Bildschirm. Mein Rechner hängt seit seinem Kauf vor knapp einem halben Jahr am Fernseher und ich nutze diesen als Monitor. Also surfen, Musik hören, Filme schauen (außer BluRay, dafür habe ich meine PS3 ^^) und was nicht sonst noch anfällt geschieht alles am Fernseher.
Wofür Apps und sonstige Anwendungen nutzen, die meist von der Bedienbarkeit maximal den Status Beta verdient haben, wenn ich mit einem PC alles habe was ich brauche und das, wie Sie auch schon perfekt geschrieben haben, "mit VOLLER Funktionalität".
1. Gerade bei embedded systems wie diesen Smart-Features muss das Interface zackig reagieren! Entweder fehlt es hier rundherum an Rechenpower oder die Dinger sind einfach sehr schlecht programmiert. Bei jedem Tastendruck gefühlte 2 Sekunden Lag machen einem schnell klar, dass man jedes Youtube-Video schneller am Laptop angesehen hat auch wenn man diesen davor noch hochfahren muss.
2. Infrarot ist kein geeigneter Verbindungstyp für Eingabegeräte. (siehe 1.)!
3. Die Interfaces sind meist völlig zugemüllt mit irgendwelchen abonnierbaren halb-brauchbaren Features, statt sich auf ein paar wesentliche Dienste und Funktionen zu konzentrieren und diese übersichtlich zu platzieren. - Die Dinger wollen sehr viel mehr können, als ihnen gut tut.
einen internetfähigen Receiver gekauft (TV hat noch kein Internet) und so eine Online-Videothek ausprobiert (schimpft sich acetrax und kooperiert mit dem örtlichen Kabelbetreiber).
Funktioniert völlig klaglos, Film kostet zwischen 2 und 5 Euro - wenn man Film nicht am gleichen Tag zurückgebracht hat hat es das in der Videothek auch gekostet. Auswahl ist ok, Streamen geht dank fetter Leitung auch in HD super und vor allem:
Man kann sich vorher den Trailer zu dem Film anschauen
Man kann sich 24 h am Tag einen Film ausleihen - von der Couch aus...
Es ist ein Upgrade, für die Videotheken sehe ich schwarz - nicht wegen downloads sondern wegen mittlerweiler guter Angebote im Online-Videothekbereich. Das wird sich durchsetzen...
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